[Digital Health in Respiratory Medicine - Current Status].
Stand der digitalen Medizin in der Pneumologie.
Journal
Deutsche medizinische Wochenschrift (1946)
ISSN: 1439-4413
Titre abrégé: Dtsch Med Wochenschr
Pays: Germany
ID NLM: 0006723
Informations de publication
Date de publication:
04 2019
04 2019
Historique:
entrez:
30
3
2019
pubmed:
30
3
2019
medline:
30
7
2019
Statut:
ppublish
Résumé
Everyday life is increasingly influenced by digitization. Digitization creates large, often unstructured amounts of data ("big data"), which have been used in consumer industry for years, but yet not widely in medicine. For pulmonology, digitization offers opportunities and risks in different areas like obstructive lung diseases, thoracic oncology, pulmonary rehabilitation, sleep medicine, home mechanical ventilation, and in intensive care medicine. One of the opportunities is that the use of new technologies such as telemedicine and medical apps and the analysis of this new support make it possible to better understand and manage diseases. One of the key advantages is the use of "big data" for displaying dynamic behavior ("trajectories" = movement paths), to better understand disease processes, and to optimize patient management by using analytic techniques such as machine learning. Risks to be considered are data privacy and security as well as the use of artificial intelligence. The vision is to enable precision medicine in pulmonology. Durch digitale Anwendungen wie Smarthaler oder telemedizinische Anbindung der Patienten z. B. über digitale Spirometer oder Apps können Betreuung und Krankheitsverlauf optimiert werden. Die Auswertung der Daten kann z. B. die frühzeitige Erkennung von Exazerbationen ermöglichen. Unter Nutzung großer Datenmengen ist zukünftig eine Veränderung der Lungenkrebsdiagnostik denkbar. Durch computerunterstützte Analyseverfahren können genauere prädiktive Aussagen zu Tumor, Prognose oder Therapieansatz gemacht werden. In der pneumologischen Rehabilitation könnten digitale Unterstützungssysteme wie Apps zur Bewegungssteigerung oder Trainingsunterstützung in den Alltag integriert und auch nach der Maßnahme weiterverfolgt werden. SCHLAFMEDIZIN UND AUßERKLINISCHE BEATMUNG: Große Datenmengen aus medizinischen Geräten, wie sie z. B. in der Beatmungsmedizin eingesetzt werden, bieten ein besseres Grundlagenverständnis der jeweiligen Erkrankung. Therapien können mit digitaler Technik besser gesteuert und die Therapietreue der Patienten gesteigert werden. Im Bereich der Intensivmedizin gibt es mittlerweile telemedizinische Anbindungen von Intensivstationen kleinerer Häuser an ein Haus der Maximalversorgung. Hierdurch kann die Qualität der intensivmedizinischen Versorgung flächendeckend verbessert werden. Die Telemedizin bietet die Möglichkeit zum ärztlichen Austausch im Hinblick auf diagnostische und therapeutische Entscheidungen.
Autres résumés
Type: Publisher
(ger)
Durch digitale Anwendungen wie Smarthaler oder telemedizinische Anbindung der Patienten z. B. über digitale Spirometer oder Apps können Betreuung und Krankheitsverlauf optimiert werden. Die Auswertung der Daten kann z. B. die frühzeitige Erkennung von Exazerbationen ermöglichen.
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Journal Article
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