[Teleophthalmology Using Whole Slide Imaging (WSI): Clinical-Pathological Correlation Even Without Own Histological Laboratory].

Teleophthalmopathologie mittels Whole Slide Imaging (WSI): klinisch-pathologische Korrelation auch ohne eigenes histologisches Labor.

Journal

Klinische Monatsblatter fur Augenheilkunde
ISSN: 1439-3999
Titre abrégé: Klin Monbl Augenheilkd
Pays: Germany
ID NLM: 0014133

Informations de publication

Date de publication:
Jul 2020
Historique:
pubmed: 27 5 2020
medline: 13 8 2020
entrez: 27 5 2020
Statut: ppublish

Résumé

Telepathology has experienced enormous growth over the last two decades due to significant advances in IT and has led to the introduction of innovative solutions for digital imaging in ophthalmology. Whole Slide Imaging (WSI), where conventional glass slides are fully scanned, offers a wide range of applications, including remote (conciliary) diagnostics, second opinions, (remote) teaching and research and presentation. In addition to qualified and experienced personnel, a comparatively expensive basic equipment has so far also been an essential requirement. The focus ophthalmology at the Eye Centre in Freiburg is able to involve a de facto unlimited number of users and consulting partners (also overseas) in the digital microscopy of identical sections independent of location, device and time. This is done simply by using the internet. This procedure has proven to be very successful and opens up completely new avenues, not only for correct diagnosis (clinical-pathological correlation), but also for education and training. Preparation and distribution of further histological slides in addition to the scanned slide is not required for small specimens with scant material, for example, nor is it necessary to purchase microscopes for the participants if funds are lacking or the infrastructure is unsuitable. When dealing with transferring data, it is essential to comply with data protection regulations. Die Telepathologie hat während der vergangenen beiden Dekaden aufgrund signifikanter Fortschritte im IT-Bereich ein enormes Wachstum erfahren und in der Ophthalmopathologie zur Einführung innovativer Lösungen für die Digitalbilderzeugung geführt. Das Digitalisieren ganzer Schnitte (Whole Slide Imaging, WSI), bei der herkömmliche Glasobjektträger vollständig gescannt werden, bietet eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten, darunter in der (konsiliarischen) Ferndiagnostik, beim Einholen von Zweitmeinungen sowie in (Fern-)Lehre, Forschung und Präsentation. Neben qualifiziertem und erfahrenem Personal war bislang auch eine vergleichsweise hochpreisige apparative Grundausstattung wesentliche Voraussetzung. Der Schwerpunkt Ophthalmopathologie an der Klinik für Augenheilkunde in Freiburg hat die Möglichkeit, eine de facto unbegrenzte Zahl von Anwendern und Konsilpartnern (auch in Übersee) orts-, geräte- und zeitunabhängig in die digitale Mikroskopie identischer Schnitte einzubeziehen. Dies geschieht lediglich mithilfe des Internets. Dieses Vorgehen hat sich ausgezeichnet bewährt und erschließt nicht nur für eine korrekte Diagnosestellung (klinisch-pathologische Korrelation), sondern auch für die Aus- und Weiterbildung vollkommen neue Möglichkeiten. Auf die Anfertigung und Verteilung weiterer histologischer Schnitte neben dem eingescannten Schnitt kann z. B. bei kleinen Präparaten mit wenig Material ebenso verzichtet werden wie auf die Beschaffung von Mikroskopen für die Teilnehmer von Lehre und Fortbildung etwa bei fehlenden Mitteln oder ungeeigneter Infrastruktur. Bei der Datenübermittlung ist die Beachtung datenschutzrechtlicher Vorgaben unerlässlich.

Autres résumés

Type: Publisher (ger)
Die Telepathologie hat während der vergangenen beiden Dekaden aufgrund signifikanter Fortschritte im IT-Bereich ein enormes Wachstum erfahren und in der Ophthalmopathologie zur Einführung innovativer Lösungen für die Digitalbilderzeugung geführt. Das Digitalisieren ganzer Schnitte (Whole Slide Imaging, WSI), bei der herkömmliche Glasobjektträger vollständig gescannt werden, bietet eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten, darunter in der (konsiliarischen) Ferndiagnostik, beim Einholen von Zweitmeinungen sowie in (Fern-)Lehre, Forschung und Präsentation. Neben qualifiziertem und erfahrenem Personal war bislang auch eine vergleichsweise hochpreisige apparative Grundausstattung wesentliche Voraussetzung. Der Schwerpunkt Ophthalmopathologie an der Klinik für Augenheilkunde in Freiburg hat die Möglichkeit, eine de facto unbegrenzte Zahl von Anwendern und Konsilpartnern (auch in Übersee) orts-, geräte- und zeitunabhängig in die digitale Mikroskopie identischer Schnitte einzubeziehen. Dies geschieht lediglich mithilfe des Internets. Dieses Vorgehen hat sich ausgezeichnet bewährt und erschließt nicht nur für eine korrekte Diagnosestellung (klinisch-pathologische Korrelation), sondern auch für die Aus- und Weiterbildung vollkommen neue Möglichkeiten. Auf die Anfertigung und Verteilung weiterer histologischer Schnitte neben dem eingescannten Schnitt kann z. B. bei kleinen Präparaten mit wenig Material ebenso verzichtet werden wie auf die Beschaffung von Mikroskopen für die Teilnehmer von Lehre und Fortbildung etwa bei fehlenden Mitteln oder ungeeigneter Infrastruktur. Bei der Datenübermittlung ist die Beachtung datenschutzrechtlicher Vorgaben unerlässlich.

Identifiants

pubmed: 32455448
doi: 10.1055/a-1114-8904
doi:

Types de publication

Journal Article

Langues

ger

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Pagination

849-855

Informations de copyright

Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York.

Déclaration de conflit d'intérêts

Die Autorinnen/Autoren geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Auteurs

Claudia Auw-Hädrich (C)

Klinik für Augenheilkunde, Universitätsklinikum Freiburg, Medizinische Fakultät, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Andreas Jedynak (A)

Klinik für Augenheilkunde, Universitätsklinikum Freiburg, Medizinische Fakultät, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Thomas Reinhard (T)

Klinik für Augenheilkunde, Universitätsklinikum Freiburg, Medizinische Fakultät, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Constanze Döring (C)

Pathologie Zwickau, Diagnosticum.

Stefan J Lang (SJ)

Klinik für Augenheilkunde, Universitätsklinikum Freiburg, Medizinische Fakultät, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

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