Development of a Patient-Oriented Organizational Management System for Intravitreal Injection Therapy in a Standardized "Treat-and-Extend" Regime at a University Eye Clinic.
Entwicklung eines patientennahen Organisationsmanagements für die intravitreale Injektionstherapie in einem standardisierten „Treat-and-Extend“-Regime an einer Universitäts-Augenklinik.
Journal
Klinische Monatsblatter fur Augenheilkunde
ISSN: 1439-3999
Titre abrégé: Klin Monbl Augenheilkd
Pays: Germany
ID NLM: 0014133
Informations de publication
Date de publication:
Dec 2021
Dec 2021
Historique:
pubmed:
27
11
2020
medline:
15
12
2021
entrez:
26
11
2020
Statut:
ppublish
Résumé
The treatment of macular edema with intravitreal injections has revolutionized the treatment of associated diseases in ophthalmology. However, with a few exceptions, this is a chronic treatment where patients require many injections and usually need to stay in treatment for years. Patient adherence and control of patient flow are critical to treatment success. In this manuscript, we describe the development of a patient-oriented organization management for intravitreal injections in a university hospital. In 2015, the intravitreal treatment in our clinic was switched to the treat-and-extend regime. At the same time, the optimization of the previous organizational processes in perioperative management was evaluated. For the period 2015 to 2018, we analyzed and gradually optimized the procedures of our intravitreal injection therapy in a survey with a specialized service provider. Through the analysis of the original processes, the patient appointment was optimized, work processes were summarized, spatially reorganized and there was only a slight increase in the number of staff involved compared with the significant increase in the number of injections. Through these measures, the total in-hospital-time of the patients could be drastically reduced and at the same time the number of patients on one operation day could be multiplied. In the context of chronic treatment with intravitreal injections, the care of an increased number of patients is a logistical challenge. By optimizing processes, existing resources can be better used to meet the increased demands. An optimized system offers the patient greater adherence and a better visual outcome largely independent of the medication used. Die Behandlung eines Makulaödems mittels intravitrealer Injektionen hat die Behandlung der assoziierten Krankheitsbilder in der Augenheilkunde revolutioniert. Abgesehen von einigen wenigen Ausnahmen handelt es sich jedoch um eine chronische Behandlung, bei der die Patienten viele Injektionen benötigen und i. d. R. über Jahre in Behandlung bleiben müssen. Die Adhärenz der Patienten und die Steuerung des Patientenflusses ist mit entscheidend für den Behandlungserfolg. In diesem Manuskript beschreiben wir die Entwicklung eines patientennahen Organisationsmanagements für intravitreale Injektionen in einer Universitätsklinik. Im Jahr 2015 wurde in unserer Klinik die intravitreale Behandlung auf das Treat-and-Extend-Regime umgestellt. Zugleich erfolgte die Evaluation der Optimierung der bisherigen Organisationsabläufe im perioperativen Management. Für den Zeitraum 2015 bis 2018 haben wir im Rahmen einer Erhebung mit einem spezialisierten Dienstleister die Abläufe unserer intravitrealen Injektionstherapie analysiert und schrittweise optimiert. Durch die Analyse der ursprünglichen Abläufe wurde die Patienteneinbestellung optimiert, Arbeitsabläufe wurden zusammengefasst sowie räumlich neu geordnet und es fand eine verglichen mit der deutlichen Erhöhung der Injektionszahlen nur geringfügige Erhöhung der beteiligten Mitarbeiterzahl statt. Durch diese Maßnahmen konnte sowohl die Gesamtaufenthaltszeit der Patienten deutlich reduziert werden als auch zugleich die Patientenzahl bei guter Adhärenz und guten Visusergebnissen an einem Operationstag vervielfacht werden. Im Rahmen der chronischen Behandlung mittels intravitrealer Injektionen ist die Versorgung einer gestiegenen Anzahl an Patienten eine logistische Herausforderung. Durch Optimierung von Abläufen können vorhandene Ressourcen besser genutzt werden, um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden. Ein optimiertes System bietet für den Patienten eine höhere Adhärenz und ein besseres Visusergebnis weitgehend unabhängig von dem verwendeten Medikament.
Sections du résumé
BACKGROUND
BACKGROUND
The treatment of macular edema with intravitreal injections has revolutionized the treatment of associated diseases in ophthalmology. However, with a few exceptions, this is a chronic treatment where patients require many injections and usually need to stay in treatment for years. Patient adherence and control of patient flow are critical to treatment success. In this manuscript, we describe the development of a patient-oriented organization management for intravitreal injections in a university hospital.
MATERIAL AND METHODS
METHODS
In 2015, the intravitreal treatment in our clinic was switched to the treat-and-extend regime. At the same time, the optimization of the previous organizational processes in perioperative management was evaluated. For the period 2015 to 2018, we analyzed and gradually optimized the procedures of our intravitreal injection therapy in a survey with a specialized service provider.
RESULTS
RESULTS
Through the analysis of the original processes, the patient appointment was optimized, work processes were summarized, spatially reorganized and there was only a slight increase in the number of staff involved compared with the significant increase in the number of injections. Through these measures, the total in-hospital-time of the patients could be drastically reduced and at the same time the number of patients on one operation day could be multiplied.
CONCLUSION
CONCLUSIONS
In the context of chronic treatment with intravitreal injections, the care of an increased number of patients is a logistical challenge. By optimizing processes, existing resources can be better used to meet the increased demands. An optimized system offers the patient greater adherence and a better visual outcome largely independent of the medication used.
HINTERGRUND
UNASSIGNED
Die Behandlung eines Makulaödems mittels intravitrealer Injektionen hat die Behandlung der assoziierten Krankheitsbilder in der Augenheilkunde revolutioniert. Abgesehen von einigen wenigen Ausnahmen handelt es sich jedoch um eine chronische Behandlung, bei der die Patienten viele Injektionen benötigen und i. d. R. über Jahre in Behandlung bleiben müssen. Die Adhärenz der Patienten und die Steuerung des Patientenflusses ist mit entscheidend für den Behandlungserfolg. In diesem Manuskript beschreiben wir die Entwicklung eines patientennahen Organisationsmanagements für intravitreale Injektionen in einer Universitätsklinik.
MATERIAL UND METHODEN
METHODS
Im Jahr 2015 wurde in unserer Klinik die intravitreale Behandlung auf das Treat-and-Extend-Regime umgestellt. Zugleich erfolgte die Evaluation der Optimierung der bisherigen Organisationsabläufe im perioperativen Management. Für den Zeitraum 2015 bis 2018 haben wir im Rahmen einer Erhebung mit einem spezialisierten Dienstleister die Abläufe unserer intravitrealen Injektionstherapie analysiert und schrittweise optimiert.
ERGEBNISSE
UNASSIGNED
Durch die Analyse der ursprünglichen Abläufe wurde die Patienteneinbestellung optimiert, Arbeitsabläufe wurden zusammengefasst sowie räumlich neu geordnet und es fand eine verglichen mit der deutlichen Erhöhung der Injektionszahlen nur geringfügige Erhöhung der beteiligten Mitarbeiterzahl statt. Durch diese Maßnahmen konnte sowohl die Gesamtaufenthaltszeit der Patienten deutlich reduziert werden als auch zugleich die Patientenzahl bei guter Adhärenz und guten Visusergebnissen an einem Operationstag vervielfacht werden.
SCHLUSSFOLGERUNG
UNASSIGNED
Im Rahmen der chronischen Behandlung mittels intravitrealer Injektionen ist die Versorgung einer gestiegenen Anzahl an Patienten eine logistische Herausforderung. Durch Optimierung von Abläufen können vorhandene Ressourcen besser genutzt werden, um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden. Ein optimiertes System bietet für den Patienten eine höhere Adhärenz und ein besseres Visusergebnis weitgehend unabhängig von dem verwendeten Medikament.
Autres résumés
Type: Publisher
(ger)
Die Behandlung eines Makulaödems mittels intravitrealer Injektionen hat die Behandlung der assoziierten Krankheitsbilder in der Augenheilkunde revolutioniert. Abgesehen von einigen wenigen Ausnahmen handelt es sich jedoch um eine chronische Behandlung, bei der die Patienten viele Injektionen benötigen und i. d. R. über Jahre in Behandlung bleiben müssen. Die Adhärenz der Patienten und die Steuerung des Patientenflusses ist mit entscheidend für den Behandlungserfolg. In diesem Manuskript beschreiben wir die Entwicklung eines patientennahen Organisationsmanagements für intravitreale Injektionen in einer Universitätsklinik.
Substances chimiques
Angiogenesis Inhibitors
0
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Journal Article
Langues
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