[Questionnaires for the Assessment of Peripartum Depression, Anxiety and Stress (Part 1 of a series on psychological assessment during the peripartum period)].

Messinstrumente zur peripartalen Diagnostik von Depression, Angst und Stress (Teil 1 einer Serie zur psychologischen Diagnostik im Peripartalzeitraum).

Journal

Zeitschrift fur Geburtshilfe und Neonatologie
ISSN: 1439-1651
Titre abrégé: Z Geburtshilfe Neonatol
Pays: Germany
ID NLM: 9508901

Informations de publication

Date de publication:
Aug 2021
Historique:
pubmed: 1 6 2021
medline: 19 8 2021
entrez: 31 5 2021
Statut: ppublish

Résumé

During pregnancy and after birth, women and men may experience symptoms of psychological distress. The most common symptoms comprise pregnancy-related anxiety and fear of childbirth as well as elevated levels of depression throughout the peripartum period. Particularly burdened populations, such as parents of premature infants, are also likely to experience greatly increased stress levels. Adequate questionnaires are needed to provide a standardized and time-efficient assessment of the aforementioned symptoms. However, only few questionnaires have been validated in the German language, and with the exception of the Edinburgh Postnatal Depression Scale, most of them are not very common in research and clinical practice. Furthermore, men are widely underrepresented in these questionnaires. Nevertheless, suitable screening tools are a prerequisite for the prevention and treatment of mental health problems in the peripartum period. Thus, symptoms of acute distress can be alleviated and the manifestation of chronic mental disorders with adverse consequences for the child or the couple relationship can be prevented. Therefore a standardization of the instruments used might be needed for future research and clinical practice. Während der Schwangerschaft und nach der Geburt kann es bei Frauen und Männern zu psychischen Beschwerden kommen. Am häufigsten finden sich Ängste in Bezug auf die Schwangerschaft und die Geburt sowie prä- und postpartal erhöhte Depressionswerte. Bei Populationen mit besonderen Belastungen, wie den Eltern von Frühgeborenen, ist darüber hinaus von einer stark erhöhten Stressbelastung auszugehen. Zur standardisierten sowie zeitökonomischen Erfassung der genannten Beschwerden sind geeignete Fragebögen nötig. Allerdings liegen nur wenige für den deutschen Sprachraum validierte Instrumente vor, die in Forschung und Klinik zudem nur wenig bekannt sind. Eine Ausnahme stellt hier die Edinburgh Postnatal Depression Scale dar. Weiterhin werden Männer zumeist nicht explizit in Fragebögen berücksichtigt. Zur Vorbeugung sowie Behandlung psychischer Beschwerden im Peripartalzeitraum stellen geeignete Screening-Instrumente eine wichtige Voraussetzung dar. Auf dieser Grundlage können bei den Betroffenen akute Belastungen abgemildert und chronische Verläufe mit Folgen für das Kind oder die Paarbeziehung verhindert werden. Hierfür scheint zukünftig eine Vereinheitlichung hinsichtlich der verwendeten Instrumente nötig.

Autres résumés

Type: Publisher (ger)
Während der Schwangerschaft und nach der Geburt kann es bei Frauen und Männern zu psychischen Beschwerden kommen. Am häufigsten finden sich Ängste in Bezug auf die Schwangerschaft und die Geburt sowie prä- und postpartal erhöhte Depressionswerte. Bei Populationen mit besonderen Belastungen, wie den Eltern von Frühgeborenen, ist darüber hinaus von einer stark erhöhten Stressbelastung auszugehen. Zur standardisierten sowie zeitökonomischen Erfassung der genannten Beschwerden sind geeignete Fragebögen nötig. Allerdings liegen nur wenige für den deutschen Sprachraum validierte Instrumente vor, die in Forschung und Klinik zudem nur wenig bekannt sind. Eine Ausnahme stellt hier die Edinburgh Postnatal Depression Scale dar. Weiterhin werden Männer zumeist nicht explizit in Fragebögen berücksichtigt. Zur Vorbeugung sowie Behandlung psychischer Beschwerden im Peripartalzeitraum stellen geeignete Screening-Instrumente eine wichtige Voraussetzung dar. Auf dieser Grundlage können bei den Betroffenen akute Belastungen abgemildert und chronische Verläufe mit Folgen für das Kind oder die Paarbeziehung verhindert werden. Hierfür scheint zukünftig eine Vereinheitlichung hinsichtlich der verwendeten Instrumente nötig.

Identifiants

pubmed: 34058779
doi: 10.1055/a-1471-7256
doi:

Types de publication

Journal Article

Langues

ger

Sous-ensembles de citation

IM

Pagination

300-305

Informations de copyright

Thieme. All rights reserved.

Déclaration de conflit d'intérêts

Die Autorinnen/Autoren geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Auteurs

Tobias Weigl (T)

Psychology School, Hochschule Fresenius - University of Applied Sciences, Düsseldorf, Deutschland.

Susan Garthus-Niegel (S)

Psychology School, Hochschule Fresenius - University of Applied Sciences, Düsseldorf, Deutschland.
Fakultät Medizin, MSH Medical School Hamburg - University of Applied Sciences and Medical University, Hamburg, Deutschland.
Institut und Poliklinik für Arbeits- und Sozialmedizin, TU Dresden, Dresden, Deutschland.

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