[Sleep and Sleep Disturbance in Subjetcs with Dementia].

Schlaf und Schlafstörungen bei Demenzerkrankungen.

Journal

Deutsche medizinische Wochenschrift (1946)
ISSN: 1439-4413
Titre abrégé: Dtsch Med Wochenschr
Pays: Germany
ID NLM: 0006723

Informations de publication

Date de publication:
06 2021
Historique:
entrez: 1 6 2021
pubmed: 2 6 2021
medline: 15 12 2021
Statut: ppublish

Résumé

Treating sleep disorders is a challenge in individuals with dementia. A precondition for treatment success is thorough diagnostics of sleep disorders. Sleep diaries and observational questionnairs represent important diagnostic tools. In addition to general treatment strategies including optimal treatment of comorbidities, behavioral therapy is a main intervention. Drugs for the treatment of a sleep disorder should only be prescribed with a clear indication and prolongation of prescription should regularly be checked. The active search for and the treatment of sleep disorders should always be performed in individuals with dementia. GESTöRTER SCHLAF BEI DEMENZ:  Fast jeder Demenzkranke hat einen gestörten Schlaf. Das Spektrum der Schlafstörungen ist sehr breit. Die Behandlung von Schlafstörungen ist auch bei Demenzkranken zunächst nichtpharmakologisch. Die Evidenz für eine Pharmakotherapie ist sehr gering und nur für retardiertes Melatonin und Trazodon belegt. BEHANDLUNG VON SCHLAFSTöRUNGEN BEI PATIENTEN MIT DEMENZ:  Neben Allgemeinmaßnahmen mit optimaler Behandlung von Komorbiditäten hat die Verhaltenstherapie einen hohen Stellenwert. Medikamente zur Therapie einer Schlafstörung können mit klarer Zielsetzung verordnet werden, sollten aber hinsichtlich der Notwendigkeit der Verordnung immer wieder überprüft werden. Die aktive Suche nach und die Behandlung von Schlafstörungen sollte bei Demenzkranken immer erfolgen.

Autres résumés

Type: Publisher (ger)
GESTöRTER SCHLAF BEI DEMENZ:  Fast jeder Demenzkranke hat einen gestörten Schlaf. Das Spektrum der Schlafstörungen ist sehr breit. Die Behandlung von Schlafstörungen ist auch bei Demenzkranken zunächst nichtpharmakologisch. Die Evidenz für eine Pharmakotherapie ist sehr gering und nur für retardiertes Melatonin und Trazodon belegt. BEHANDLUNG VON SCHLAFSTöRUNGEN BEI PATIENTEN MIT DEMENZ:  Neben Allgemeinmaßnahmen mit optimaler Behandlung von Komorbiditäten hat die Verhaltenstherapie einen hohen Stellenwert. Medikamente zur Therapie einer Schlafstörung können mit klarer Zielsetzung verordnet werden, sollten aber hinsichtlich der Notwendigkeit der Verordnung immer wieder überprüft werden. Die aktive Suche nach und die Behandlung von Schlafstörungen sollte bei Demenzkranken immer erfolgen.

Identifiants

pubmed: 34062585
doi: 10.1055/a-1417-1837
doi:

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Journal Article

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ger

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719-722

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Thieme. All rights reserved.

Déclaration de conflit d'intérêts

HF: Vorträge Heel, Amgen, Pfizer.JG und GM: keine Interessenkonflikte bezüglich der hier behandelten Thematik.

Auteurs

Helmut Frohnhofen (H)

Universität Witten-Herdecke, Fakultät für Gesundheit, Department Humanmedizin, Witten, Deutschland.
Universitätsklinikum Düsseldorf, Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Düsseldorf, Deutschland.

Geert Mayer (G)

Hephata-Klinik, Schwalmstadt, Deutschland.

Janine Gronewold (J)

Universitätsklinikum Essen, Klinik für Neurologie, Essen, Deutschland.

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