[The pulmonary view on post-/Long-COVID].
Post-COVID aus pneumologischer Sicht.
Journal
Deutsche medizinische Wochenschrift (1946)
ISSN: 1439-4413
Titre abrégé: Dtsch Med Wochenschr
Pays: Germany
ID NLM: 0006723
Informations de publication
Date de publication:
11 2021
11 2021
Historique:
entrez:
26
11
2021
pubmed:
27
11
2021
medline:
21
1
2022
Statut:
ppublish
Résumé
A majority of COVID patients suffers from hetereogenous symptoms after acute infection which are limiting patients participation in social life, activities of daily living and the return to work. In March 2021, the German Society of Pneumology initiated the AWMF S1 guideline Post-COVID/Long-COVID in order to show an individual practice-oriented, diagnostic and therapeutic clinical algorithm according to the individual symptoms. This article is based on the S1 guideline and highlights some trials of interest with a focus on pulmonary symptoms. The guideline and, accordingly, this article have an explicitly practical and clinical purpose. The guideline will be further developed by the author team based on the current increase in knowledge this is reflected in the clinical summary article. Eine Mehrheit der COVID-19-Erkrankten leidet 6 Monate nach akuter Erkrankung an Spätfolgen. Dyspnoe gehört zu den häufigsten Symptomen und geht oft mit pathologischen Veränderungen der Lunge einher. Husten und Schlafstörungen finden sich ebenfalls häufig in der postakuten Phase. Die Abnormalitäten der Lunge und die damit verbundenen Symptome zeigen mit der Zeit enorme Verbesserungen. Nach COVID-19-Erkrankung zeigt der Schlaf vieler Betroffener Auffälligkeiten. Insbesondere die REM-Schlafphase (REM = Rapid Eye Movement) zeigt Störungen, die zu häufigem Erwachen in der Nacht unqd zu Tagesmüdigkeit führen. Das chronische Fatigue-Syndrom (CFS), das als Folge einer viralen Infektion auftreten kann, kann sich durch die Therapie von Schlafstörungen verbessern. In der postakuten Krankheitsphase haben viele Patienten eine eingeschränkte körperliche Leistungsfähigkeit. Ursachen für eine reduzierte körperliche Belastbarkeit können Anämie, eingeschränkte Sauerstoffextraktion und myopathische Veränderungen sein. In der Postakutphase einer COVID-19-Erkrankung ist eine pneumologische Rehabilitation machbar, sicher und effektiv und führt zu signifikanten Verbesserungen in der körperlichen Belastbarkeit und Lungenfunktion. Eine Rehabilitation kann die Langzeitfolgen einer COVID-19-Erkrankung positiv beeinflussen und scheint unabhängig vom Schweregrad wirksam zu sein. MEDIKAMENTöSE THERAPIE: KORTIKOSTEROIDE: COVID-19-Erkrankte mit neu erworbener und anhaltender interstitieller Lungenerkrankung sollten keine systemischen Kortikosteroide oder Antifibrotika erhalten, da die Datenlage bisher noch keine Evidenz dafür hergibt. In Einzelfällen können Patienten jedoch von der Einnahme von Kortikosteroiden profitieren.
Autres résumés
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(ger)
Eine Mehrheit der COVID-19-Erkrankten leidet 6 Monate nach akuter Erkrankung an Spätfolgen. Dyspnoe gehört zu den häufigsten Symptomen und geht oft mit pathologischen Veränderungen der Lunge einher. Husten und Schlafstörungen finden sich ebenfalls häufig in der postakuten Phase. Die Abnormalitäten der Lunge und die damit verbundenen Symptome zeigen mit der Zeit enorme Verbesserungen.
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Prof. Dr. med. Andreas Rembert Koczulla: Koordination und Erstellung der S1-Leitlinie Post-COVID/Long-COVID.