[The relevance of networking in school health promotion].

Die Relevanz von Netzwerkarbeit in der schulischen Gesundheitsförderung.

Journal

Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz
ISSN: 1437-1588
Titre abrégé: Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz
Pays: Germany
ID NLM: 101181368

Informations de publication

Date de publication:
Jul 2022
Historique:
received: 20 01 2022
accepted: 24 05 2022
pubmed: 14 6 2022
medline: 29 6 2022
entrez: 13 6 2022
Statut: ppublish

Résumé

School is one of the most important places to start promoting the health of children and young people, partly because pupils spend a large part of their time here. However, school can only be partially dedicated to health promotion, and school itself is only part of the everyday environment by which health behaviour is shaped. In order to increase the effectiveness of health promotion, the formation of networks between school and municipal actors such as sports clubs, youth welfare services, counselling centres and health authorities seems to make sense.This article addresses the question of the relevance of networks in the context of school health promotion. The derivation is on the one hand based on the legal framework of the educational mandate of schools and the so-called Prevention Act of 2015 and on the other hand on the Ottawa Charter of the World Health Organization (WHO) as well as on the discourse developed from it around the terms "health promotion" and "setting approach". Perspectives are shown on how networks can be designed in a scientifically sound way and how suitable network partners can be won. Possible risks and opportunities of networking are analysed, and factors of success and failure are pointed out.Networking should be obligatory for schools in terms of health promotion. It can help identify needs within the school and at the same time be a key in dealing with resulting challenges. Networking requires above all the motivation of the actors. A common vision, fixed structures, continuity and appropriate personnel considerations contribute to the success of the cooperation. Die Schule ist einer der wichtigsten Orte, an dem die Förderung der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ansetzen kann, u. a. weil die Schülerinnen und Schüler hier einen Großteil ihrer Zeit verbringen. Allerdings kann sich Schule nur in Teilen der Gesundheitsförderung widmen und die Schule ist selbst nur ein Teil der alltäglichen Umwelt, von der das Gesundheitsverhalten geprägt wird. Um die Effektivität der Gesundheitsförderung zu steigern, erscheint die Bildung von Netzwerken zwischen schulischen und kommunalen Akteurinnen und Akteuren wie Sportvereinen, Jugendhilfe, Beratungsstellen und Gesundheitsämtern sinnvoll.Der vorliegende Artikel thematisiert die Frage der Relevanz von Netzwerken im Kontext der schulischen Gesundheitsförderung. Die Herleitung basiert einerseits auf dem gesetzlichen Rahmen des Bildungsauftrags von Schulen und dem sogenannten Präventionsgesetz von 2015 und andererseits auf der Ottawa-Charta der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowie auf dem daraus entwickelten Diskurs um die Begriffe „Gesundheitsförderung“ und „Settingansatz“. Es werden Perspektiven aufgezeigt, wie Netzwerkarbeit wissenschaftlich fundiert gestaltet werden kann und wie passende Netzwerkpartner gewonnen werden können. Mögliche Risiken und Chancen der Netzwerkarbeit werden analysiert und Faktoren des Gelingens und Scheiterns aufgezeigt.Netzwerkarbeit sollte für Schulen im Sinne der Gesundheitsförderung obligatorisch sein. Sie kann dazu beitragen, Bedarfe innerhalb der Schule zu ermitteln, und gleichzeitig ein Schlüssel im Umgang mit resultierenden Herausforderungen sein. Netzwerkarbeit erfordert vor allem die Motivation der Akteurinnen und Akteure. Eine gemeinsame Vision, feste Strukturen und Kontinuität sowie entsprechende personelle Überlegungen tragen zum Gelingen der Zusammenarbeit bei.

Autres résumés

Type: Publisher (ger)
Die Schule ist einer der wichtigsten Orte, an dem die Förderung der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ansetzen kann, u. a. weil die Schülerinnen und Schüler hier einen Großteil ihrer Zeit verbringen. Allerdings kann sich Schule nur in Teilen der Gesundheitsförderung widmen und die Schule ist selbst nur ein Teil der alltäglichen Umwelt, von der das Gesundheitsverhalten geprägt wird. Um die Effektivität der Gesundheitsförderung zu steigern, erscheint die Bildung von Netzwerken zwischen schulischen und kommunalen Akteurinnen und Akteuren wie Sportvereinen, Jugendhilfe, Beratungsstellen und Gesundheitsämtern sinnvoll.Der vorliegende Artikel thematisiert die Frage der Relevanz von Netzwerken im Kontext der schulischen Gesundheitsförderung. Die Herleitung basiert einerseits auf dem gesetzlichen Rahmen des Bildungsauftrags von Schulen und dem sogenannten Präventionsgesetz von 2015 und andererseits auf der Ottawa-Charta der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowie auf dem daraus entwickelten Diskurs um die Begriffe „Gesundheitsförderung“ und „Settingansatz“. Es werden Perspektiven aufgezeigt, wie Netzwerkarbeit wissenschaftlich fundiert gestaltet werden kann und wie passende Netzwerkpartner gewonnen werden können. Mögliche Risiken und Chancen der Netzwerkarbeit werden analysiert und Faktoren des Gelingens und Scheiterns aufgezeigt.Netzwerkarbeit sollte für Schulen im Sinne der Gesundheitsförderung obligatorisch sein. Sie kann dazu beitragen, Bedarfe innerhalb der Schule zu ermitteln, und gleichzeitig ein Schlüssel im Umgang mit resultierenden Herausforderungen sein. Netzwerkarbeit erfordert vor allem die Motivation der Akteurinnen und Akteure. Eine gemeinsame Vision, feste Strukturen und Kontinuität sowie entsprechende personelle Überlegungen tragen zum Gelingen der Zusammenarbeit bei.

Identifiants

pubmed: 35697874
doi: 10.1007/s00103-022-03553-8
pii: 10.1007/s00103-022-03553-8
pmc: PMC9232465
doi:

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Journal Article Review

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ger

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IM

Pagination

829-835

Informations de copyright

© 2022. The Author(s).

Références

Gesundheitswesen. 2006 Feb;68(2):101-9
pubmed: 16482490
Gesundheitswesen. 2019 Mar;81(3):196-203
pubmed: 30081427
Int J Behav Nutr Phys Act. 2014 Sep 14;11:118
pubmed: 25218420
BMC Public Health. 2015 Jul 05;15:613
pubmed: 26142899
J Sch Health. 2012 Feb;82(2):97-105
pubmed: 22239135

Auteurs

Jan Josupeit (J)

Department für Angewandte Gesundheitswissenschaften, Hochschule für Gesundheit Bochum, University of Applied Sciences, Gesundheitscampus 6-8, 44801, Bochum, Deutschland. jan.josupeit@hs-gesundheit.de.

Kevin Dadaczynski (K)

Fachbereich Gesundheitswissenschaften, Hochschule Fulda, Fulda, Deutschland.

Eike Quilling (E)

Department für Angewandte Gesundheitswissenschaften, Hochschule für Gesundheit Bochum, University of Applied Sciences, Gesundheitscampus 6-8, 44801, Bochum, Deutschland.

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