[Psychological Abnormalities in Children from the Perspective of Parents with a Mental Disorder].

Psychische Auffälligkeiten bei Kindern aus Sicht des psychisch erkrankten Elternteils.

Journal

Psychotherapie, Psychosomatik, medizinische Psychologie
ISSN: 1439-1058
Titre abrégé: Psychother Psychosom Med Psychol
Pays: Germany
ID NLM: 8002823

Informations de publication

Date de publication:
Aug 2022
Historique:
pubmed: 9 3 2022
medline: 25 8 2022
entrez: 8 3 2022
Statut: ppublish

Résumé

There is increased risk for children with a mentally ill parent to get a mental illness. In Germany, it is assumed that the risk for psychological abnormalities in children with a mentally ill parent is increased by a factor of 2,4. The aim of this study was to give an overview of psychological abnormalities in children with mentally ill parents. Patients were asked about their children and possible psychological abnormalities in their children during their stay in a psychiatric ward. Data of n=118 children (51,7%) of psychiatric inpatients could be used for analyses. One-fourth of the children showed psychological abnormalities. According to their parent, one fourth was also in psychotherapeutic/psychiatric treatment. There were no differences in the abnormalities associated with sociodemographic factors of the parent. Our results show that children of a mentally ill parent also suffer from psychological abnormalities. More explicit analyses of the care situation of these children as well as data from direct interviews with them are needed. Das Risiko für Kinder psychisch erkrankter Elternteile, ebenfalls zu erkranken, ist deutlich erhöht. In Deutschland geht man davon aus, dass das Risiko, psychisch auffällig zu werden, für ein Kind mit psychisch erkranktem Elternteil um das 2,4-fache erhöht ist. Ziel dieser Studie war es daher, einen Überblick über etwaige psychische Auffälligkeiten der Kinder psychisch erkrankter Elternteile zu erhalten. Patient:innen wurden während ihres stationären Aufenthalts in der Psychiatrie zu ihren Kindern und den psychischen Auffälligkeiten ihrer Kinder befragt. Daten von N=118 Kindern (51,7% weiblich) konnten zur Auswertung herangezogen werden. Es zeigte sich, dass ca. ¼ der Kinder psychische Auffälligkeiten vorwiesen. ¼ der Kinder befand sich zudem laut Aussage des Elternteils in psychiatrisch/psychotherapeutischer Behandlung. Es zeigten sich keine Unterschiede in den psychischen Auffälligkeiten der Kinder je nach Diagnose oder sozioökonomischem Status des Elternteils. Die Ergebnisse zeigen, dass Kinder von psychisch erkrankten Elternteilen psychische Auffälligkeiten aufweisen. Genauere Untersuchungen der Versorgungssituation der betroffenen Kinder sowie die direkte Befragung ebendieser sind notwendig.

Sections du résumé

BACKGROUND BACKGROUND
There is increased risk for children with a mentally ill parent to get a mental illness. In Germany, it is assumed that the risk for psychological abnormalities in children with a mentally ill parent is increased by a factor of 2,4. The aim of this study was to give an overview of psychological abnormalities in children with mentally ill parents.
METHODS METHODS
Patients were asked about their children and possible psychological abnormalities in their children during their stay in a psychiatric ward. Data of n=118 children (51,7%) of psychiatric inpatients could be used for analyses.
RESULTS RESULTS
One-fourth of the children showed psychological abnormalities. According to their parent, one fourth was also in psychotherapeutic/psychiatric treatment. There were no differences in the abnormalities associated with sociodemographic factors of the parent.
CONCLUSION CONCLUSIONS
Our results show that children of a mentally ill parent also suffer from psychological abnormalities. More explicit analyses of the care situation of these children as well as data from direct interviews with them are needed.
HINTERGRUND UNASSIGNED
Das Risiko für Kinder psychisch erkrankter Elternteile, ebenfalls zu erkranken, ist deutlich erhöht. In Deutschland geht man davon aus, dass das Risiko, psychisch auffällig zu werden, für ein Kind mit psychisch erkranktem Elternteil um das 2,4-fache erhöht ist. Ziel dieser Studie war es daher, einen Überblick über etwaige psychische Auffälligkeiten der Kinder psychisch erkrankter Elternteile zu erhalten.
METHODEN METHODS
Patient:innen wurden während ihres stationären Aufenthalts in der Psychiatrie zu ihren Kindern und den psychischen Auffälligkeiten ihrer Kinder befragt. Daten von N=118 Kindern (51,7% weiblich) konnten zur Auswertung herangezogen werden.
ERGEBNISSE UNASSIGNED
Es zeigte sich, dass ca. ¼ der Kinder psychische Auffälligkeiten vorwiesen. ¼ der Kinder befand sich zudem laut Aussage des Elternteils in psychiatrisch/psychotherapeutischer Behandlung. Es zeigten sich keine Unterschiede in den psychischen Auffälligkeiten der Kinder je nach Diagnose oder sozioökonomischem Status des Elternteils. Die Ergebnisse zeigen, dass Kinder von psychisch erkrankten Elternteilen psychische Auffälligkeiten aufweisen. Genauere Untersuchungen der Versorgungssituation der betroffenen Kinder sowie die direkte Befragung ebendieser sind notwendig.

Autres résumés

Type: Publisher (ger)
Das Risiko für Kinder psychisch erkrankter Elternteile, ebenfalls zu erkranken, ist deutlich erhöht. In Deutschland geht man davon aus, dass das Risiko, psychisch auffällig zu werden, für ein Kind mit psychisch erkranktem Elternteil um das 2,4-fache erhöht ist. Ziel dieser Studie war es daher, einen Überblick über etwaige psychische Auffälligkeiten der Kinder psychisch erkrankter Elternteile zu erhalten.

Identifiants

pubmed: 35259768
doi: 10.1055/a-1725-8324
doi:

Types de publication

Journal Article

Langues

ger

Sous-ensembles de citation

IM

Pagination

362-373

Informations de copyright

Thieme. All rights reserved.

Déclaration de conflit d'intérêts

Die Autorinnen/Autoren geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Auteurs

Inken Höller (I)

Abteilung für Klinische Psychologie, Universität Duisburg-Essen, Essen, Deutschland.

Thomas Forkmann (T)

Abteilung für Klinische Psychologie, Universität Duisburg-Essen, Essen, Deutschland.

Lisa Natrop (L)

Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin, Kliniken der Universität Duisburg-Essen, LVR-Klinikum Essen, Essen, Deutschland.

Andrea Hündlings (A)

Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin, Kliniken der Universität Duisburg-Essen, LVR-Klinikum Essen, Essen, Deutschland.

Michael Specka (M)

Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin, Kliniken der Universität Duisburg-Essen, LVR-Klinikum Essen, Essen, Deutschland.

Norbert Scherbaum (N)

Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin, Kliniken der Universität Duisburg-Essen, LVR-Klinikum Essen, Essen, Deutschland.

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