[Can Stress Interact with SARS-CoV-2? A Narrative Review with a Focus on Stress-Reducing Interventions that may Improve Defence against COVID-19].
Stress und Covid-19: Ein Narrativer Review über neuroendokrin-immune Mechanismen, die eine Abwehr von SARS-CoV-2 verbessern könnten.
Journal
Psychotherapie, Psychosomatik, medizinische Psychologie
ISSN: 1439-1058
Titre abrégé: Psychother Psychosom Med Psychol
Pays: Germany
ID NLM: 8002823
Informations de publication
Date de publication:
Feb 2021
Feb 2021
Historique:
pubmed:
14
1
2021
medline:
26
2
2021
entrez:
13
1
2021
Statut:
ppublish
Résumé
The COVID-19 pandemic is on the rise and causes many concerns and fears in the population as well as among medical care givers. This raises the question as to how psychosocial stress associated with the pandemic can be managed, and also if certain forms of stress can contribute to an increase in infections and critical illnesses. Against the background of the current state of research on stress and the immune response, we provide a narrative review of studies addressing the question as to how stress can influence the immune defence against viral diseases. Excessive stress can compromise the barrier function of the airways and alter neuroendocrine control of immune function, which can create a virus-permissive immune response. Because certain forms of stress can play a role in the successful immune defence against viral respiratory disease, it is important to identify people with high psychosocial stress and to help them manage their stress. Conclusion Psychosocial measures that contribute to improved stress management may have a positive effect on the immune response against viral respiratory infections. Die COVID-19 Pandemie ist auf dem Vormarsch, die Sorgen und Ängste in der Bevölkerung wachsen, ebenso wie im medizinischen System. Aus der Perspektive der Stressforschung steht jetzt auf der einen Seite die Frage, wie diese psychosozialen Belastungen bewältigt werden können. Auf der anderen Seite entsteht die Frage, ob bestimmte Formen von Stress zu einer Häufung von Infektionen und kritischen Krankheitsverläufen beitragen können. In einem narrativen Review wird vor dem Hintergrund des aktuellen Forschungsstandes zu Stressbelastungen und Immunantwort dargelegt, wie Stress die Immunabwehr von Viruserkrankungen beeinflussen kann. Übermäßiger Stress kann die Funktion der Barriere von Atemwegen kompromittieren und über eine Fehlanpassung der neuroendokrinen Stressreaktionssysteme zu einer Virus-permissiven Immunantwort beitragen. Da bestimmte Formen von Stress für eine erfolgreiche Immunabwehr von viral bedingten Atemwegserkrankungen eine Rolle spielen können, ist es wichtig Menschen mit hoher psychosozialer Belastung frühzeitig zu identifizieren und mit geeigneten Stress-reduzierenden Interventionen zu versorgen. Von Verhaltensänderungen und psychosozialen Maßnahmen, die zu einem verbesserten Umgang mit Stress beitragen, kann eine positive Wirkung auf die Immunantwort bei viralen Atemwegsinfekten erwartet werden.
Autres résumés
Type: Publisher
(ger)
Die COVID-19 Pandemie ist auf dem Vormarsch, die Sorgen und Ängste in der Bevölkerung wachsen, ebenso wie im medizinischen System. Aus der Perspektive der Stressforschung steht jetzt auf der einen Seite die Frage, wie diese psychosozialen Belastungen bewältigt werden können. Auf der anderen Seite entsteht die Frage, ob bestimmte Formen von Stress zu einer Häufung von Infektionen und kritischen Krankheitsverläufen beitragen können.
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