[Drug-induced sleep endoscopy].

Medikamentös induzierte Schlafendoskopie.

Journal

Laryngo- rhino- otologie
ISSN: 1438-8685
Titre abrégé: Laryngorhinootologie
Pays: Germany
ID NLM: 8912371

Informations de publication

Date de publication:
07 2020
Historique:
entrez: 26 6 2020
pubmed: 26 6 2020
medline: 18 11 2020
Statut: ppublish

Résumé

Drug-induced sleep endoscopy (DISE) is a procedure for the assessment of the upper airways in patients with obstructive sleep apnea (OSA) and was first described by Croft and Pringle in 1991 1. So far, it has not been clarified to what extent the DISE can be compared to natural sleep. Eastwood and colleagues ultimately described a correlation in terms of the tendency to collapse in sedation and during natural sleep. It was shown, that DISE is useful in individual therapeutic descisions 2. In recent years, efforts to standardize the procedure have been made in order to make the results more comparable and reproducible. With the introduction and increasing use of stimulation therapy of the hypoglossal nerve, DISE has been used more and more in hospitals in recent years. This article is intended to present the procedure based on the European position paper on DISE 3 4. Die medikamentös induzierte Schlafendoskopie (MISE) stellt ein Verfahren zur Beurteilung der oberen Atemwege unter Sedierung bei Patienten mit obstruktiver Schlafapnoe (OSA) dar und wurde erstmalig bereits im Jahr 1991 von Croft und Pringle beschrieben 1. Ungeklärt ist bisher, inwiefern die MISE mit dem natürlichen Schlaf vergleichbar ist. Eastwood und Kollegen beschrieben letztendlich eine Korrelation hinsichtlich der Kollapsneigung in Sedierung und während des natürlichen Schlafs. Damit zeigten die Kollegen, dass die MISE in der individualisierten Therapieberatung sinnvoll ist 2. In den vergangenen Jahren wurden Anstrengungen zur Standardisierung unternommen, um die Ergebnisse vergleichbarer und reproduzierbarer zu gestalten. Gerade mit Einführung und zunehmender Verbreitung der Stimulationstherapie des N. hypoglossus wird die MISE in den letzten Jahren vermehrt auch an Kliniken eingesetzt, die dieses diagnostische Verfahren bisher noch nicht durchführten. Dieser Beitrag soll die Durchführung einer MISE in Anlehnung an das entsprechende europäische Positionspapier vorstellen 3 4.

Autres résumés

Type: Publisher (ger)
Die medikamentös induzierte Schlafendoskopie (MISE) stellt ein Verfahren zur Beurteilung der oberen Atemwege unter Sedierung bei Patienten mit obstruktiver Schlafapnoe (OSA) dar und wurde erstmalig bereits im Jahr 1991 von Croft und Pringle beschrieben 1. Ungeklärt ist bisher, inwiefern die MISE mit dem natürlichen Schlaf vergleichbar ist. Eastwood und Kollegen beschrieben letztendlich eine Korrelation hinsichtlich der Kollapsneigung in Sedierung und während des natürlichen Schlafs. Damit zeigten die Kollegen, dass die MISE in der individualisierten Therapieberatung sinnvoll ist 2. In den vergangenen Jahren wurden Anstrengungen zur Standardisierung unternommen, um die Ergebnisse vergleichbarer und reproduzierbarer zu gestalten. Gerade mit Einführung und zunehmender Verbreitung der Stimulationstherapie des N. hypoglossus wird die MISE in den letzten Jahren vermehrt auch an Kliniken eingesetzt, die dieses diagnostische Verfahren bisher noch nicht durchführten. Dieser Beitrag soll die Durchführung einer MISE in Anlehnung an das entsprechende europäische Positionspapier vorstellen 3 4.

Identifiants

pubmed: 32585717
doi: 10.1055/a-1157-9398
doi:

Types de publication

Journal Article

Langues

ger

Sous-ensembles de citation

IM

Pagination

450-452

Informations de copyright

© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York.

Déclaration de conflit d'intérêts

Die Autorinnen/Autoren geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Auteurs

Benedikt Hofauer (B)

Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Universitätsklinikum Freiburg.

Clemens Heiser (C)

Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München.

Vadim Kehm (V)

Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Universitätsklinikum Freiburg.

Andreas Knopf (A)

Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Universitätsklinikum Freiburg.

Christian Offergeld (C)

Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Universitätsklinikum Freiburg.

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