[Addicted During Pandemic? - COVID-19 and Addictive Disorders].
Suchtkrank in der Pandemie? – COVID-19 und Abhängigkeitserkrankungen.
Journal
Gesundheitswesen (Bundesverband der Arzte des Offentlichen Gesundheitsdienstes (Germany))
ISSN: 1439-4421
Titre abrégé: Gesundheitswesen
Pays: Germany
ID NLM: 9204210
Informations de publication
Date de publication:
Jan 2022
Jan 2022
Historique:
pubmed:
25
9
2021
medline:
18
1
2022
entrez:
24
9
2021
Statut:
ppublish
Résumé
To describe changes in consumer behavior, particularly in Germany, and the population groups affected due to in-creased substance use or are at greater risk of being infected by SARS-CoV-2 and are also in danger of suffering from a more severe course of disease. The literature search used databases from PubMed and PubPsych, along with expert opinions. A slight increase in daily use of alcohol and tobacco was seen, whereas the consumption of illegal drugs decreased in European countries. There was a drop in consumption among occasional users whereas among intensive users, there was an increase in consumption. Adults and children spent more time on media and internet activities during the pandemic. Anxiety, depression and stress could be the reason for the increased behavorial changes. People already suffering from an addiction were not only psychologically burdened but were also at higher risk of a SARS-CoV-2 infection or a severe progression of the disease. These results suggest possible societal trends which should be validated by larger representative surveys in the near future. Protecting risk groups and utilizing pandemic-adapted prevention measures are necessary. ZIEL: Es soll dargestellt werden, inwiefern sich das Konsumverhalten insbesondere in Deutschland verändert hat und welche Bevölkerungsgruppen von gesteigertem Konsum, erhöhtem Infektionsrisiko und der Gefahr eines problematischeren Krankheitsverlaufs von COVID-19 betroffen sind. Mittels Literaturrecherche wurden in den Datenbanken PubMed und PubPsych zur Beantwortung der Fragestellungen geeignete Befragungen und Experteneinschätzungen ausgewählt. Bei Alkohol und Tabak ist ein leichter Anstieg des alltäglichen Gebrauchs zu beobachten, während der Konsum illegaler Drogen in Europa etwas abnimmt. Insgesamt ist bei Gelegenheitskonsumierenden eher ein Rückgang und bei Hochkonsumierenden ein Anstieg des Konsums zu verzeichnen. Auch Medien- und Internetnutzungszeiten nahmen bei Erwachsenen und Kindern während der Pandemie zu. Ängste, Depressionen und Stress können zu einer Konsumsteigerung führen. Bereits suchtkranke Menschen sind psychisch stark belastet und weisen zeitgleich ein erhöhtes Risiko für eine SARS-CoV-2-Infektion und einen schweren Krankheitsverlauf auf. Die vorgestellten Ergebnisse liefern hilfreiche Trends, die zukünftig durch repräsentative Studien abgesichert werden müssen. Der Schutz von Risikogruppen und speziell an die Pandemie angepasste Präventionsmaßnahmen erscheinen notwendig.
Autres résumés
Type: Publisher
(ger)
ZIEL: Es soll dargestellt werden, inwiefern sich das Konsumverhalten insbesondere in Deutschland verändert hat und welche Bevölkerungsgruppen von gesteigertem Konsum, erhöhtem Infektionsrisiko und der Gefahr eines problematischeren Krankheitsverlaufs von COVID-19 betroffen sind.
Types de publication
Journal Article
Langues
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