[Injuries in inline skater hockey].

Verletzungen im Inline-Skaterhockey.

Journal

Sportverletzung Sportschaden : Organ der Gesellschaft fur Orthopadisch-Traumatologische Sportmedizin
ISSN: 1439-1236
Titre abrégé: Sportverletz Sportschaden
Pays: Germany
ID NLM: 8904133

Informations de publication

Date de publication:
Dec 2020
Historique:
pubmed: 28 8 2020
medline: 11 2 2021
entrez: 28 8 2020
Statut: ppublish

Résumé

In Germany, Inline Skater Hockey (ISH) is played by about 7500 active players on inline skates with equipment comparable to ice hockey using a hard-plastic ball. The aim of this retrospective epidemiological cross-sectional study is to record the frequency and types of injuries in this sport, for which there is a lack of medically adequate studies in the literature. A questionnaire comprising 112 items was used to collect demographic data, injuries in eight body regions and defined overuse injuries. 274 ISH players with an average age of 24.5 ± 6.2 years and an exposure time of 2787 ± 2063 hours were examined. 5701 injuries were recorded, 60.5 % of which were minor bruises, abrasions and wounds. The total injury rate per 1000 hours was 9.6 ± 17.7, with an injury-related break of 12.8 ± 21.8 weeks per player. Field players with visors had highly significantly fewer head injuries (2.8 ± 6.1 vs. 8.9 ± 13.1; p < 0.001) with highly significantly (p < 0.001) fewer lacerations, nasal bone fractures, eye injuries and dental injuries. There was a weak negative correlation between facial protection and number of head injuries (r = -0.386, p < 0.001). In conclusion, frequency and types of injuries in ISH are comparable to ice hockey during training. In accordance with ice hockey, protective equipment in ISH can significantly reduce the occurrence of head injuries. Preventive attention should be paid to the wearing of a full visor and to education about the occurrence of concussions despite the use of a protective helmet. Inline-Skaterhockey (ISH) wird in Deutschland von etwa 7500 Aktiven mit einer dem Eishockey vergleichbaren Ausrüstung auf Inlineskates mit einem Hartkunststoffball gespielt. Ziel dieser retrospektiven epidemiologischen Querschnittsstudie ist die Erfassung von Verletzungshäufigkeiten und Verletzungsarten dieser medizinisch unzureichend untersuchten Sportart. Über einen 112 Items umfassenden Fragebogen wurden demografische Daten, Verletzungen in 8 Körperregionen und definierte Überlastungsschäden erfasst. Untersucht wurden 274 ISH-Spieler mit einem Durchschnittsalter von 24,5 ± 6,2 Jahren mit einer Expositionszeit von 2787 ± 2063 Stunden. Es wurden 5701 Verletzungen erfasst, von denen 60,5 % leichte Prellungen, Schürfungen und Wunden waren. Es ergab sich eine Gesamtverletzungsrate pro 1000 h von 9,6 ± 17,7 mit einer verletzungsbedingten Pause von 12,8 ± 21,8 Wochen pro Spieler. Feldspieler mit Visier hatten hochsignifikant weniger Kopfverletzungen (2,8 ± 6,1 vs. 8,9 ± 13,1; p < 0,001) mit hochsignifikant (p < 0,001) weniger Platzwunden, Nasenbeinfrakturen, Augenverletzungen und Zahnverletzungen. Eine schwach negative Korrelation bestand zwischen Gesichtsschutz und Anzahl der Kopfverletzungen (r = –0,386; p < 0,001). Schlussfolgernd zeigt sich die Verletzungshäufigkeit und Verletzungsart im ISH vergleichbar mit dem Eishockey im Training. Die Schutzausrüstung im ISH kann analog zum Eishockey das Auftreten einer Reihe von Verletzungen im Kopfbereich reduzieren. Präventives Augenmerk sollte auf das Tragen eines Vollvisiers und die Aufklärung über das Auftreten von Gehirnerschütterungen trotz Schutzhelms gelegt werden.

Autres résumés

Type: Publisher (ger)
Inline-Skaterhockey (ISH) wird in Deutschland von etwa 7500 Aktiven mit einer dem Eishockey vergleichbaren Ausrüstung auf Inlineskates mit einem Hartkunststoffball gespielt. Ziel dieser retrospektiven epidemiologischen Querschnittsstudie ist die Erfassung von Verletzungshäufigkeiten und Verletzungsarten dieser medizinisch unzureichend untersuchten Sportart. Über einen 112 Items umfassenden Fragebogen wurden demografische Daten, Verletzungen in 8 Körperregionen und definierte Überlastungsschäden erfasst. Untersucht wurden 274 ISH-Spieler mit einem Durchschnittsalter von 24,5 ± 6,2 Jahren mit einer Expositionszeit von 2787 ± 2063 Stunden. Es wurden 5701 Verletzungen erfasst, von denen 60,5 % leichte Prellungen, Schürfungen und Wunden waren. Es ergab sich eine Gesamtverletzungsrate pro 1000 h von 9,6 ± 17,7 mit einer verletzungsbedingten Pause von 12,8 ± 21,8 Wochen pro Spieler. Feldspieler mit Visier hatten hochsignifikant weniger Kopfverletzungen (2,8 ± 6,1 vs. 8,9 ± 13,1; p < 0,001) mit hochsignifikant (p < 0,001) weniger Platzwunden, Nasenbeinfrakturen, Augenverletzungen und Zahnverletzungen. Eine schwach negative Korrelation bestand zwischen Gesichtsschutz und Anzahl der Kopfverletzungen (r = –0,386; p < 0,001). Schlussfolgernd zeigt sich die Verletzungshäufigkeit und Verletzungsart im ISH vergleichbar mit dem Eishockey im Training. Die Schutzausrüstung im ISH kann analog zum Eishockey das Auftreten einer Reihe von Verletzungen im Kopfbereich reduzieren. Präventives Augenmerk sollte auf das Tragen eines Vollvisiers und die Aufklärung über das Auftreten von Gehirnerschütterungen trotz Schutzhelms gelegt werden.

Identifiants

pubmed: 32854130
doi: 10.1055/a-1148-3485
doi:

Types de publication

Journal Article

Langues

ger

Sous-ensembles de citation

IM

Pagination

212-216

Informations de copyright

Thieme. All rights reserved.

Déclaration de conflit d'intérêts

Die Autorinnen/Autoren geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Auteurs

Manuel Burggraf (M)

Universitätsklinikum Essen, Universität Duisburg-Essen.

Lars Burgsmüller (L)

Universitätsklinikum Essen, Universität Duisburg-Essen.

Heinz-Lothar Meyer (HL)

Universitätsklinikum Essen, Universität Duisburg-Essen.

Christina Polan (C)

Universitätsklinikum Essen, Universität Duisburg-Essen.

Martin Husen (M)

Universitätsklinikum Essen, Universität Duisburg-Essen.

Bastian Mester (B)

Universitätsklinikum Essen, Universität Duisburg-Essen.

Marcel Dudda (M)

Universitätsklinikum Essen, Universität Duisburg-Essen.

Max Daniel Kauther (MD)

Universitätsklinikum Essen, Universität Duisburg-Essen.

Articles similaires

[Redispensing of expensive oral anticancer medicines: a practical application].

Lisanne N van Merendonk, Kübra Akgöl, Bastiaan Nuijen
1.00
Humans Antineoplastic Agents Administration, Oral Drug Costs Counterfeit Drugs

Smoking Cessation and Incident Cardiovascular Disease.

Jun Hwan Cho, Seung Yong Shin, Hoseob Kim et al.
1.00
Humans Male Smoking Cessation Cardiovascular Diseases Female
Humans United States Aged Cross-Sectional Studies Medicare Part C
1.00
Humans Yoga Low Back Pain Female Male

Classifications MeSH