Myelon Stent - a New Technical Procedure to Protect the Spinal Cord Against Tumour Compression.
Myelonstent – eine neuartige Technik zum Schutz des Rückenmarks vor Tumorkompression.
Journal
Zeitschrift fur Orthopadie und Unfallchirurgie
ISSN: 1864-6743
Titre abrégé: Z Orthop Unfall
Pays: Germany
ID NLM: 101308227
Informations de publication
Date de publication:
Jun 2020
Jun 2020
Historique:
pubmed:
14
8
2019
medline:
13
8
2020
entrez:
13
8
2019
Statut:
ppublish
Résumé
A 59-year-old woman with breast cancer who had undergone chemotherapy, three surgical interventions at the thoracic spine, and radiation since 2012, suffered from progressive ataxia caused by a single relapse metastasis resulting in spinal stenosis at thoracic level 6. Therefore, excessive tumour debulking was performed at thoracic levels 4 to 7 and a fully covered, self-expandable stent was placed around the spinal cord at these levels in order to create a mechanical barrier and to prevent the spinal cord from compression by the tumour. Neuromonitoring was performed before, during, and after surgical procedure. Clinically and electrophysiologically, ataxia appeared improved after intervention. Radiologically, no tumour growth was found at thoracic levels 4 to 7 after the intervention. Eine 59-jährige Patientin, die aufgrund einer thorakalen spinalen Metastase bei bekanntem Mammakarzinom 3 operative Eingriffe, Chemo- und auch Strahlentherapie innerhalb der letzten 2 Jahre erhalten hatte, stellte sich mit fortschreitender Ataxie in unserer Klinik vor. Die Beschwerden resultierten aus einer absoluten Spinalkanalstenose aufgrund des 4. Rezidivs einer singulären Metastase auf Höhe des 6. Brustwirbelkörpers. Nach ausführlicher Abwägung mit der Patientin wurde ein erneutes, radikales Tumor-Debulking auf den thorakalen Höhen 4 bis 7 durchgeführt und anschließend ein vollständig silikonbeschichteter, selbstexpandierbarer Stent um das Rückenmark dieser Höhen eingebracht, um eine mechanische Barriere zu schaffen, die das Rückenmark vor einer Tumorkompression schützt. Prä-, intra- und postoperativ erfolgte ein Neuromonitoring. Klinisch und elektrophysiologisch verbesserte sich die Ataxie nach der Operation. Radiologisch konnte im weiteren Verlauf kein erneutes Tumorwachstum intraspinal detektiert werden.
Autres résumés
Type: Publisher
(ger)
Eine 59-jährige Patientin, die aufgrund einer thorakalen spinalen Metastase bei bekanntem Mammakarzinom 3 operative Eingriffe, Chemo- und auch Strahlentherapie innerhalb der letzten 2 Jahre erhalten hatte, stellte sich mit fortschreitender Ataxie in unserer Klinik vor. Die Beschwerden resultierten aus einer absoluten Spinalkanalstenose aufgrund des 4. Rezidivs einer singulären Metastase auf Höhe des 6. Brustwirbelkörpers. Nach ausführlicher Abwägung mit der Patientin wurde ein erneutes, radikales Tumor-Debulking auf den thorakalen Höhen 4 bis 7 durchgeführt und anschließend ein vollständig silikonbeschichteter, selbstexpandierbarer Stent um das Rückenmark dieser Höhen eingebracht, um eine mechanische Barriere zu schaffen, die das Rückenmark vor einer Tumorkompression schützt. Prä-, intra- und postoperativ erfolgte ein Neuromonitoring. Klinisch und elektrophysiologisch verbesserte sich die Ataxie nach der Operation. Radiologisch konnte im weiteren Verlauf kein erneutes Tumorwachstum intraspinal detektiert werden.
Types de publication
Case Reports
Journal Article
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ger
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