Empfehlungen der AG Klinische Geweberegeneration zur Behandlung von Knorpelschäden am Kniegelenk.
Empfehlungen der AG Klinische Geweberegeneration zur Behandlung von Knorpelschäden am Kniegelenk.
Journal
Zeitschrift fur Orthopadie und Unfallchirurgie
ISSN: 1864-6743
Titre abrégé: Z Orthop Unfall
Pays: Germany
ID NLM: 101308227
Informations de publication
Date de publication:
Feb 2023
Feb 2023
Historique:
pubmed:
22
2
2022
medline:
22
2
2023
entrez:
21
2
2022
Statut:
ppublish
Résumé
The Working Group of the German Orthopedic and Trauma Society (DGOU) on Tissue Regeneration has published recommendations on the indication of different surgical approaches for treatment of full-thickness cartilage defects in the knee joint in 2004, 2013 and 2016. Based upon new scientific knowledge and new developments, this recommendation is an update based upon the best clinical evidence available. In addition to prospective randomised controlled clinical trials, this also includes studies with a lower level of evidence. In the absence of evidence, the decision is based on a consensus process within the members of the working group.The principle of making decision dependent on defect size has not been changed in the new recommendation either. The indication for arthroscopic microfracturing has been reduced up to a defect size of 2 cm Die Arbeitsgemeinschaft „Klinische Geweberegeneration“ hat bereits in den Jahren 2004, 2013 und 2016 Empfehlungen in Bezug auf die Indikation für verschiedene knorpelregenerative Verfahren zur Behandlung von Knorpelschäden am Kniegelenk publiziert. Auf Basis neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse sollen in der vorliegenden Arbeit diese Empfehlungen auch unter Einbeziehung neuer Behandlungsverfahren aktualisiert werden. Die Einschätzung folgt damit dem Prinzip der besten verfügbaren Evidenz und berücksichtigt über prospektiv randomisierte Studien hinaus auch Studien mit niedrigerem Evidenzniveau. An Stellen fehlender publizierter Evidenz basiert die Entscheidung hier auf einem Konsensusprozess innerhalb der Mitglieder der AG Klinische Geweberegeneration.Das Prinzip der bereits vorausgehend publizierten Arbeiten bleibt auch in den neuen Empfehlungen erhalten. Kleine Knorpelschäden sind nach Ansicht der Arbeitsgruppe für eine Knochenmarkstimulation zugänglich, die matrixassoziierte autologe Chondrozytentransplantation (mACT) ist für größere Knorpelschäden die Methode der Wahl. Auf Basis neuerer Daten wird jedoch die Indikationsgrenze für die mACT auf 2,0 cm
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Type: Publisher
(ger)
Die Arbeitsgemeinschaft „Klinische Geweberegeneration“ hat bereits in den Jahren 2004, 2013 und 2016 Empfehlungen in Bezug auf die Indikation für verschiedene knorpelregenerative Verfahren zur Behandlung von Knorpelschäden am Kniegelenk publiziert. Auf Basis neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse sollen in der vorliegenden Arbeit diese Empfehlungen auch unter Einbeziehung neuer Behandlungsverfahren aktualisiert werden. Die Einschätzung folgt damit dem Prinzip der besten verfügbaren Evidenz und berücksichtigt über prospektiv randomisierte Studien hinaus auch Studien mit niedrigerem Evidenzniveau. An Stellen fehlender publizierter Evidenz basiert die Entscheidung hier auf einem Konsensusprozess innerhalb der Mitglieder der AG Klinische Geweberegeneration.Das Prinzip der bereits vorausgehend publizierten Arbeiten bleibt auch in den neuen Empfehlungen erhalten. Kleine Knorpelschäden sind nach Ansicht der Arbeitsgruppe für eine Knochenmarkstimulation zugänglich, die matrixassoziierte autologe Chondrozytentransplantation (mACT) ist für größere Knorpelschäden die Methode der Wahl. Auf Basis neuerer Daten wird jedoch die Indikationsgrenze für die mACT auf 2,0 cm
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Journal Article
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