[HIV Test in Pregnancy - 100% Not Reached in 2020].
HIV-Test in der Schwangerschaft – 2020 noch nicht bei 100.
Journal
Zeitschrift fur Geburtshilfe und Neonatologie
ISSN: 1439-1651
Titre abrégé: Z Geburtshilfe Neonatol
Pays: Germany
ID NLM: 9508901
Informations de publication
Date de publication:
06 2022
06 2022
Historique:
pubmed:
25
1
2022
medline:
18
6
2022
entrez:
24
1
2022
Statut:
ppublish
Résumé
In 2019 38 million people were living with HIV worldwide, more than half of them girls and women. Knowledge about maternal HIV status enables HIV transmission prophylaxis, reducing mother-to-child transmission<1%. We aimed to investigate the implementation of the mandatory documentation of counseling and optional HIV testing in the maternity records as recommended in the German maternity guidelines. In the Obstetric Department of the University Hospital Bonn, maternity records were reviewed from June to October 2020, and pregnant women were interviewed regarding the patients' recall of counseling and HIV testing as well as their attitude towards a universal screening strategy using an anonymous questionnaire. Documentation was incomplete in 11% of maternal records: in 8% there was neither documentation of counseling nor of HIV testing, in 3% documentation of counseling only. In 291 questionnaires 47% of pregnant women could not recall counselling. 90% of pregnant women were in favor of universal HIV testing in pregnancy, 9% were undecided, and 1% opposed it. 55% would support change from an "opt-in" to an "opt-out" screening policy in pregnancy. Documentation of counseling and HIV testing was incomplete in 11% of cases, and nearly half of the women could not recall counselling. New strategies from midwives and obstetricians need to be developed to achieve universal HIV testing in pregnant women leading to zero HIV mother-to-child transmissions. Ende 2019 lebten weltweit 38 Millionen Menschen mit HIV, mehr als die Hälfte Mädchen und Frauen. Kenntnis über den HIV-Status der Schwangeren kann eine HIV-Transmission verhindern. Ziel unserer Studie war es, die Umsetzung der 2015 in den Mutterschaftsrichtlinien vorgeschriebenen Dokumentation zur Beratung zum HIV-Test und dessen Durchführung zu untersuchen. Von Juni bis Oktober 2020 wurde an der Universitätsfrauenklinik Bonn die Dokumentation zum HIV-Screening in Mutterpässen überprüft und Schwangere anhand eines anonymen Fragebogens zum HIV-Test und ihrer Einstellung zu einem universellen Screening befragt. Von 401 analysierten Mutterpässen war in 11% die Dokumentation unvollständig: in 8% war keine Dokumentation zur Beratung oder Durchführung des HIV-Tests erfolgt, in 3% war nur die Beratung dokumentiert. In den Fragebögen (n=291) gaben 47% der Schwangeren an, dass keine Beratung erfolgt oder erinnerlich sei. 90% der Frauen unterstützten die Durchführung eines HIV-Testes in der Schwangerschaft, 9% waren unsicher, 1% lehnten diesen ab. 55% würden die Umstellung der aktuellen „opt-in“ zur „opt-out“-Screening-Strategie befürworten. Die Dokumentation der Beratung und Durchführung des HIV-Tests in der Schwangerschaft war in 11% unvollständig, fast die Hälfte der Mütter berichten, dass eine Beratung nicht erfolgt oder erinnerlich sei. Neue Strategien der Hebammen und Frauenärzt*innen müssen entwickelt werden, um eine universelle HIV-Testung der Schwangeren zu erreichen und in Richtung null HIV-Mutter-Kind-Transmission zu gelangen.
Autres résumés
Type: Publisher
(ger)
Ende 2019 lebten weltweit 38 Millionen Menschen mit HIV, mehr als die Hälfte Mädchen und Frauen. Kenntnis über den HIV-Status der Schwangeren kann eine HIV-Transmission verhindern. Ziel unserer Studie war es, die Umsetzung der 2015 in den Mutterschaftsrichtlinien vorgeschriebenen Dokumentation zur Beratung zum HIV-Test und dessen Durchführung zu untersuchen.
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Journal Article
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ger
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