Traumatic Fractures of the Thoracic Spine.
Traumatische Frakturen der Brustwirbelsäule.
Journal
Zeitschrift fur Orthopadie und Unfallchirurgie
ISSN: 1864-6743
Titre abrégé: Z Orthop Unfall
Pays: Germany
ID NLM: 101308227
Informations de publication
Date de publication:
Aug 2021
Aug 2021
Historique:
pubmed:
12
5
2020
medline:
19
8
2021
entrez:
12
5
2020
Statut:
ppublish
Résumé
The majority of traumatic vertebral fractures occur at the thoracolumbar junction and the lumbar spine and less commonly at the mid-thoracic and upper thoracic spine. In accordance, a high number of articles are dealing with thoracolumbar fractures focusing on the thoracolumbar junction. Nonetheless, the biomechanics of the thoracic spine differ from the thoracolumbar junction and the lumbar vertebral spine. The aim of this review is to screen the literature dealing with acute traumatic thoracic vertebral fractures in patients with normal bone quality. Thereby, the diagnostic of thoracic vertebral body fractures should include a CT examination. Ideally, the CT should include the whole thoracic cage particularly in patients suffering high energy accidents or in those with clinical suspicion of concomitant thoracic injuries. Generally, concomitant thoracic injuries are frequently seen in patients with thoracic spine fractures. Particularly sternal fractures cause an increase in fracture instability. In case of doubt, long segment stabilization is recommended in patients with unstable mid- und upper thoracic fractures, particularly in those patients with a high grade of instability. Die meisten Publikationen, die sich mit nicht zervikalen Wirbelkörperfrakturen befassen, schließen die gesamte thorakolumbale Wirbelsäule ein und erfassen dabei hauptsächlich Frakturen des thorakolumbalen Übergangs und der Lendenwirbelsäule, sodass Frakturen der mittleren und oberen Brustwirbelsäule unterpräsentiert sind. Dagegen unterscheidet sich die Biomechanik der Brustwirbelsäule erheblich von der des thorakolumbalen Übergangs und der Lendenwirbelsäule. Dieses Review befasst sich mit der Literatur, die sich isoliert mit traumatischen Frakturen der Brustwirbelsäule beschäftigt. Dabei zeigt sich, dass die Diagnostik eine CT einschließlich der umgebenden Strukturen beinhalten sollte, da Begleitverletzungen am Thorax sehr häufig sind. Insbesondere zusätzliche Sternumfrakturen erhöhen den Grad der Instabilität. Der Goldstandard der Versorgung sollte insbesondere bei Frakturen mit hohem Grad an Instabilität die langstreckige dorsale Stabilisierung sein.
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Type: Publisher
(ger)
Die meisten Publikationen, die sich mit nicht zervikalen Wirbelkörperfrakturen befassen, schließen die gesamte thorakolumbale Wirbelsäule ein und erfassen dabei hauptsächlich Frakturen des thorakolumbalen Übergangs und der Lendenwirbelsäule, sodass Frakturen der mittleren und oberen Brustwirbelsäule unterpräsentiert sind. Dagegen unterscheidet sich die Biomechanik der Brustwirbelsäule erheblich von der des thorakolumbalen Übergangs und der Lendenwirbelsäule. Dieses Review befasst sich mit der Literatur, die sich isoliert mit traumatischen Frakturen der Brustwirbelsäule beschäftigt. Dabei zeigt sich, dass die Diagnostik eine CT einschließlich der umgebenden Strukturen beinhalten sollte, da Begleitverletzungen am Thorax sehr häufig sind. Insbesondere zusätzliche Sternumfrakturen erhöhen den Grad der Instabilität. Der Goldstandard der Versorgung sollte insbesondere bei Frakturen mit hohem Grad an Instabilität die langstreckige dorsale Stabilisierung sein.
Types de publication
Journal Article
Review
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Déclaration de conflit d'intérêts
Spiegl: Provision of material for biomechanical tests: Medacta. Schnake: Fees, travel expenses: AO Spine International, Medtronic, Swiss Medical Concepts, Otto Bock. Osterhoff: Consulting for Medtronic. Otherwise, there is no further conflict of interests./Spiegl: Materialbereitstellung für biomechanische Tests: Fa. Medacta. Schnake: Honorare, Reisekosten: AO Spine International, Medtronic, Swiss Medical Concepts, OttoBock. Osterhoff: Beratungstätigkeit für Medtronic. Ansonsten bestehen keine weiteren Conflict of interests.