Cementless Short Stems in Total Hip Arthroplasty: Chances and Limits.

Zementfreie Kurzschaftprothesen in der Hüftendoprothetik: Möglichkeiten und Limits.

Journal

Zeitschrift fur Orthopadie und Unfallchirurgie
ISSN: 1864-6743
Titre abrégé: Z Orthop Unfall
Pays: Germany
ID NLM: 101308227

Informations de publication

Date de publication:
Aug 2023
Historique:
medline: 31 7 2023
pubmed: 2 2 2022
entrez: 1 2 2022
Statut: ppublish

Résumé

In recent decades, a large number of cementless short stems have been introduced to the market. The concept aims at saving soft tissue using minimally invasive surgery and at the same time preserving as much bone as possible. In particular, the latest generation of short stems, which are implanted using a calcar-guided round-the-corner technique, are attracting increasing attention. An individualised resection level allows individual stem alignment and thus an ideal reconstruction of the hip anatomy. The early clinical results of short-stem total hip arthroplasty (THA) are promising and have led to an expansion of the indications and limitations for the use of short stems. In particular, the individual positioning in valgus or varus and the resulting individual metaphyseal or metadiaphyseal anchorage offers various possibilities to reconstruct even abnormal joint morphologies. Consequently, short stems are increasingly used in patients with complex anatomical variations or in cases of osteonecrosis of the femoral head. In some various cases, they can also be used in revision or conversion arthroplasty. In some patients, short stems can also be used after femoral neck fracture. Currently, scientific data on those areas of indication of short-stem THA is scarce. In den letzten Jahrzehnten ist eine Vielzahl von zementfreien Kurzschaftprothesen auf den Markt gekommen. Gemeinsam vereinen sie das Ideal der weichteilschonenden und minimalinvasiven Hüftgelenksendoprothetik mit knochensparenden Implantationstechniken. Hervorzuheben ist die neueste Generation von Kurzschaftprothesen, die schenkelhalsteilerhaltend und kalkargeführt in einer Round-the-Corner-Technik implantiert werden. Die patientenadaptierte Resektionsebene ergibt die Möglichkeit für eine variable Positionierung des Implantates und eine optimale Rekonstruktion der individuellen Hüftgeometrie. Die vielversprechende frühe Datenlage in der primären hüftendoprothetischen Versorgung führt zunehmend zu einer Ausweitung der Möglichkeiten und Grenzen des Kurzschaftes. Insbesondere die individuelle Positionierung in Valgus- oder Varusposition und die resultierende individuelle metaphysäre oder metadiaphysäre Verankerung eröffnet zahlreiche Möglichkeiten, auch abweichende anatomische Hüftgelenksvarianten optimal rekonstruieren zu können. Zunehmend finden daher Kurzschaftprothesen auch Einsatz bei Patienten mit komplexen anatomischen Variationen, Anomalien oder auch bei aseptischen Hüftkopfnekrosen. In Einzelfällen werden sie auch in der Revisions- oder Konversionsendoprothetik eingesetzt. In bestimmten Einzelfällen können diese Implantate auch in der Frakturendoprothetik eingesetzt werden. Wissenschaftliche Untersuchungen hierzu stehen gegenwärtig jedoch noch aus.

Autres résumés

Type: Publisher (ger)
In den letzten Jahrzehnten ist eine Vielzahl von zementfreien Kurzschaftprothesen auf den Markt gekommen. Gemeinsam vereinen sie das Ideal der weichteilschonenden und minimalinvasiven Hüftgelenksendoprothetik mit knochensparenden Implantationstechniken. Hervorzuheben ist die neueste Generation von Kurzschaftprothesen, die schenkelhalsteilerhaltend und kalkargeführt in einer Round-the-Corner-Technik implantiert werden. Die patientenadaptierte Resektionsebene ergibt die Möglichkeit für eine variable Positionierung des Implantates und eine optimale Rekonstruktion der individuellen Hüftgeometrie. Die vielversprechende frühe Datenlage in der primären hüftendoprothetischen Versorgung führt zunehmend zu einer Ausweitung der Möglichkeiten und Grenzen des Kurzschaftes. Insbesondere die individuelle Positionierung in Valgus- oder Varusposition und die resultierende individuelle metaphysäre oder metadiaphysäre Verankerung eröffnet zahlreiche Möglichkeiten, auch abweichende anatomische Hüftgelenksvarianten optimal rekonstruieren zu können. Zunehmend finden daher Kurzschaftprothesen auch Einsatz bei Patienten mit komplexen anatomischen Variationen, Anomalien oder auch bei aseptischen Hüftkopfnekrosen. In Einzelfällen werden sie auch in der Revisions- oder Konversionsendoprothetik eingesetzt. In bestimmten Einzelfällen können diese Implantate auch in der Frakturendoprothetik eingesetzt werden. Wissenschaftliche Untersuchungen hierzu stehen gegenwärtig jedoch noch aus.

Identifiants

pubmed: 35104904
doi: 10.1055/a-1678-7684
doi:

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Journal Article

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Pagination

396-404

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Thieme. All rights reserved.

Déclaration de conflit d'intérêts

KPK, JP und PR sind als Instruktoren der Firma Mathys Ltd., Bettlach, Schweiz tätig. PR und JP sind zusätzlich als medizinische Berater bei Mathys tätig. Alle anderen Autoren haben kein Interessenkonflikt.

Auteurs

Yama Afghanyar (Y)

Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, St Josefs Hospital Wiesbaden GmbH, Wiesbaden, Deutschland.

Karl Philipp Kutzner (KP)

Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, St Josefs Hospital Wiesbaden GmbH, Wiesbaden, Deutschland.
Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie (ZOU), Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz, Deutschland.

Joachim Pfeil (J)

Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, St Josefs Hospital Wiesbaden GmbH, Wiesbaden, Deutschland.

Philipp Drees (P)

Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie (ZOU), Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz, Deutschland.

Philipp Rehbein (P)

Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, St Josefs Hospital Wiesbaden GmbH, Wiesbaden, Deutschland.

Jens Dargel (J)

Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, St Josefs Hospital Wiesbaden GmbH, Wiesbaden, Deutschland.

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