Is Prematurity a Protective Factor Against Developmental Dysplasia of the Hip? A Retrospective Analysis of 660 Newborns.
Ist die Frühgeburtlichkeit ein protektiver Faktor gegen die Hüftdysplasie? Eine retrospektive Analyse an 660 Neugeborenen.
Journal
Ultraschall in der Medizin (Stuttgart, Germany : 1980)
ISSN: 1438-8782
Titre abrégé: Ultraschall Med
Pays: Germany
ID NLM: 8303585
Informations de publication
Date de publication:
Apr 2022
Apr 2022
Historique:
pubmed:
30
7
2020
medline:
8
4
2022
entrez:
30
7
2020
Statut:
ppublish
Résumé
In Middle Europe developmental dysplasia of the hip (DDH) has an incidence of up to 5.9 %. The rate of congenital hip dislocation as the worst complication of a growth disorder of the hip is between 1.5 % and 2.5 %. Among known risk factors of DDH are breech position, multiples, foot deformities and family history. The aim of this retrospective study was to investigate prematurity as a risk factor for developmental dysplasia of the hip (DDH). The hips of 283 infants who were born before the 38 Surprisingly, the difference in alpha angles between the two groups was statistically extremely significant, favoring the preterm infants. Moreover, we found a physiological curve of alpha angle development with a peak after the 31 Our results suggest that prematurity is not a predisposing factor for DDH, but rather is protective for hip development. ZIEL: Die Inzidenz der kongenitalen Hüftdysplasie in Mitteleuropa beträgt bis zu 5,9 %. Die kongenitale Hüftluxation als schwerste Komplikation liegt zwischen 1,5 und 2,5 %. Zu den akzeptierten Risikofaktoren der Hüftdysplasie werden die Beckenendlage, Mehrlingsgeburten, Fußdeformitäten und familiäre Häufung gezählt. Das Ziel dieser retrospektiven Datenerhebung ist die Untersuchung der Frühgeburtlichkeit als Risikofaktor für das Vorliegen einer Hüftdysplasie. Daher wurden die Hüften von 283 Neugeborenen, welche vor der 38. Schwangerschaftswoche oder früher, und jene von 377 Neugeborenen, welche nach der 37. Schwangerschaftswoche geboren wurden, mit der Hüftultraschallmethode nach Graf et al. in der ersten Woche postpartal untersucht. Überraschenderweise war der Unterschied der Alpha-Winkel zwischen den beiden Gruppen äußerst signifikant zugunsten der Frühgeborenen. Darüber hinaus konnten wir eine physiologische Entwicklungskurve mit einem Höchstwert nach der 31. SSW darstellen. Die Inzidenz der Hüftdysplasie war nicht statistisch signifikant unterschiedlich in beiden Gruppen. Unsere Daten deuten darauf hin, dass die Frühgeburtlichkeit kein Risikofaktur für die Hüftdysplasie darstellt, sondern wahrscheinlich protektiv auf die Hüftentwicklung wirkt.
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Type: Publisher
(ger)
ZIEL: Die Inzidenz der kongenitalen Hüftdysplasie in Mitteleuropa beträgt bis zu 5,9 %. Die kongenitale Hüftluxation als schwerste Komplikation liegt zwischen 1,5 und 2,5 %. Zu den akzeptierten Risikofaktoren der Hüftdysplasie werden die Beckenendlage, Mehrlingsgeburten, Fußdeformitäten und familiäre Häufung gezählt. Das Ziel dieser retrospektiven Datenerhebung ist die Untersuchung der Frühgeburtlichkeit als Risikofaktor für das Vorliegen einer Hüftdysplasie.
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