[Diverticula in the gastrointestinal tract].
Divertikel im Gastrointestinaltrakt.
Diverticulosis, colonic
Diverticulosis, epiphrenic
Diverticulosis, esophageal
Diverticulosis, stomach
Zenker diverticulum
Journal
Der Internist
ISSN: 1432-1289
Titre abrégé: Internist (Berl)
Pays: Germany
ID NLM: 0264620
Informations de publication
Date de publication:
Mar 2021
Mar 2021
Historique:
accepted:
05
01
2021
pubmed:
10
2
2021
medline:
2
3
2021
entrez:
9
2
2021
Statut:
ppublish
Résumé
The prevalence of diverticula varies depending on the location within the gastrointestinal tract. Diverticula of the esophagus, stomach and small intestine are rare, more frequent are peripapillary diverticula and colonic diverticula. Meckel diverticula can also be of relevance in adults. Diverticula have to be differentiated from intramural pseudodiverticulosis of the esophagus and bile duct cysts. An endoscopic and radiological diagnostic work-up is only necessary for symptomatic diverticula or complications. In some cases additional functional diagnostic tests, such as high-resolution esophageal manometry to detect underlying motility disorders (Zenker's diverticulum, epiphrenic diverticulum) or the hydrogen breath test to detect bacterial overgrowth in the small intestine (diverticula of the small intestine) are mandatory. Effective treatment requires the close interdisciplinary cooperation between different specialist disciplines. Therapeutic modalities include pharmacotherapy, endoscopy and surgical methods. Divertikel im Gastrointestinaltrakt finden sich in Abhängigkeit von ihrer Lokalisation unterschiedlich häufig. Selten sind Ösophagus-, Magen- und Dünndarmdivertikel, häufiger peripapilläre und Kolondivertikel. Auch das Meckel-Divertikel kann beim Erwachsenen von Relevanz sein. Zu trennen sind die intramurale Pseudodivertikulose des Ösophagus und die Zysten der Gallenwege. Eine endoskopische und radiologische Diagnostik ist nur bei klinischer Relevanz erforderlich, also bei Beschwerden oder Komplikationen. In einigen Fällen ist die Funktionsdiagnostik mit hochauflösender Ösophagusmanometrie zum Nachweis zugrunde liegender Motilitätsstörungen (Zenker-Divertikel, epiphrenisches Divertikel) oder ein Wasserstoffatemtest zur Detektion einer bakteriellen Dünndarmfehlbesiedlung (Dünndarmdivertikel) notwendig. Die effektive Therapie setzt die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen voraus. Sie erfolgt medikamentös, endoskopisch und chirurgisch.
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Type: Publisher
(ger)
Divertikel im Gastrointestinaltrakt finden sich in Abhängigkeit von ihrer Lokalisation unterschiedlich häufig. Selten sind Ösophagus-, Magen- und Dünndarmdivertikel, häufiger peripapilläre und Kolondivertikel. Auch das Meckel-Divertikel kann beim Erwachsenen von Relevanz sein. Zu trennen sind die intramurale Pseudodivertikulose des Ösophagus und die Zysten der Gallenwege. Eine endoskopische und radiologische Diagnostik ist nur bei klinischer Relevanz erforderlich, also bei Beschwerden oder Komplikationen. In einigen Fällen ist die Funktionsdiagnostik mit hochauflösender Ösophagusmanometrie zum Nachweis zugrunde liegender Motilitätsstörungen (Zenker-Divertikel, epiphrenisches Divertikel) oder ein Wasserstoffatemtest zur Detektion einer bakteriellen Dünndarmfehlbesiedlung (Dünndarmdivertikel) notwendig. Die effektive Therapie setzt die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen voraus. Sie erfolgt medikamentös, endoskopisch und chirurgisch.
Identifiants
pubmed: 33560449
doi: 10.1007/s00108-021-00942-0
pii: 10.1007/s00108-021-00942-0
doi:
Types de publication
Journal Article
Langues
ger
Sous-ensembles de citation
IM