[Has the COVID19 Pandemic Changed the Emergency Situation in German Clinics? A Nationwide Analysis of Routine Data from 73 Acute Hospitals].
Hat die COVID-19-Pandemie das Notfallgeschehen in deutschen Kliniken verändert? Eine bundesweite Analyse von Routinedaten aus 73 Akutkrankenhäusern.
Journal
Zentralblatt fur Chirurgie
ISSN: 1438-9592
Titre abrégé: Zentralbl Chir
Pays: Germany
ID NLM: 0413645
Informations de publication
Date de publication:
Dec 2021
Dec 2021
Historique:
pubmed:
30
9
2021
medline:
15
12
2021
entrez:
29
9
2021
Statut:
ppublish
Résumé
COVID-19 has led to profound changes in the world as we have known it. Due to the sharp increase in intensive care, COVID patients, elective admissions and interventions have been postponed. But emergencies such as myocardial infarction have also decreased. The present study deals with the effects of the COVID pandemic on visceral surgical emergencies on the basis of 5 indicator operations. Routine data from 73 acute hospitals of the Helios Group were evaluated for this purpose. The interventions that were carried out between March 13, 2020 and March 12, 2021 were included. The data was compared with the period from March 13, 2019 to March 12, 2020. The number of interventions in serious emergencies (ileus, mesenteric ischemia and ulcer perforation) has remained constant. However, the length of stay in hospital in the pandemic year 2020 was significantly shorter than in the reference year 2019. The number of cholecystectomies and appendectomies in the pandemic year was significantly lower than in the reference year 2019. The outcome parameters intensive care, invasive ventilation and hospital mortality were comparable for the two periods for these interventions. COVID-19 hat zu umfassenden Veränderungen der Welt, wie wir sie bisher kannten, geführt. Durch den starken Anstieg intensivpflichtiger COVID-Patienten wurden beispielsweise elektive Aufnahmen und Eingriffe verschoben. Aber auch Notfälle wie Myokardinfarkte gingen zurück. Die hier vorliegende Studie hat sich mit den Auswirkungen der COVID-Pandemie auf viszeralchirurgische Notfälle anhand von 5 Indikatoroperationen beschäftigt. Dafür wurden Routinedaten aus 73 Akutkrankenhäusern der Helios-Gruppe ausgewertet. Eingeschlossen wurden die Eingriffe, die zwischen dem 13.03.2020 und 12.03.2021 durchgeführt wurden. Verglichen wurden die Daten mit dem Zeitraum vom 13.03.2019 bis zum 12.03.2020.Die Anzahl der Eingriffe bei schwerwiegenden Notfällen (Ileus, mesenteriale Ischämie und Ulkusperforation) sind konstant geblieben. Die Liegedauer im Krankenhaus war im Pandemiejahr 2020 jedoch signifikant kürzer als im Vergleichsjahr 2019. Die Anzahl der Cholezystektomien und Appendektomien war im Pandemiejahr signifikant geringer als im Vergleichsjahr 2019. Die Outcome-Parameter intensivmedizinische Betreuung, invasive Beatmung und Krankenhausmortalität waren zwischen den beiden Zeiträumen für die untersuchten Eingriffe vergleichbar.
Autres résumés
Type: Publisher
(ger)
COVID-19 hat zu umfassenden Veränderungen der Welt, wie wir sie bisher kannten, geführt. Durch den starken Anstieg intensivpflichtiger COVID-Patienten wurden beispielsweise elektive Aufnahmen und Eingriffe verschoben. Aber auch Notfälle wie Myokardinfarkte gingen zurück. Die hier vorliegende Studie hat sich mit den Auswirkungen der COVID-Pandemie auf viszeralchirurgische Notfälle anhand von 5 Indikatoroperationen beschäftigt. Dafür wurden Routinedaten aus 73 Akutkrankenhäusern der Helios-Gruppe ausgewertet. Eingeschlossen wurden die Eingriffe, die zwischen dem 13.03.2020 und 12.03.2021 durchgeführt wurden. Verglichen wurden die Daten mit dem Zeitraum vom 13.03.2019 bis zum 12.03.2020.Die Anzahl der Eingriffe bei schwerwiegenden Notfällen (Ileus, mesenteriale Ischämie und Ulkusperforation) sind konstant geblieben. Die Liegedauer im Krankenhaus war im Pandemiejahr 2020 jedoch signifikant kürzer als im Vergleichsjahr 2019. Die Anzahl der Cholezystektomien und Appendektomien war im Pandemiejahr signifikant geringer als im Vergleichsjahr 2019. Die Outcome-Parameter intensivmedizinische Betreuung, invasive Beatmung und Krankenhausmortalität waren zwischen den beiden Zeiträumen für die untersuchten Eingriffe vergleichbar.
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Journal Article
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