[The New WHO Guidelines for Rapid Diagnostics and Treatment of Drug-Resistant Tuberculosis Commented for Germany, Austria and Switzerland].

Die neuen WHO-Empfehlungen für schnelle Diagnostik und Therapie resistenter Tuberkulose in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Journal

Pneumologie (Stuttgart, Germany)
ISSN: 1438-8790
Titre abrégé: Pneumologie
Pays: Germany
ID NLM: 8906641

Informations de publication

Date de publication:
Nov 2020
Historique:
entrez: 17 11 2020
pubmed: 18 11 2020
medline: 15 12 2020
Statut: ppublish

Résumé

The increasing evidence has made it necessary to change international recommendations for the diagnosis and treatment of resistant tuberculosis repeatedly in the recent years. This year, the WHO has published comprehensive recommendations that take into account these developments. The current German tuberculosis guideline was published in 2017 with differing recommendations in some areas. Here the new WHO recommendations of 2020 for rapid diagnosis and therapy of resistant tuberculosis are summarized and the relevant differences are commented for Germany, Austria and Switzerland. A complete re-evaluation of the literature is currently taking place by updating the German-language AWMF 2k guidelines. Die erfreulicherweise zunehmende Evidenz hat in den letzten Jahren mehrfache Änderungen der internationalen Empfehlungen für die Diagnostik und Therapie der resistenten Tuberkulose notwendig gemacht. In diesem Jahr hat die WHO umfassende Empfehlungen veröffentlicht, die die Entwicklungen der letzten Jahre berücksichtigen. Die aktuelle deutsche Tuberkuloseleitlinie erschien im Jahr 2017 und weicht in einigen Bereichen von diesen Empfehlungen ab. Hier werden die Neuerungen der WHO-Empfehlungen von 2020 für schnelle Diagnostik und die Therapie resistenter Tuberkulose zusammengefasst und relevante Abweichungen für Deutschland, Österreich und die Schweiz kommentiert. Eine Neubewertung der Literatur findet derzeit im Rahmen der Aktualisierung der deutschsprachigen AWMF-2k-Leitlinie statt.

Autres résumés

Type: Publisher (ger)
Die erfreulicherweise zunehmende Evidenz hat in den letzten Jahren mehrfache Änderungen der internationalen Empfehlungen für die Diagnostik und Therapie der resistenten Tuberkulose notwendig gemacht. In diesem Jahr hat die WHO umfassende Empfehlungen veröffentlicht, die die Entwicklungen der letzten Jahre berücksichtigen. Die aktuelle deutsche Tuberkuloseleitlinie erschien im Jahr 2017 und weicht in einigen Bereichen von diesen Empfehlungen ab. Hier werden die Neuerungen der WHO-Empfehlungen von 2020 für schnelle Diagnostik und die Therapie resistenter Tuberkulose zusammengefasst und relevante Abweichungen für Deutschland, Österreich und die Schweiz kommentiert. Eine Neubewertung der Literatur findet derzeit im Rahmen der Aktualisierung der deutschsprachigen AWMF-2k-Leitlinie statt.

Identifiants

pubmed: 33202437
doi: 10.1055/a-1266-5207
doi:

Types de publication

Journal Article

Langues

ger

Sous-ensembles de citation

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Pagination

742-749

Informations de copyright

Thieme. All rights reserved.

Déclaration de conflit d'intérêts

Ralf Otto-Knapp hat Honorare der Firmen Novartis, Gilead, Boehringer Ingelheim, Berlin Chemie, Insmed, Astra Zeneca für Vorträge erhalten, die von den genannten Firmen finanziell unterstützt oder organisiert wurden. Die Firmen hatten keinen Einfluss auf die Inhalte der Präsentationen.Brit Häcker: 2018 finanzielle Unterstützung durch Otsuka für Erstellung einer Datenbank für MDR-Patienten.Christoph Lange erhielt Vortragshonorare von Chiesi, Gilead, Janssen, Novartis, Berlin Chemie und Insmed für Vorträge auf Symposien, die von diesen Firmen unterstützt/veranstaltet wurden und hat gegen Honorarzahlung Oxfordimmunotec wissenschaftlich beraten. Er hat beim Europäischen Patentamt ein Patent für einen Biomarker zur Individualisierung der Therapie der Tuberkulose angemeldet (EP20158652.6).Florian Maurer erhielt Honorare der Akademie für Infektionsmedizin und Biomerieux für Vorträge ohne Einfluss auf den Inhalt.

Auteurs

R Otto-Knapp (R)

Deutsches Zentralkomitee zur Bekämpfung der Tuberkulose e. V. (DZK), Berlin.

M Knappik (M)

Klinik Penzing, Abteilung für Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Wien.

B Häcker (B)

Deutsches Zentralkomitee zur Bekämpfung der Tuberkulose e. V. (DZK), Berlin.

K Starzacher (K)

Deutsches Zentralkomitee zur Bekämpfung der Tuberkulose e. V. (DZK), Berlin.

T Bauer (T)

Deutsches Zentralkomitee zur Bekämpfung der Tuberkulose e. V. (DZK), Berlin.
Deutsche Gesellschaft für Pneumologie e. V. (DGP).
Helios Klinikum Emil von Behring, Lungenklinik Heckeshorn, Berlin.

C Lange (C)

Medizinische Klinik und FG Klinische Infektiologie, Forschungszentrum Borstel, Leibniz Lungenzentrum, Borstel.
Deutsches Zentrum für Infektionsforschung (DZIF), Klinische Tuberkuloseforschung, Standort Borstel-Hamburg-Lübeck-Riems.
Respiratory Medicine & International Health, Universität zu Lübeck, Lübeck.
Exzellenzcluster Präzisionsmedizin bei chronischer Entzündung, Kiel.

F P Maurer (FP)

Nationales Referenzzentrum für Mykobakterien, Forschungszentrum Borstel, Leibniz Lungenzentrum, Borstel.
Institut für Medizinische Mikrobiologie, Virologie und Hygiene, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg.

T Schaberg (T)

Deutsches Zentralkomitee zur Bekämpfung der Tuberkulose e. V. (DZK), Berlin.

G Günther (G)

Universitätsklinik für Pneumologie, Inselspital, Universitätsspital Bern, Universität Bern, Schweiz.
Department of Medicine, Faculty of Health Sciences, University of Namibia, Windhoek, Namibia.

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