Work and Training Conditions of German Residents and Young Radiologists in Interventional Radiology - A Nationwide Survey.
Arbeits- und Ausbildungsbedingungen von deutschen Assistenzärzten und jungen Radiologen in der Interventionellen Radiologie – eine bundesweite Umfrage.
Journal
RoFo : Fortschritte auf dem Gebiete der Rontgenstrahlen und der Nuklearmedizin
ISSN: 1438-9010
Titre abrégé: Rofo
Pays: Germany
ID NLM: 7507497
Informations de publication
Date de publication:
12 2022
12 2022
Historique:
pubmed:
14
7
2022
medline:
2
12
2022
entrez:
13
7
2022
Statut:
ppublish
Résumé
With the increasing need for minimally invasive procedures based on lower complication rates, higher patient acceptance, and technical developments, there is a growing focus on the sound interventional training of young radiologists. This survey aimed to analyze the current situation in interventional radiology (IR) training in Germany to detect shortcomings and identify areas for improvement.From November 1-30, 2020, an online questionnaire was distributed to representative radiological associations and societies with the request to forward it to radiology residents and radiologists < 40 years. The 44 questions covered six distinct areas from personal working conditions to the characterization of the IR department, training conditions, role of women in IR, and attendance at congresses/external training.A total of 330 participants completed the questionnaire. 77 % of participants expressed a high interest in IR, and 47 % could even imagine subspecializing in interventional radiology. Most institutions provided the necessary learning conditions and infrastructure. The rate of overall satisfaction with IR training conditions was 45 % (vs. a dissatisfaction rate of 39 %). However, females showed a lower satisfaction rate with their training environment than male participants (28 % vs. 51 %; P = 0.06). Positive correlations with work satisfaction were found for the presence and duration of the IR rotation, the number of partly independently/mentored performed interventions, and structured feedback. Moreover, the need for a structured training curriculum was expressed by 67 % of participants.Radiological residents and young radiologists expressed a high interest in interventional radiology, and they rate the infrastructure of German hospitals regarding IR as sufficient. However, they expressed the need for consistent IR rotations and better-structured resident and postgraduate education (curricula & interviews).Interest in interventional radiology among radiological residents and young radiologists in Germany is high, but satisfaction with interventional radiology training leaves room for improvement. The most frequently mentioned aspects that can improve IR training were · organized rotations of at least 6 months. · structured curriculums with face-to-face feedback. · structured guidance by senior interventionists during procedures. CITATION FORMAT: · Sieren M, Katoh M, Mahnken AH et al. Work and Training Conditions of German Residents and Young Radiologists in Interventional Radiology - A Nationwide Survey. Fortschr Röntgenstr 2022; 194: 1346 - 1357. Die fundierte interventionelle Ausbildung junger RadiologInnen gerät durch den zunehmenden Bedarf an minimal-invasiven Prozeduren immer mehr in den Fokus. Ziel dieser Umfrage war es, die aktuelle Situation der Ausbildung in der Interventionellen Radiologie (IR) in Deutschland zu analysieren, um Defizite aufzudecken und Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren.Vom 1. bis 30. November 2020 wurde ein Online-Fragebogen an repräsentative radiologische Verbände und Gesellschaften versandt mit der Bitte, ihn an AssistenzärztInnen und RadiologInnen < 40 Jahre weiterzuleiten. Die 44 Fragen deckten 6 verschiedene Bereiche ab, von den persönlichen Arbeitsbedingungen bis zur Charakterisierung der IR-Abteilung, den Ausbildungsbedingungen, der Rolle der Frauen in der IR und der Teilnahme an Kongressen/externen Fortbildungen.Insgesamt haben 330 TeilnehmerInnen den Fragebogen ausgefüllt. 77 % der TeilnehmerInnen bekundeten ein hohes Interesse an der IR und 47 % konnten sich sogar eine Subspezialisierung in der interventionellen Radiologie vorstellen. Die Mehrheit der Institutionen stellten die notwendigen Rahmenbedingungen und Infrastruktur bereit. Insgesamt lag die Zufriedenheit über die interventionsradiologische Weiterbildung bei 45 % (vs. 39 % Unzufriedenheit), wobei die Zufriedenheit mit den Ausbildungsbedingungen bei Teilnehmerinnen geringer ausfiel als bei den Teilnehmern (28 % vs. 51 %; P = 0,06). Positive Korrelationen mit der Arbeitszufriedenheit wurden für das Vorhandensein und die Dauer der IR-Rotation, die Anzahl der teilweise selbstständig/supervidiert durchgeführten Eingriffe und ein institutionalisiertes, strukturiertes Feedback festgestellt. Darüber hinaus äußerten 67 % der Teilnehmer den Wunsch nach einem strukturierten Ausbildungscurriculum.AssistenzärztInnen und junge RadiologInnen zeigen ein hohes Interesse an der Interventionellen Radiologie und bewerten die Infrastruktur deutscher Krankenhäuser im Bereich der IR als ausreichend. Sie äußerten jedoch den Bedarf an konsistenten IR-Rotationen und einer besser strukturierten grundlegenden und weiterführenden Ausbildung (Curricula & Interviews).Das Interesse an der Interventionellen Radiologie ist bei Assistenzärzten und jungen Radiologen in Deutschland hoch, die Zufriedenheit mit der Ausbildung in der Interventionellen Radiologie ist geringer. Die am häufigsten genannten Aspekte, die die IR-Ausbildung verbessern können, waren · organisierte Rotationen von mindestens 6 Monaten Dauer. · strukturierte Curricula mit persönlichem Feedback. · strukturierte Anleitung durch erfahrene Interventionisten während der Eingriffe.
Autres résumés
Type: Publisher
(ger)
Die fundierte interventionelle Ausbildung junger RadiologInnen gerät durch den zunehmenden Bedarf an minimal-invasiven Prozeduren immer mehr in den Fokus. Ziel dieser Umfrage war es, die aktuelle Situation der Ausbildung in der Interventionellen Radiologie (IR) in Deutschland zu analysieren, um Defizite aufzudecken und Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren.Vom 1. bis 30. November 2020 wurde ein Online-Fragebogen an repräsentative radiologische Verbände und Gesellschaften versandt mit der Bitte, ihn an AssistenzärztInnen und RadiologInnen < 40 Jahre weiterzuleiten. Die 44 Fragen deckten 6 verschiedene Bereiche ab, von den persönlichen Arbeitsbedingungen bis zur Charakterisierung der IR-Abteilung, den Ausbildungsbedingungen, der Rolle der Frauen in der IR und der Teilnahme an Kongressen/externen Fortbildungen.Insgesamt haben 330 TeilnehmerInnen den Fragebogen ausgefüllt. 77 % der TeilnehmerInnen bekundeten ein hohes Interesse an der IR und 47 % konnten sich sogar eine Subspezialisierung in der interventionellen Radiologie vorstellen. Die Mehrheit der Institutionen stellten die notwendigen Rahmenbedingungen und Infrastruktur bereit. Insgesamt lag die Zufriedenheit über die interventionsradiologische Weiterbildung bei 45 % (vs. 39 % Unzufriedenheit), wobei die Zufriedenheit mit den Ausbildungsbedingungen bei Teilnehmerinnen geringer ausfiel als bei den Teilnehmern (28 % vs. 51 %; P = 0,06). Positive Korrelationen mit der Arbeitszufriedenheit wurden für das Vorhandensein und die Dauer der IR-Rotation, die Anzahl der teilweise selbstständig/supervidiert durchgeführten Eingriffe und ein institutionalisiertes, strukturiertes Feedback festgestellt. Darüber hinaus äußerten 67 % der Teilnehmer den Wunsch nach einem strukturierten Ausbildungscurriculum.AssistenzärztInnen und junge RadiologInnen zeigen ein hohes Interesse an der Interventionellen Radiologie und bewerten die Infrastruktur deutscher Krankenhäuser im Bereich der IR als ausreichend. Sie äußerten jedoch den Bedarf an konsistenten IR-Rotationen und einer besser strukturierten grundlegenden und weiterführenden Ausbildung (Curricula & Interviews).Das Interesse an der Interventionellen Radiologie ist bei Assistenzärzten und jungen Radiologen in Deutschland hoch, die Zufriedenheit mit der Ausbildung in der Interventionellen Radiologie ist geringer. Die am häufigsten genannten Aspekte, die die IR-Ausbildung verbessern können, waren · organisierte Rotationen von mindestens 6 Monaten Dauer. · strukturierte Curricula mit persönlichem Feedback. · strukturierte Anleitung durch erfahrene Interventionisten während der Eingriffe.
Types de publication
Journal Article
Langues
eng
Sous-ensembles de citation
IM
Pagination
1346-1357Informations de copyright
Thieme. All rights reserved.
Déclaration de conflit d'intérêts
The authors declare that they have no conflict of interest.