Reference values for quantitative parameters in renal scintigraphy with Tc-99m-MAG3.
Referenzwerte für quantitative Parameter in der Nierenszintigraphie mit Tc-99m-MAG3.
Journal
Nuklearmedizin. Nuclear medicine
ISSN: 2567-6407
Titre abrégé: Nuklearmedizin
Pays: Germany
ID NLM: 7609387
Informations de publication
Date de publication:
Aug 2020
Aug 2020
Historique:
pubmed:
1
4
2020
medline:
21
10
2021
entrez:
1
4
2020
Statut:
ppublish
Résumé
Reference values are the basis for an increase of standardisation and examiner independence, and thus an improvement in the inter-institutional comparability. However for renal Mercaptoacetyltriglycin (MAG3)-scintigraphy the establishment of such values however did not find its way into clinical routine despite the convincing advantages. The aim was to establish reference values for the decisive quantitative parameters of MAG3 renal scintigraphy. The reference values should help to significantly improve and facilitate the interpretation of the examination results in everyday clinical practice. We retrospectively evaluated all MAG3 renal scintigraphies performed in the Department of Nuclear Medicine, University Hospital Marburg between 01/2014 and 08/2017. The total sample of non-pathological renal scintigrafies included 247 patients aged between 25 days and 88 years. All investigtions were performed according to the present guidelines of the German Association for Nuclear Medicine. We analysed the ratio from pulse count rate after 20 minutes/Time (T) max and the Tmax separately. Reference values for the Tmax and 20 min/T(max) count ratio of the MAG3 renal scintigraphy were defined for all adults over 18 years and divided by age catogories. For children aged 0-0.5 years and 0.5-2 years reference values for Tmax were defined. The results show a high degree of consistency with the reference values screened out in previous studies. This underlines the reliability of the reference values as a diagnostic tool in clinical application. The defined values are clinically feasible and promise a simplified and improved interpretation of the MAG3 renal scintigraphy. Referenzwerte können zu einer Verbesserung der Standardisierung, der Untersucherunabhängigkeit und damit einer Verbesserung der Vergleichbarkeit zwischen verschiedenen Untersuchungen führen. Für die renale Mercaptoacetyltriglycin (MAG3)-Szintigrafie hat die Festlegung solcher Werte trotz der überzeugenden Vorteile jedoch nicht den Weg in die klinische Routine gefunden. ZIEL: Ziel war es, Referenzwerte für die entscheidenden quantitativen Parameter der MAG3-Nierenszintigrafie festzulegen. Die Referenzwerte sollen dazu beitragen, die Interpretation der Untersuchungsergebnisse im klinischen Alltag zu verbessern und zu erleichtern. Wir werteten retrospektiv alle MAG3-Nierenszintigrafien aus, die in der Klinik für Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Marburg zwischen 01/2014 und 08/2017 durchgeführt wurden. Die Gesamtstichprobe der nichtpathologisch veränderten Nierenszintigrafien umfasste 247 Patienten im Alter zwischen 25 Tagen und 88 Jahren. Alle Untersuchungen wurden nach den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin durchgeführt. Wir analysierten den Quotienten aus der Impulsfrequenz nach 20 Minuten/Time (T)max und der Tmax getrennt. Es gab einen statistisch signifikanten Unterschied zwischen den verschiedenen Alterskategorien für das Verhältnis der Impulsrate 20 min/Tmax der linken (p = < 0,001) und rechten (p = 0,001) Niere sowie der Tmax der linken Niere (p = 0,006). Die Referenzwerte für die Tmax und den Quotienten der Impulsrate 20 min/Tmax der MAG3-Nierenszintigrafie wurden für alle Erwachsenen über 18 Jahre definiert und in Alterskategorien eingeteilt. Für Kinder im Alter von 0–0,5 und 0,5–2 Jahren wurden Referenzwerte für Tmax definiert. Die Ergebnisse zeigen einen hohen Grad an Übereinstimmung mit den in früheren Studien beschriebenen möglichen Referenzwerten. Dies unterstreicht die Zuverlässigkeit der Referenzwerte als diagnostisches Instrument in der klinischen Anwendung. Die definierten Werte sind klinisch integrierbar und versprechen eine vereinfachte und verbesserte Interpretation der MAG3-Szintigrafie.
Sections du résumé
BACKGROUND
BACKGROUND
Reference values are the basis for an increase of standardisation and examiner independence, and thus an improvement in the inter-institutional comparability. However for renal Mercaptoacetyltriglycin (MAG3)-scintigraphy the establishment of such values however did not find its way into clinical routine despite the convincing advantages.
AIM
OBJECTIVE
The aim was to establish reference values for the decisive quantitative parameters of MAG3 renal scintigraphy. The reference values should help to significantly improve and facilitate the interpretation of the examination results in everyday clinical practice.
METHODS
METHODS
We retrospectively evaluated all MAG3 renal scintigraphies performed in the Department of Nuclear Medicine, University Hospital Marburg between 01/2014 and 08/2017. The total sample of non-pathological renal scintigrafies included 247 patients aged between 25 days and 88 years. All investigtions were performed according to the present guidelines of the German Association for Nuclear Medicine. We analysed the ratio from pulse count rate after 20 minutes/Time (T) max and the Tmax separately.
RESULTS
RESULTS
Reference values for the Tmax and 20 min/T(max) count ratio of the MAG3 renal scintigraphy were defined for all adults over 18 years and divided by age catogories. For children aged 0-0.5 years and 0.5-2 years reference values for Tmax were defined.
CONCLUSION
CONCLUSIONS
The results show a high degree of consistency with the reference values screened out in previous studies. This underlines the reliability of the reference values as a diagnostic tool in clinical application. The defined values are clinically feasible and promise a simplified and improved interpretation of the MAG3 renal scintigraphy.
HINTERGRUND
UNASSIGNED
Referenzwerte können zu einer Verbesserung der Standardisierung, der Untersucherunabhängigkeit und damit einer Verbesserung der Vergleichbarkeit zwischen verschiedenen Untersuchungen führen. Für die renale Mercaptoacetyltriglycin (MAG3)-Szintigrafie hat die Festlegung solcher Werte trotz der überzeugenden Vorteile jedoch nicht den Weg in die klinische Routine gefunden. ZIEL: Ziel war es, Referenzwerte für die entscheidenden quantitativen Parameter der MAG3-Nierenszintigrafie festzulegen. Die Referenzwerte sollen dazu beitragen, die Interpretation der Untersuchungsergebnisse im klinischen Alltag zu verbessern und zu erleichtern.
METHODE
METHODS
Wir werteten retrospektiv alle MAG3-Nierenszintigrafien aus, die in der Klinik für Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Marburg zwischen 01/2014 und 08/2017 durchgeführt wurden. Die Gesamtstichprobe der nichtpathologisch veränderten Nierenszintigrafien umfasste 247 Patienten im Alter zwischen 25 Tagen und 88 Jahren. Alle Untersuchungen wurden nach den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin durchgeführt. Wir analysierten den Quotienten aus der Impulsfrequenz nach 20 Minuten/Time (T)max und der Tmax getrennt.
ERGEBNISSE
UNASSIGNED
Es gab einen statistisch signifikanten Unterschied zwischen den verschiedenen Alterskategorien für das Verhältnis der Impulsrate 20 min/Tmax der linken (p = < 0,001) und rechten (p = 0,001) Niere sowie der Tmax der linken Niere (p = 0,006). Die Referenzwerte für die Tmax und den Quotienten der Impulsrate 20 min/Tmax der MAG3-Nierenszintigrafie wurden für alle Erwachsenen über 18 Jahre definiert und in Alterskategorien eingeteilt. Für Kinder im Alter von 0–0,5 und 0,5–2 Jahren wurden Referenzwerte für Tmax definiert.
SCHLUSSFOLGERUNG
UNASSIGNED
Die Ergebnisse zeigen einen hohen Grad an Übereinstimmung mit den in früheren Studien beschriebenen möglichen Referenzwerten. Dies unterstreicht die Zuverlässigkeit der Referenzwerte als diagnostisches Instrument in der klinischen Anwendung. Die definierten Werte sind klinisch integrierbar und versprechen eine vereinfachte und verbesserte Interpretation der MAG3-Szintigrafie.
Autres résumés
Type: Publisher
(ger)
Referenzwerte können zu einer Verbesserung der Standardisierung, der Untersucherunabhängigkeit und damit einer Verbesserung der Vergleichbarkeit zwischen verschiedenen Untersuchungen führen. Für die renale Mercaptoacetyltriglycin (MAG3)-Szintigrafie hat die Festlegung solcher Werte trotz der überzeugenden Vorteile jedoch nicht den Weg in die klinische Routine gefunden. ZIEL: Ziel war es, Referenzwerte für die entscheidenden quantitativen Parameter der MAG3-Nierenszintigrafie festzulegen. Die Referenzwerte sollen dazu beitragen, die Interpretation der Untersuchungsergebnisse im klinischen Alltag zu verbessern und zu erleichtern.
Substances chimiques
Technetium Tc 99m Mertiatide
36ITO9SKQJ
Types de publication
Journal Article
Langues
eng
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IM
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