[Traumatic Macular Hole].
Traumatisches Makulaforamen.
Journal
Klinische Monatsblatter fur Augenheilkunde
ISSN: 1439-3999
Titre abrégé: Klin Monbl Augenheilkd
Pays: Germany
ID NLM: 0014133
Informations de publication
Date de publication:
Aug 2019
Aug 2019
Historique:
pubmed:
14
7
2018
medline:
23
10
2019
entrez:
14
7
2018
Statut:
ppublish
Résumé
The traumatic macular hole (TMH) is a rare complication of a blunt or an open injury of the globe and can lead to permanent loss of vision. The pathomechanism of TMH differs from that of the idiopathic macular hole (IMH). A sudden compression and expansion of the globe leads to vitreous traction, which can result in a TMH. The final visual acuity depends on the severity of the disruption of the photoreceptors and the retinal pigment epithelial cells. The posttraumatic approach is discussed controversially. A spontaneous closure and, therefore, a conservative approach should be considered in young patients with minor defects and good visual acuity without detachment of the posterior vitreous body. In these cases, it is advisable to wait for months. In the absence of adhesion at the edges of the hole and concomitant pathologies of the pigment epithelium, the spontaneous closure is improbable. In this case, a pars plana vitrectomy with removal of the vitreous and epiretinal membranes can lead to anatomical reconstruction and improvement of the visual acuity. The success of an operative intervention is complex and is associated with the experience of the surgeon as well as the characteristics of the trauma. Das traumatische Makulaforamen (TMF) ist eine seltene Komplikation nach Kontusionsverletzung oder offenem Bulbustrauma und kann zu permanentem Visusverlust führen. Der Pathomechanismus des TMF unterscheidet sich von demjenigen des idiopathischen Makulaforamens (IMF). Eine plötzliche Kompression und Expansion des Bulbus führt zu Glaskörpertraktionen, die in einem TMF resultieren können. Der finale Visus hängt vom Schweregrad der Disruption der Photorezeptoren und der retinalen Pigmentepithelzellen ab. Das posttraumatische Vorgehen wird kontrovers diskutiert. Ein spontaner Verschluss und ein konservatives Vorgehen sind bei jungen Patienten mit kleineren Defekten und gutem Visus ohne Anhebung des posterioren Glaskörpers abzuwägen. In diesen Fällen empfiehlt sich das Abwarten über Monate. Bei fehlender Adhäsion an den Rändern des Loches und begleitenden Pathologien des Pigmentepithels ist die Wahrscheinlichkeit einer spontanen Heilung gering. In diesem Fall kann eine Pars-plana-Vitrektomie mit Entfernung des Glaskörpers und der epiretinalen Membranen zur Wiederherstellung der Anatomie und zu einem Visusanstieg führen. Der Erfolg einer operativen Intervention ist multifaktoriell und ist mit der Erfahrung des Operateurs sowie mit den Charakteristika des Traumas assoziiert.
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Type: Publisher
(ger)
Das traumatische Makulaforamen (TMF) ist eine seltene Komplikation nach Kontusionsverletzung oder offenem Bulbustrauma und kann zu permanentem Visusverlust führen. Der Pathomechanismus des TMF unterscheidet sich von demjenigen des idiopathischen Makulaforamens (IMF). Eine plötzliche Kompression und Expansion des Bulbus führt zu Glaskörpertraktionen, die in einem TMF resultieren können. Der finale Visus hängt vom Schweregrad der Disruption der Photorezeptoren und der retinalen Pigmentepithelzellen ab. Das posttraumatische Vorgehen wird kontrovers diskutiert. Ein spontaner Verschluss und ein konservatives Vorgehen sind bei jungen Patienten mit kleineren Defekten und gutem Visus ohne Anhebung des posterioren Glaskörpers abzuwägen. In diesen Fällen empfiehlt sich das Abwarten über Monate. Bei fehlender Adhäsion an den Rändern des Loches und begleitenden Pathologien des Pigmentepithels ist die Wahrscheinlichkeit einer spontanen Heilung gering. In diesem Fall kann eine Pars-plana-Vitrektomie mit Entfernung des Glaskörpers und der epiretinalen Membranen zur Wiederherstellung der Anatomie und zu einem Visusanstieg führen. Der Erfolg einer operativen Intervention ist multifaktoriell und ist mit der Erfahrung des Operateurs sowie mit den Charakteristika des Traumas assoziiert.
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