[Smell of fish slightly increases the heart rate and only one parameter of variability in adults].
Gesunde erhöhen unter Fischgeruch die Herzfrequenz nur schwach und nur einen Variabilitätsparameter.
Journal
Laryngo- rhino- otologie
ISSN: 1438-8685
Titre abrégé: Laryngorhinootologie
Pays: Germany
ID NLM: 8912371
Informations de publication
Date de publication:
07 2022
07 2022
Historique:
pubmed:
27
1
2022
medline:
28
6
2022
entrez:
26
1
2022
Statut:
ppublish
Résumé
Cardiac olfactory stimulus reactions could expand the range of objectifying test methods for testing olfactory function. In a pilot study, it was investigated whether and how pleasant and unpleasant odors change the heart rate (HR) and its variability. 32 healthy people with normal smell function inhaled nasally for seven minutes the smell of four Sniffin' Sticks (banana, fish, garlic and rose) alternating with blanks. At the same time, the ECG was recorded and offline the NN intervals (distance of the R-waves) and six parameters of the heart rate variability were determined and compared with the values of a blank irritation using generalized estimation equations (GEE). In addition, the values of the subjective assessment of intensity and hedonic valence of the four odors were correlated with the heart rate. The unpleasant odor fish smell increased the heart rate slightly but significantly in the first stimulus minute. The fish smell increased a single heart rate variability parameter (LF/HF) during the continuous stimulation, too, and showed a significant moderate correlation between HR and the scaling of intensity and hedonics in the first stimulus minute. The pleasant and the garlic odors did not affect the analyzed cardiac parameters. Olfactory evoked changes in HR should be further investigated as an indicator of the integrity of olfactory function. The most promising and time- and cost-effective is probably an 1-minute irritation with the unpleasant fishy smell from the identification set of the Sniffin' Sticks during the ECG recording. Kardiale Riechreizfolgereaktionen könnten die Palette objektivierender Testmethoden zur Überprüfung des Riechvermögens erweitern. In einer Pilotstudie wurde untersucht, ob und wie durch angenehme und unangenehme Gerüche die Herzfrequenz (HR) und deren Variabilität verändert werden. 32 Gesunde mit normalem Riechvermögen atmeten nasal 7 Minuten den Duft von 4 Sniffin’ Sticks (Banane, Fisch, Knoblauch und Rose) im Wechsel mit Leer-Reizen ein. Gleichzeitig wurden das EKG registriert und offline die NN-Intervalle (Abstand der R-Zacken) und 6 Parameter der Herzfrequenzvariabilität bestimmt und mit den Werten einer Leer-Reizung mittels generalisierter Schätzgleichungen (GEE) verglichen. Zusätzlich wurden die Werte der subjektiven Einschätzung von Intensität und hedonischer Valenz der 4 Gerüche mit der Herzfrequenz korreliert. Der unangenehme Fischgeruch steigerte in der ersten Reizminute gering, aber signifikant die Herzfrequenz (HR). Außerdem vergrößerte er während des Dauerreizes lediglich einen Variabilitätsparameter (LF/HF) und zeigte in der ersten Reizminute eine signifikante moderate Korrelation zwischen der HR und der Skalierung von Intensität bzw. der Hedonik. Die angenehmen Gerüche und der Knoblauchgeruch hatten keinen Einfluss auf die analysierten kardialen Parameter. Olfaktorisch ausgelöste HR-kardiale Riechreizfolgereaktionen sind es wert, als Indikator für die Intaktheit des Riechvermögens weiter untersucht zu werden. Am erfolgversprechendsten und zeit- und kostengünstigsten ist dabei wahrscheinlich eine 1-minütige Reizung mit dem unangenehmen Fischgeruch aus dem Identifikationsset der Sniffin’ Sticks bei gleichzeitiger EKG-Ableitung.
Autres résumés
Type: Publisher
(ger)
Kardiale Riechreizfolgereaktionen könnten die Palette objektivierender Testmethoden zur Überprüfung des Riechvermögens erweitern. In einer Pilotstudie wurde untersucht, ob und wie durch angenehme und unangenehme Gerüche die Herzfrequenz (HR) und deren Variabilität verändert werden.
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Journal Article
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