[Gigantic prepatellar "tumor" in rheumatoid arthritis-a case report].
Gigantischer präpatellarer „Tumor“ bei rheumatoider Arthritis – ein Case Report.
Benign soft tissue tumors
Malignant soft tissue tumors
Prepatellar bursitis
Pseudotumors
Soft tissue sarcomas
Journal
Zeitschrift fur Rheumatologie
ISSN: 1435-1250
Titre abrégé: Z Rheumatol
Pays: Germany
ID NLM: 0414162
Informations de publication
Date de publication:
Dec 2021
Dec 2021
Historique:
accepted:
07
04
2021
pubmed:
2
5
2021
medline:
15
12
2021
entrez:
1
5
2021
Statut:
ppublish
Résumé
In soft tissue tumors of the extremities it is of utmost importance to differentiate between benign and malignant entities. The majority of the swellings vary from benign tissue changes through soft tissue sarcomas up to pseudotumors. Because of the low incidence of malignancy and the predominantly benign alterations together with a high heterogeneity, there is a need for a reproducible diagnostic and therapeutic concept for the treatment of all tumors of the extremities. This article reports the case of a 59-year-old patient with longstanding rheumatoid arthritis who presented to the orthopedic rheumatologic consultation with a massive swelling directly ventral to the knee joint. At that point the tumor had already grown very slowly for 5 years. The staged diagnostic process (patient history, clinical, laboratory tests, sonographic examinations, X‑ray, MRI with contrast medium) revealed no trace of malignancy whatsoever. The treatment then consisted of the complete surgical excision in accordance with the recommendations for tumor surgery. Histopathological findings confirmed the diagnosis of a massive prepatellar bursitis. Initially, the extreme and solid prepatellar swelling was suspected of being malignant; however, this could already be broadly excluded preoperatively. This article presents the rationale and the orthopedic rheumatologic approach for addressing unclear space-occupying lesions of the musculoskeletal system in patients with rheumatism. In the inflammatory systemic disease in the differential diagnosis periarticular swellings can ultimately also have benign causes, such as an organized bursitis. Weichteilschwellungen im Bereich der Extremitäten bedürfen einer sicheren Differenzierung zwischen benignen und malignen Entitäten. Die Bandbreite potenzieller Ursachen reicht von benignen Weichgewebetumoren über Weichteilsarkome bis hin zu Pseudotumoren. Aufgrund der niedrigen Inzidenz maligner Veränderungen und dem deutlichen Überwiegen benigner Raumforderungen sowie der ausgesprochenen Heterogenität aller Tumoren der Extremitäten bedarf es eines reproduzierbaren diagnostischen und therapeutischen Konzeptes bei der Behandlung. Im vorliegenden Case Report wird der Fall eines 59-jährigen Patienten mit rheumatoider Arthritis vorgestellt. In der orthopädisch-rheumatologischen Sprechstunde demonstrierte dieser eine massive Schwellung ventral des rechten Kniegelenkes. Die Vorgeschichte ergab eine bereits 5‑jährige langsame Größenprogredienz der auffälligen Veränderung. In der Stufendiagnostik (Anamnese, klinische Untersuchung, Labordiagnostik, Sonografie, Röntgen, MRT mit KM) ergab sich kein Hinweis auf eine Malignität, sodass eine vollständige chirurgische Exstirpation unter Einhaltung der tumorchirurgischen Handlungsempfehlungen erfolgte. Histopathologisch wurde die Diagnose einer ausgedehnten Bursitis praepatellaris gesichert. Die extreme, solide Schwellung präpatellar legte zunächst den Verdacht auf ein malignes Geschehen nahe, das bereits präoperativ jedoch weitgehend ausgeschlossen werden konnte. Wir stellen die Ratio und das orthopädisch-rheumatologische Vorgehen für die Adressierung unklarer Raumforderungen am muskuloskeletalen System beim „Rheumatiker“ vor. Bei den entzündlichen Systemerkrankungen können periartikuläre Schwellungen differenzialdiagnostisch zuletzt auch benigne Ursachen, wie z. B. eine organisierte Bursitis, aufweisen.
Autres résumés
Type: Publisher
(ger)
Weichteilschwellungen im Bereich der Extremitäten bedürfen einer sicheren Differenzierung zwischen benignen und malignen Entitäten. Die Bandbreite potenzieller Ursachen reicht von benignen Weichgewebetumoren über Weichteilsarkome bis hin zu Pseudotumoren. Aufgrund der niedrigen Inzidenz maligner Veränderungen und dem deutlichen Überwiegen benigner Raumforderungen sowie der ausgesprochenen Heterogenität aller Tumoren der Extremitäten bedarf es eines reproduzierbaren diagnostischen und therapeutischen Konzeptes bei der Behandlung. Im vorliegenden Case Report wird der Fall eines 59-jährigen Patienten mit rheumatoider Arthritis vorgestellt. In der orthopädisch-rheumatologischen Sprechstunde demonstrierte dieser eine massive Schwellung ventral des rechten Kniegelenkes. Die Vorgeschichte ergab eine bereits 5‑jährige langsame Größenprogredienz der auffälligen Veränderung. In der Stufendiagnostik (Anamnese, klinische Untersuchung, Labordiagnostik, Sonografie, Röntgen, MRT mit KM) ergab sich kein Hinweis auf eine Malignität, sodass eine vollständige chirurgische Exstirpation unter Einhaltung der tumorchirurgischen Handlungsempfehlungen erfolgte. Histopathologisch wurde die Diagnose einer ausgedehnten Bursitis praepatellaris gesichert. Die extreme, solide Schwellung präpatellar legte zunächst den Verdacht auf ein malignes Geschehen nahe, das bereits präoperativ jedoch weitgehend ausgeschlossen werden konnte. Wir stellen die Ratio und das orthopädisch-rheumatologische Vorgehen für die Adressierung unklarer Raumforderungen am muskuloskeletalen System beim „Rheumatiker“ vor. Bei den entzündlichen Systemerkrankungen können periartikuläre Schwellungen differenzialdiagnostisch zuletzt auch benigne Ursachen, wie z. B. eine organisierte Bursitis, aufweisen.
Identifiants
pubmed: 33931806
doi: 10.1007/s00393-021-01010-6
pii: 10.1007/s00393-021-01010-6
doi:
Types de publication
Case Reports
Journal Article
Langues
ger
Sous-ensembles de citation
IM
Pagination
972-979Informations de copyright
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Références
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