[Pathogenesis of hidradenitis suppurativa/acne inversa].
Pathogenese der Hidradenitis suppurativa/Acne inversa.
Genes
Immunology
Metabolic syndrome
Microbiology
Smoking
Journal
Der Hautarzt; Zeitschrift fur Dermatologie, Venerologie, und verwandte Gebiete
ISSN: 1432-1173
Titre abrégé: Hautarzt
Pays: Germany
ID NLM: 0372755
Informations de publication
Date de publication:
Aug 2021
Aug 2021
Historique:
accepted:
01
06
2021
pubmed:
7
7
2021
medline:
3
8
2021
entrez:
6
7
2021
Statut:
ppublish
Résumé
Hidradenitis suppurativa/acne inversa (HS) has a multifactorial pathogenesis. In addition to a sporadic form, a familial form is reported in around 40% of patients, for whom an autosomal dominant (AD) inheritance with reduced gene penetrance is assumed. The phenotype of the disease with inflammatory nodules, abscesses and secreting sinus tracts suggests an infectious origin, but the exact role of the bacteria detected in HS pathogenesis remains unclear. Smoking and metabolic syndrome are regarded as important trigger factors in HS, with obesity and hormonal changes playing a pathogenic role in the latter. Ultimately, Toll-like receptors, antimicrobial peptides, immune cells and key cytokines are involved in the excessive inflammatory reaction of HS and are also the targets of future therapies. Die Hidradenitis suppurativa (HS)/Acne inversa (AI) weist eine multifaktorielle Pathogenese auf. Neben einer sporadischen Form wird bei ca. 40 % der Patienten eine familiäre Form berichtet, für die ein autosomal-dominanter (AD) Erbgang mit einer reduzierten Genpenetranz angenommen wird. Der Phänotyp der Erkrankung mit entzündlichen Knoten, Abszessen und im Verlauf sezernierenden Fisteln lässt eine infektiöse Genese vermuten, allerdings bleibt bis heute die genaue Rolle der nachgewiesenen Bakterien bei der Pathogenese der HS unklar. Rauchen und das metabolische Syndrom werden als wichtige Triggerfaktoren der HS angesehen, wobei beim Letzteren hauptsächlich Adipositas und hormonelle Veränderungen eine pathogenetische Rolle spielen. Letztlich sind bei der überschießenden Entzündungsreaktion der HS Toll-like-Rezeptoren, antimikrobielle Peptide, Immunzellen und Schlüsselzytokine beteiligt, die auch die Ziele zukünftiger Therapien darstellen.
Autres résumés
Type: Publisher
(ger)
Die Hidradenitis suppurativa (HS)/Acne inversa (AI) weist eine multifaktorielle Pathogenese auf. Neben einer sporadischen Form wird bei ca. 40 % der Patienten eine familiäre Form berichtet, für die ein autosomal-dominanter (AD) Erbgang mit einer reduzierten Genpenetranz angenommen wird. Der Phänotyp der Erkrankung mit entzündlichen Knoten, Abszessen und im Verlauf sezernierenden Fisteln lässt eine infektiöse Genese vermuten, allerdings bleibt bis heute die genaue Rolle der nachgewiesenen Bakterien bei der Pathogenese der HS unklar. Rauchen und das metabolische Syndrom werden als wichtige Triggerfaktoren der HS angesehen, wobei beim Letzteren hauptsächlich Adipositas und hormonelle Veränderungen eine pathogenetische Rolle spielen. Letztlich sind bei der überschießenden Entzündungsreaktion der HS Toll-like-Rezeptoren, antimikrobielle Peptide, Immunzellen und Schlüsselzytokine beteiligt, die auch die Ziele zukünftiger Therapien darstellen.
Identifiants
pubmed: 34228138
doi: 10.1007/s00105-021-04853-x
pii: 10.1007/s00105-021-04853-x
doi:
Substances chimiques
Cytokines
0
Types de publication
Journal Article
Review
Langues
ger
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IM
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658-665Informations de copyright
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