[Improvement in burn wound care: summary of the AWMF guideline for the treatment of thermal injuries in adults].

Optimierung der chirurgischen Behandlung Brandverletzter: Auszüge aus der fachübergreifenden S2k-Leitlinie „Behandlung thermischer Verletzungen des Erwachsenen“.

Journal

Handchirurgie, Mikrochirurgie, plastische Chirurgie : Organ der Deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft fur Handchirurgie : Organ der Deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft fur Mikrochirurgie der Peripheren Nerven und Gefasse : Organ der V...
ISSN: 1439-3980
Titre abrégé: Handchir Mikrochir Plast Chir
Pays: Germany
ID NLM: 8302815

Informations de publication

Date de publication:
Dec 2020
Historique:
pubmed: 25 9 2020
medline: 15 12 2020
entrez: 24 9 2020
Statut: ppublish

Résumé

More than half a million patients suffer from minor burns in Germany per year. In 2018, almost 2000 patients needed intensive care for their burn injuries. Despite high standards of burn care, mortality remains high. Burn injuries may lead to long-term sequelae. In order to provide up-to-date burn care, guidelines are available online with public access. This overview presents a summary of the German AWMF guideline for the treatment of thermal injuries in adults (https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/044-001.html). Experts of eleven different medical organisations and specialties have contributed to this S2k guideline with their expertise. The focus of the article is on acute burn wound assessment, the indication for specialised care in burn centres, the management of the burn wound at the trauma scene and in hospitals as well as scar management and rehabilitation. This overview reports on the consensus-based treatment of acute burn wounds in adults in Germany. The article is intended to guide doctors and professional caretakers to perform state-of-the-art burn care. The current guideline aims to improve burn outcome. Trotz Brandschutzmaßnahmen und Aufklärung erleiden ca. 0,5 Millionen Menschen pro Jahr in Deutschland Verbrennungen. Im Jahr 2018 mussten fast 2000 Schwerstbrandverletzte in deutschen Verbrennungszentren behandelt werden. Brandverletzungen stellen eine schwerwiegende Erkrankung mit hoher Mortalität und langfristigen Folgen für den Patienten dar. Ziel dieses Übersichtsartikels ist es, eine Zusammenfassung der derzeit gültigen Leitlinie zur Behandlung von Verbrennungen im Erwachsenenalter (https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/044–001.html) zu präsentieren, wobei der Fokus auf folgenden Aspekten liegt: 1. der Akutbehandlung der Brandwunde am Unfallort, 2. der Entscheidungsfindung zur Verlegung in ein Brandverletztenzentrum, 3. der chirurgischen Wundversorgung mit Debridement und Hauttransplantation und 4. der Nachsorge. Die S2k-Leitlinie basiert auf aktueller Literatur und dem Konsens von 11 an der Behandlung Brandverletzter beteiligter Fachgesellschaften. Dieser Übersichtsartikel enthält gewichtete Empfehlungen zur Behandlung von Brandwunden erwachsener Patienten in Deutschland. Der Artikel soll Ärzten und medizinischem Personal in der Akutsituation vor Ort und in der Klinik die Entscheidung über die notwendige Behandlung erleichtern. Hiermit soll die Behandlungsqualität für Patienten verbessert werden.

Autres résumés

Type: Publisher (ger)
Trotz Brandschutzmaßnahmen und Aufklärung erleiden ca. 0,5 Millionen Menschen pro Jahr in Deutschland Verbrennungen. Im Jahr 2018 mussten fast 2000 Schwerstbrandverletzte in deutschen Verbrennungszentren behandelt werden. Brandverletzungen stellen eine schwerwiegende Erkrankung mit hoher Mortalität und langfristigen Folgen für den Patienten dar.

Identifiants

pubmed: 32968995
doi: 10.1055/a-1230-3866
doi:

Types de publication

Journal Article

Langues

ger

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IM

Pagination

497-504

Informations de copyright

© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York.

Déclaration de conflit d'intérêts

HOR war beratend tätig für die Firma Birken und hat eine bezahlte Autorentätigkeit für uptodate. UM hat eine Studie für die DIZG durchgeführt. CH war beratend tätig für Acelity und hat Honorar für Vorträge der Firma Integra und Mediwound erhalten. JH war beratend tätig für Mediwound und hat Honorar für Vorträge der Firma Juzo und Thuasne erhalten, sowie eine Studie für die Firma OrionPharma durchgeführt. BH war beratend für die DIZG, die Firmen Polymedics und Mediwound tätig und hat bezahlte Vorträge für die Firmen Juzo und Mediwound gehalten, sowie eine klinische Studie für die Firma Mediwound durchgeführt. ML hat Honorar für Vorträge der Firma Serag Wiesner erhalten. HP hat bezahlte Vorträge für die Berufsfachschule für Orthopädietechnik gehalten, sowie Eigentümerinteressen am Sanitätshaus Pauli und Sanitätshaus Aktuell AG. JLS hat eine Studie für die Firma Prevor durchgeführt. MS hat Honorar für Vorträge der Firma Polymedics erhalten. SW hat bezahle Vorträge für die Firmen Juzo und Thuasne gehalten. SZ hat bezahlte Vorträge für Pfizer, bioMerieux, sifin diagnostics und Aurosan gehalten. HZ hat Honorare für Vorträge für die Firmen Thuasne, Juzo, Albrecht, Smith&Nephew sowie die Bundesfachschule für Orthopädietechnik erhalten. Die übrigen Autoren haben keine Interessenskonflikte.

Auteurs

Hans-Oliver Rennekampff (HO)

Klinik für Plastische Chirurgie, Hand- und Verbrennungschirurgie, Rhein Maas Klinikum Würselen.

Ursula Mirastschijski (U)

Centre for Biomolecular Interactions Bremen, Fachbereich Biologie und Chemie, Universität Bremen, und Mira-Beau gender esthetics.

Eva Aumann (E)

Cicatrix e. V. Oberkirch.

Heiko Bargfrede (H)

Stationäre Physiotherapie und Ergotherapie, BG-Unfallklinik Ludwigshafen.

Jochen Gille (J)

Klinik für Anästhesiologie, Intensiv- und Schmerztherapie, Brandverletztenzentrum, Klinikum St Georg.

Robert Haas (R)

Klinik für Plastische, Ästhetische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Klinikum Landkreis Tuttlingen.

Bernd Hartmann (B)

Zentrum für Schwerbrandverletzte mit Plastischer Chirurgie, Unfallkrankenhaus Berlin.

Christoph Hirche (C)

Klinik für Hand-, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie, Mikrochirurgie, Schwerbrandverletztenzentrum, BG Unfallklinik Ludwigshafen, Klinik für Plastische und Handchirurgie an der Universität Heidelberg.

Ute Hirsch (U)

Stationäre Physiotherapie und Ergotherapie, BG-Unfallklinik Ludwigshafen.

Johannes Horter (J)

Klinik für Hand-, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie, Mikrochirurgie, Schwerbrandverletztenzentrum, BG Unfallklinik Ludwigshafen, Klinik für Plastische und Handchirurgie an der Universität Heidelberg.

Nicolai Kapalschinksi (N)

Ästhetik Centrum am Husemannplatz.

Tanja Kheiri (T)

Klinik für Plastische, Ästhetische und Handchirurgie, Zentrum für Schwerbrandverletzte, Sana Klinikum Offenbach.

Rüdger Kopp (R)

Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care, Medizinische Fakultät der RWTH Aachen, Uniklinik RWTH Aachen.

Sabrina Krauß (S)

Klinik für Hand-, Plastische, Rekonstruktive und Verbrennungschirurgie , BG Unfallklinik Tübingen.

Maximilian Kückelhaus (M)

Sektion für Plastische Chirurgie, Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Universitätsklinik Münster.

Marcus Lehnhardt (M)

Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie; Schwerbrandverletztenzentrum BG-Universitätsklinikum Bergmannsheil Bochum , Ruhr Universität Bochum.

Holger Pauli (H)

Sanitätshaus Pauli GmbH & Co. KG.

Johannes Rubenbauer (J)

Klinik für Plastische Chirurgie, Rekonstruktive Chirurgie, Handchirurgie, Verbrennungschirurgie, Klinikum Bogenhausen.

Jennifer Lynn Schiefer (JL)

Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Handchirurgie, Schwerbrandverletztenzentrum, Kliniken Köln Merheim, Köln, Universität Witten/Herdecke.

Mechthild Sinnig (M)

Kinderchirurgie und -urologie, Zentrum für schwerbrandverletzte Kinder, Kinder und Jugendkrankenhaus auf der Bult.

Heiko Sorg (H)

Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, Klinikum Westfalen, Dortmund, Fakultät für Gesundheit, Department für Humanmedizin, Universität Witten/Herdecke.

Annette Stolle (A)

Abteilung für Psychologie, BG-Unfallklinik Ludwigshafen.

Klaudiusz Suchodolski (K)

Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Medizinische Hochschule Hannover.

Stefan Wollborn (S)

Wollborn GmbH.

Hans Ziegenthaler (H)

Moritz Klinik, Bad Klosterlausnitz.

Stefan Ziesing (S)

Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene, Medizinische Hochschule Hannover.

Henrik Menke (H)

Klinik für Plastische, Ästhetische und Handchirurgie, Zentrum für Schwerbrandverletzte, Sana Klinikum Offenbach.

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