[Administration of meloxicam to cows experiencing dystocia does not increase the incidence of retained placenta].
Die Gabe von Meloxicam an Kühe nach Dystokie steigert nicht die Inzidenz der Retentio secundinarum.
Journal
Tierarztliche Praxis. Ausgabe G, Grosstiere/Nutztiere
ISSN: 2567-5834
Titre abrégé: Tierarztl Prax Ausg G Grosstiere Nutztiere
Pays: Germany
ID NLM: 9715779
Informations de publication
Date de publication:
Oct 2019
Oct 2019
Historique:
entrez:
22
10
2019
pubmed:
22
10
2019
medline:
30
4
2020
Statut:
ppublish
Résumé
The post partum use of analgesics in cows has increased in consequence to society's increased awareness of animal welfare. However, it is known that the post partum administration of a subset of nonsteroidal anti-inflammatory drugs to cows may lead to an increased rate of retained placenta. Therefore, the aim of this study was clarify, whether a single administration of meloxicam to cows that experienced dystocia results in an increased rate of this disease. The study was conducted in 63 Holstein-Friesian cows in 4 farms with random allocation into 2 groups: In animals of the treatment group (n = 27) a single subcutaneous injection of meloxicam (0.5 mg/kg) was administered within 2-8 hours after calving. The animals of the control group (n = 36) received the same volume of a bovine infusion solution (Amynin In cows of the treatment group, retained placenta was not observed more frequently than in cows of the control group. A single administration of meloxicam to cows that experienced dystocia does not increase the incidence of retained placenta. Die Gabe von Schmerzmitteln an Kühe nach der Geburt hat im Rahmen der gesellschaftlichen verstärkten Beachtung von Tierwohl zugenommen. Von einigen nicht steroidalen Antiphlogistika ist bekannt, dass sie bei Applikation direkt nach der Geburt zu einer erhöhten Anzahl von Kühen mit Retentio secundinarum führen. Deshalb war es Ziel dieser Arbeit zu überprüfen, ob die Gabe von Meloxicam nach Dystokie die Inzidenz der Nachgeburtsverhaltung bei Kühen steigert. Die Untersuchung erfolgte an 63 Holstein-Friesian-Kühen aus 4 Milchviehbetrieben nach einer Dystokie. Tieren der Behandlungsgruppe (n = 27) wurde innerhalb von 2–8 Stunden nach dem Kalben einmalig das nicht steroidale Antiphlogistikum Meloxicam (0,5 mg/kg) subkutan verabreicht. Die Tiere in der Kontrollgruppe (n = 36) erhielten subkutan das gleiche Volumen einer Infusionslösung für Rinder (Amynin Die behandelten Kühe entwickelten nicht häufiger eine Nachgeburtsverhaltung als die Kontrolltiere. Die einmalige Gabe von Meloxicam an Kühe nach Dystokie steigert nicht die Inzidenz der Nachgeburtsverhaltung.
Autres résumés
Type: Publisher
(ger)
Die Gabe von Schmerzmitteln an Kühe nach der Geburt hat im Rahmen der gesellschaftlichen verstärkten Beachtung von Tierwohl zugenommen. Von einigen nicht steroidalen Antiphlogistika ist bekannt, dass sie bei Applikation direkt nach der Geburt zu einer erhöhten Anzahl von Kühen mit Retentio secundinarum führen. Deshalb war es Ziel dieser Arbeit zu überprüfen, ob die Gabe von Meloxicam nach Dystokie die Inzidenz der Nachgeburtsverhaltung bei Kühen steigert.
Substances chimiques
Anti-Inflammatory Agents, Non-Steroidal
0
Meloxicam
VG2QF83CGL
Types de publication
Journal Article
Randomized Controlled Trial, Veterinary
Langues
ger
Sous-ensembles de citation
IM
Pagination
281-284Informations de copyright
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Déclaration de conflit d'intérêts
Die Firma Boehringer Ingelheim hat die Studie finanziell und durch die Bereitstellung von Metacam