[Etiology, therapy and prophylaxis of bovine parturient paresis (hypocalcaemia)].
Wesen, Ursachen, Therapie und Prophylaxe der hypokalzämischen Gebärparese beim Rind.
Journal
Tierarztliche Praxis. Ausgabe G, Grosstiere/Nutztiere
ISSN: 2567-5834
Titre abrégé: Tierarztl Prax Ausg G Grosstiere Nutztiere
Pays: Germany
ID NLM: 9715779
Informations de publication
Date de publication:
Jun 2020
Jun 2020
Historique:
entrez:
20
6
2020
pubmed:
20
6
2020
medline:
29
4
2021
Statut:
ppublish
Résumé
Due to the sudden increase of calcium demand at the onset of lactation many high yielding dairy cows experience a certain level of hypocalcaemia following parturition. The incidence of hypocalcaemia (parturient paresis) increases with age but also depends on many other factors such as the acid-base status and the availability of calcium as well as other minerals and trace elements. Hypocalcaemia can easily be treated by supplementation of calcium parenterally or orally, nonetheless, prophylaxis of the condition should be the main focus in modern dairy farming, in order to avoid its negative effects. Oral administration of calcium around parturition is the simplest way of prophylaxis, but results in a high work load and requires exact knowledge of the date of parturition. The latter also applies for the parenteral administration of vitamin D Durch den laktationsbedingten sprunghaften Anstieg des Kalziumbedarfs nach der Geburt können hochleistende Milchkühe in eine hypokalzämische Stoffwechsellage geraten. Die Anfälligkeit für das Auftreten einer Gebärparese steigt dabei mit zunehmendem Alter der Tiere, hängt aber auch von zahlreichen anderen Faktoren wie dem Säure-Basen-Haushalt und der Versorgung mit Kalzium sowie anderen Mineralstoffen und Spurenelementen ab. Die Therapie erfolgt durch Kalziumapplikation, meist in Kombination mit Magnesium. Um die negativen Folgen des Kalziummangels zu vermeiden, sollte das Augenmerk jedoch auf dessen Prophylaxe liegen. Die peripartale orale Applikation von Kalziumverbindungen, eine der einfachsten Prophylaxemaßnahmen, ist mit einem hohen Arbeitsaufwand verbunden und setzt eine genaue Kenntnis des Geburtstermins voraus. Letzteres trifft auch für die parenterale Applikation von Vitamin D
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Type: Publisher
(ger)
Durch den laktationsbedingten sprunghaften Anstieg des Kalziumbedarfs nach der Geburt können hochleistende Milchkühe in eine hypokalzämische Stoffwechsellage geraten. Die Anfälligkeit für das Auftreten einer Gebärparese steigt dabei mit zunehmendem Alter der Tiere, hängt aber auch von zahlreichen anderen Faktoren wie dem Säure-Basen-Haushalt und der Versorgung mit Kalzium sowie anderen Mineralstoffen und Spurenelementen ab. Die Therapie erfolgt durch Kalziumapplikation, meist in Kombination mit Magnesium. Um die negativen Folgen des Kalziummangels zu vermeiden, sollte das Augenmerk jedoch auf dessen Prophylaxe liegen. Die peripartale orale Applikation von Kalziumverbindungen, eine der einfachsten Prophylaxemaßnahmen, ist mit einem hohen Arbeitsaufwand verbunden und setzt eine genaue Kenntnis des Geburtstermins voraus. Letzteres trifft auch für die parenterale Applikation von Vitamin D
Substances chimiques
Ions
0
Cholecalciferol
1C6V77QF41
Potassium
RWP5GA015D
Calcium
SY7Q814VUP
Types de publication
Journal Article
Langues
ger
Sous-ensembles de citation
IM
Pagination
173-182Informations de copyright
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Déclaration de conflit d'intérêts
Die Autoren bestätigen, dass kein Interessenkonflikt besteht.