Coagulation Signalling and Metabolic Disorders: Lessons Learned from Animal Models.


Journal

Hamostaseologie
ISSN: 2567-5761
Titre abrégé: Hamostaseologie
Pays: Germany
ID NLM: 8204531

Informations de publication

Date de publication:
Jun 2019
Historique:
pubmed: 28 5 2019
medline: 31 12 2019
entrez: 28 5 2019
Statut: ppublish

Résumé

Nutrient excess in obesity drives metabolic reprogramming in multiple tissues involving extensive interorgan and intercellular crosstalk. Experimental and clinical studies show that prolonged nutrient excess often compromises metabolic adaptation propagating proobesogenic and proinflammatory responses. Chronic inflammation further promotes insulin resistance and associated comorbidities. Obesity and type 2 diabetes are characterized by a hypercoagulable state and clinical studies show a strong correlation of markers of coagulation activation in metabolic disorders. Coagulation protease-dependent signalling via protease-activated receptors is intimately associated with inflammation. The experimental evidence supports roles of tissue factor and G protein coupled protease-activated receptor-2 signalling in the regulation of insulin resistance and metabolic inflammation in diet-induced obesity. Likewise, increases in plasminogen activator inhibitor-1 levels and fibrin-driven inflammation promote insulin resistance in obesity. Additionally, impaired thrombomodulin-dependent protein C activation is mechanistically linked to diabetic kidney disease. Given the increased usage of direct oral anticoagulants, understanding the role of specific coagulation proteases in regulation of metabolic inflammation is highly relevant and might provide insights into the design of novel treatment regimens for patients suffering from thromboinflammatory and cardiometabolic disorders. Durch Nährstoffüberschuss ausgelöste Adipositas führt zur Veränderung von metabolischen Prozessen in einer Vielzahl von Geweben mit der Konsequenz von komplexen pathologischen Wechselwirkungen auf zellulärer Ebene. So zeigen experimentelle und klinische Studien, dass ein über längeren Zeitraum aufgenommener Nährstoffüberschuss adipogene und proinflammatorischen Reaktionen fördert und eine Anpassung des Stoffwechsels kompromittieren. Durch die Manifestierung chronisch entzündlicher Prozesse werden Insulinresistenz und damit verbundene Komorbiditäten verstärkt. Außerdem gehen Adipositas und Typ-2-Diabetes mit einer Hyperkoagulabilität einher. In klinische Studien konnte gezeigt werden, dass Gerinnungsaktivierungsmarker mit Stoffwechselstörungen korrelieren. Dabei vermitteln von der Gerinnungskaskade aktivierte Protease-aktivierte-Rezeptoren (PARs) entzündliche Prozesse. Es konnte experimentell gezeigt werden, dass das Gewebethromboplastin (tissue factor, TF) und die Signale des G Protein gekoppelten Rezeptors PAR2 an den pathologischen Regulationsprozessen in ernährungsbedingter Adipositas, wie die Insulinresistenz beteiligt sind. Ebenso werden Fettleibigkeit und Insulinresistenz durch einen Anstieg des Plasminogenaktivator-Inhibitor-1 und fibringesteuerte Entzündungen gefördert. Darüber hinaus ist die beeinträchtigte Thrombomodulin-abhängige Protein C Aktivierung mechanistisch mit einer diabetischen Nephrophathie verbunden. Angesichts des zunehmenden Einsatzes oraler Antikoagulantien benötigt es ein verbessertes Verständnis, wie spezifische Gerinnungsfaktoren entzündliche Prozesse in Stoffwechselerkrankungen regulieren. Dies könnte Einblicke geben, die zu neuartigen Behandlungsansätze für Patienten mit Gerinnung-Störungen und kardio-metabolischen Erkrankungen führen.

Autres résumés

Type: Publisher (ger)
Durch Nährstoffüberschuss ausgelöste Adipositas führt zur Veränderung von metabolischen Prozessen in einer Vielzahl von Geweben mit der Konsequenz von komplexen pathologischen Wechselwirkungen auf zellulärer Ebene. So zeigen experimentelle und klinische Studien, dass ein über längeren Zeitraum aufgenommener Nährstoffüberschuss adipogene und proinflammatorischen Reaktionen fördert und eine Anpassung des Stoffwechsels kompromittieren. Durch die Manifestierung chronisch entzündlicher Prozesse werden Insulinresistenz und damit verbundene Komorbiditäten verstärkt. Außerdem gehen Adipositas und Typ-2-Diabetes mit einer Hyperkoagulabilität einher. In klinische Studien konnte gezeigt werden, dass Gerinnungsaktivierungsmarker mit Stoffwechselstörungen korrelieren. Dabei vermitteln von der Gerinnungskaskade aktivierte Protease-aktivierte-Rezeptoren (PARs) entzündliche Prozesse. Es konnte experimentell gezeigt werden, dass das Gewebethromboplastin (tissue factor, TF) und die Signale des G Protein gekoppelten Rezeptors PAR2 an den pathologischen Regulationsprozessen in ernährungsbedingter Adipositas, wie die Insulinresistenz beteiligt sind. Ebenso werden Fettleibigkeit und Insulinresistenz durch einen Anstieg des Plasminogenaktivator-Inhibitor-1 und fibringesteuerte Entzündungen gefördert. Darüber hinaus ist die beeinträchtigte Thrombomodulin-abhängige Protein C Aktivierung mechanistisch mit einer diabetischen Nephrophathie verbunden. Angesichts des zunehmenden Einsatzes oraler Antikoagulantien benötigt es ein verbessertes Verständnis, wie spezifische Gerinnungsfaktoren entzündliche Prozesse in Stoffwechselerkrankungen regulieren. Dies könnte Einblicke geben, die zu neuartigen Behandlungsansätze für Patienten mit Gerinnung-Störungen und kardio-metabolischen Erkrankungen führen.

Identifiants

pubmed: 31132800
doi: 10.1055/s-0039-1688800
doi:

Types de publication

Journal Article Review

Langues

eng

Sous-ensembles de citation

IM

Pagination

164-172

Informations de copyright

Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York.

Déclaration de conflit d'intérêts

Dr. Ruf reports grants from NIH, Humboldt Foundation, and BMBF during the conduct of the study; personal fees from Iconic Therapeutics, other from Meru Vasimmune, outside the submitted work.

Auteurs

Thati Madhusudhan (T)

Center for Thrombosis and Hemostasis, University Medical Center Mainz, Mainz, Germany.

Wolfram Ruf (W)

Center for Thrombosis and Hemostasis, University Medical Center Mainz, Mainz, Germany.
Department of Immunology and Microbiology, The Scripps Research Institute, La Jolla, California, United States.
German Center for Cardiovascular Research (DZHK), Partner site Rhein-Main, Berlin-Wedding, Germany.

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