[Views on Retirement by General Practitioners].

Renteneintrittswünsche und mögliche Determinanten bei Hausärztinnen und Hausärzten.

Journal

Gesundheitswesen (Bundesverband der Arzte des Offentlichen Gesundheitsdienstes (Germany))
ISSN: 1439-4421
Titre abrégé: Gesundheitswesen
Pays: Germany
ID NLM: 9204210

Informations de publication

Date de publication:
Jun 2023
Historique:
medline: 16 6 2023
pubmed: 27 3 2022
entrez: 26 3 2022
Statut: ppublish

Résumé

In Hinblick auf den immer größer werdenden Ärztemangel und gleichzeitig steigenden Versorgungsbedarf in der Allgemeinbevölkerung war das Ziel der vorliegenden Untersuchung, ein detailliertes Bild über Renteneintrittswünsche der aktiven Hausärztinnen und Hausärzte (N=143) zu erfassen. Die Daten wurden im Rahmen einer Baseline-Befragung einer Langzeitstudie erhoben (repräsentative Ärztebefragung). Es wurde untersucht, inwiefern soziodemographische als auch berufsbezogene Variablen mit einem vorzeitigen bzw. späteren Renteneintritt in Zusammenhang gebracht werden können und welche Gründe für eine ärztliche Tätigkeit über das Rentenalter hinaus sprechen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Hälfte der Befragten zwischen 29 und 66 Jahren vorzeitig in den Ruhestand gehen möchte und diese Entscheidung vor allem von Familienstand, aber auch von Arbeitszufriedenheit und Arbeitsbelastung abhängig ist. Zu den Gründen, die für einen späteren Eintritt sprechen, zählen "Freude an der Arbeit", "sich nützlich und gebraucht fühlen" und ein allgemein "berufliches Interesse". Renteneintrittswünsche sollten bei der zukünftigen Planung der Versorgung berücksichtigt werden, um Maßnahmen zu ergreifen, die einem ungewollten oder vorzeitigen Ausstieg der Mediziner aus der Versorgung entgegenwirken. There is a steadily increasing shortage of doctors and simultaneously an increasing need for health care of the general population. The aim of the present survey was to investigate retirement planning by family doctors (n=143). Data was collected as part of a baseline survey (longitudinal design, representative sample of physicians). Possible association between socio-demographic and occupation-related variables with early or later retirement was investigated and also why some physicians may consider continuing in their profession beyond retirement age. The results showed that half of the respondents between 29 and 66 of age would like to retire early and that this decision depended primarily on marital status, but also on job satisfaction and workload. Reasons for late retirement were "enjoying work", "feeling useful and needed" and general "professional interest". The results indicate that retirement wishes of GPs must be taken into account in the future planning of health care and that measures should be taken to counteract their early retirement from professional activity.

Sections du résumé

EINLEITUNG UNASSIGNED
In Hinblick auf den immer größer werdenden Ärztemangel und gleichzeitig steigenden Versorgungsbedarf in der Allgemeinbevölkerung war das Ziel der vorliegenden Untersuchung, ein detailliertes Bild über Renteneintrittswünsche der aktiven Hausärztinnen und Hausärzte (N=143) zu erfassen.
METHODE METHODS
Die Daten wurden im Rahmen einer Baseline-Befragung einer Langzeitstudie erhoben (repräsentative Ärztebefragung). Es wurde untersucht, inwiefern soziodemographische als auch berufsbezogene Variablen mit einem vorzeitigen bzw. späteren Renteneintritt in Zusammenhang gebracht werden können und welche Gründe für eine ärztliche Tätigkeit über das Rentenalter hinaus sprechen.
ERGEBNISSE UNASSIGNED
Die Ergebnisse zeigen, dass die Hälfte der Befragten zwischen 29 und 66 Jahren vorzeitig in den Ruhestand gehen möchte und diese Entscheidung vor allem von Familienstand, aber auch von Arbeitszufriedenheit und Arbeitsbelastung abhängig ist. Zu den Gründen, die für einen späteren Eintritt sprechen, zählen "Freude an der Arbeit", "sich nützlich und gebraucht fühlen" und ein allgemein "berufliches Interesse".
SCHLUSSFOLGERUNG UNASSIGNED
Renteneintrittswünsche sollten bei der zukünftigen Planung der Versorgung berücksichtigt werden, um Maßnahmen zu ergreifen, die einem ungewollten oder vorzeitigen Ausstieg der Mediziner aus der Versorgung entgegenwirken.
BACKGROUND BACKGROUND
There is a steadily increasing shortage of doctors and simultaneously an increasing need for health care of the general population. The aim of the present survey was to investigate retirement planning by family doctors (n=143).
METHOD METHODS
Data was collected as part of a baseline survey (longitudinal design, representative sample of physicians). Possible association between socio-demographic and occupation-related variables with early or later retirement was investigated and also why some physicians may consider continuing in their profession beyond retirement age.
RESULTS RESULTS
The results showed that half of the respondents between 29 and 66 of age would like to retire early and that this decision depended primarily on marital status, but also on job satisfaction and workload. Reasons for late retirement were "enjoying work", "feeling useful and needed" and general "professional interest".
CONCLUSION CONCLUSIONS
The results indicate that retirement wishes of GPs must be taken into account in the future planning of health care and that measures should be taken to counteract their early retirement from professional activity.

Identifiants

pubmed: 35338478
doi: 10.1055/a-1773-0655
doi:

Types de publication

English Abstract Journal Article

Langues

ger

Sous-ensembles de citation

IM

Pagination

522-528

Commentaires et corrections

Type : ErratumIn

Informations de copyright

Thieme. All rights reserved.

Déclaration de conflit d'intérêts

Die Autorinnen/Autoren geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Auteurs

Franziska Ulrike Jung (FU)

Institut für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health, Universität Leipzig Medizinische Fakultät, Leipzig, Germany.

Erik Bodendieck (E)

Allgemeinarztpraxis, Allgemeinarztpraxis, Wurzen, Germany.

Markus Bleckwenn (M)

Eigenständige Abteilung für Allgemeinmedizin, Universität Leipzig Medizinische Fakultät, Leipzig, Germany.

Felix Hussenöder (F)

Institut für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health, Universität Leipzig Medizinische Fakultät, Leipzig, Germany.

Melanie Luppa (M)

Institut für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health, Universität Leipzig, Leipzig, Germany.

Steffi G Riedel-Heller (SG)

Institut für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health, Universität Leipzig, Leipzig, Germany.

Articles similaires

[Redispensing of expensive oral anticancer medicines: a practical application].

Lisanne N van Merendonk, Kübra Akgöl, Bastiaan Nuijen
1.00
Humans Antineoplastic Agents Administration, Oral Drug Costs Counterfeit Drugs

Smoking Cessation and Incident Cardiovascular Disease.

Jun Hwan Cho, Seung Yong Shin, Hoseob Kim et al.
1.00
Humans Male Smoking Cessation Cardiovascular Diseases Female
Humans United States Aged Cross-Sectional Studies Medicare Part C
1.00
Humans Yoga Low Back Pain Female Male

Classifications MeSH