[Monstrous Solitary Fibrous Tumor of the Pleura - A Case Report and Review of the Literature].

Monströser solitärer fibröser Tumor der Pleura.

Journal

Pneumologie (Stuttgart, Germany)
ISSN: 1438-8790
Titre abrégé: Pneumologie
Pays: Germany
ID NLM: 8906641

Informations de publication

Date de publication:
Jan 2022
Historique:
pubmed: 1 8 2021
medline: 28 1 2022
entrez: 31 7 2021
Statut: ppublish

Résumé

Localized solitary fibrous tumors are a rare entity and are mostly found in the thorax, but can also occur in the liver, skin, meninges, peritoneum, and pericardium. Making the diagnosis is often difficult because of the various micromorphologic outlooks. The histopathological assessment with differentiated immunohistochemistry is decisive. Surgical resection of the localized solitary fibrous tumors is the therapy of choice. The recurrence and metastasis rates depend on the histological dignity and are in total very low. Therefore, continuous follow-up examinations are indicated. We report on a 76-year-old female patient with a monstrous solitary fibrous tumor of the pleura who complained of exertional dyspnea and sharp pain in the right thoracic region for several weeks. Computed tomography showed a massive, heterogeneous pulmonary mass 22 cm in diameter in the middle and lower field of the right lung with compression of the diaphragm and mediastinum. The tumor was completely resected through a double thoracotomy in the 5th and 8th ICR. Intraoperatively, the tumor was stalked to the middle lobe. In order to completely remove the tumor, a wedge resection was also performed from the middle lobe. The tumor weighed 2.4 kg. The diagnosis of a solitary fibrous tumor of the pleura was made histologically and immunohistochemically. Postoperatively, the lung has fully expanded. There was no evidence of a relapse at the 3-month follow-up examination. The clinical symptoms, diagnosis, treatment options, risk of recurrence and the prognosis of these tumors are shown and discussed in accordance with the literature. Lokalisierte, solitäre fibröse Tumoren sind eine seltene Entität und finden sich meist im Thorax, können aber auch in Leber, Haut, Meningen, am Peritoneum und Perikard auftreten. Aufgrund des vielgestaltigen mikromorphologischen Erscheinungsbildes ist die Sicherung der Diagnose oftmals schwierig. Entscheidend ist die histopathologische Begutachtung mit differenzierter Immunhistochemie. Die chirurgische Resektion der lokalisierten, solitären fibrösen Tumoren ist die Therapie der Wahl. Die Rezidiv- und Metastasenrate ist abhängig von der histologischen Dignität insgesamt sehr gering. Kontinuierliche Nachsorgeuntersuchungen sind indiziert.Wir berichten über eine 76-jährigen Patientin mit einem monströsen solitären fibrösen Tumor der Pleura, die seit einigen Wochen über Belastungsdyspnoe und stechende Schmerzen rechts thorakal klagte. Computertomografisch zeigte sich eine heterogene Raumforderung mit ca. 22 cm Durchmesser im Mittel- und Unterfeld des Thorax mit Kompression des Zwerchfells und des Mediastinums. Der Tumor wurde über eine doppelte Thorakotomie im 5. und im 8. Interkostalraum vollständig reseziert. Intraoperativ zeigte sich der Tumor zum Mittellappen gestielt. Um den Tumor vollständig zu entfernen, wurde zusätzlich eine Keilresektion aus dem Mittellappen durchgeführt. Der Tumor wog 2,4 kg. Die Diagnose eines solitären fibrösen Tumors der Pleura wurde histologisch und immunhistochemisch gestellt. Postoperativ hat sich die Lunge vollständig entfaltet. Bei der 3-monatigen Nachuntersuchung zeigte sich kein Nachweis eines Rezidivs. Die klinische Symptomatik, Diagnosestellung, Therapieoptionen, Rezidivrisiko und die Prognose dieser Tumore werden aufgezeigt und entsprechend der Literatur diskutiert.

Autres résumés

Type: Publisher (ger)
Lokalisierte, solitäre fibröse Tumoren sind eine seltene Entität und finden sich meist im Thorax, können aber auch in Leber, Haut, Meningen, am Peritoneum und Perikard auftreten. Aufgrund des vielgestaltigen mikromorphologischen Erscheinungsbildes ist die Sicherung der Diagnose oftmals schwierig. Entscheidend ist die histopathologische Begutachtung mit differenzierter Immunhistochemie. Die chirurgische Resektion der lokalisierten, solitären fibrösen Tumoren ist die Therapie der Wahl. Die Rezidiv- und Metastasenrate ist abhängig von der histologischen Dignität insgesamt sehr gering. Kontinuierliche Nachsorgeuntersuchungen sind indiziert.Wir berichten über eine 76-jährigen Patientin mit einem monströsen solitären fibrösen Tumor der Pleura, die seit einigen Wochen über Belastungsdyspnoe und stechende Schmerzen rechts thorakal klagte. Computertomografisch zeigte sich eine heterogene Raumforderung mit ca. 22 cm Durchmesser im Mittel- und Unterfeld des Thorax mit Kompression des Zwerchfells und des Mediastinums. Der Tumor wurde über eine doppelte Thorakotomie im 5. und im 8. Interkostalraum vollständig reseziert. Intraoperativ zeigte sich der Tumor zum Mittellappen gestielt. Um den Tumor vollständig zu entfernen, wurde zusätzlich eine Keilresektion aus dem Mittellappen durchgeführt. Der Tumor wog 2,4 kg. Die Diagnose eines solitären fibrösen Tumors der Pleura wurde histologisch und immunhistochemisch gestellt. Postoperativ hat sich die Lunge vollständig entfaltet. Bei der 3-monatigen Nachuntersuchung zeigte sich kein Nachweis eines Rezidivs. Die klinische Symptomatik, Diagnosestellung, Therapieoptionen, Rezidivrisiko und die Prognose dieser Tumore werden aufgezeigt und entsprechend der Literatur diskutiert.

Identifiants

pubmed: 34331296
doi: 10.1055/a-1542-7201
doi:

Types de publication

Case Reports Journal Article Review

Langues

ger

Sous-ensembles de citation

IM

Pagination

47-53

Informations de copyright

Thieme. All rights reserved.

Déclaration de conflit d'intérêts

Die Autorinnen/Autoren geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Auteurs

Georgi Prisadov (G)

Klinik für Thoraxchirurgie, Kliniken Maria Hilf, Mönchengladbach.

Holger Hendrix (H)

Klinik für Thoraxchirurgie, Kliniken Maria Hilf, Mönchengladbach.

Vladimir Kamlak (V)

Klinik für Thoraxchirurgie, Kliniken Maria Hilf, Mönchengladbach.

Katrin Welcker (K)

Klinik für Thoraxchirurgie, Kliniken Maria Hilf, Mönchengladbach.

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