[Analgesic use in Germany : Survey of the years 2008 to 2019].
Schmerzmittelgebrauch in Deutschland : Eine Erhebung über die Jahre 2008 bis 2019.
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Analgesic use
OTC drugs
Prescription drugs
Journal
Schmerz (Berlin, Germany)
ISSN: 1432-2129
Titre abrégé: Schmerz
Pays: Germany
ID NLM: 8906258
Informations de publication
Date de publication:
Dec 2023
Dec 2023
Historique:
received:
11
03
2022
accepted:
21
06
2022
revised:
18
06
2022
medline:
27
11
2023
pubmed:
22
7
2022
entrez:
21
7
2022
Statut:
ppublish
Résumé
There are previously published data on the per capita use of analgesics in Germany, but only to 2005. In the present analysis, data for the years 2008-2019 were evaluated. The use of prescription and nonprescription analgesics was investigated and possible influencing factors were discussed. The per capita use of prescription and nonprescription analgesics was determined based on data on prescriptions and cash purchases in pharmacies (IMS Pharmascope®, Wiener Neudorf, Austria). Moreover, an evaluation according to active substances was performed for nonprescription drugs. In addition, pharmaceutical manufacturers' advertising expenditures and changes in distribution channels were analyzed as possible influencing factors. During the observation period 2008-2019, the use of prescription analgesics in Germany increased, while the use of nonprescription analgesics decreased. Single-agent drugs constitute the majority of sales of nonprescription analgesics. The share of combination drugs has decreased in recent years. The use of nonprescription analgesics in Germany decreased between 2008 and 2019. The trend as of 1995, which was observed in a previous investigation, is therefore continuing. External factors, such as the increase in advertising expenses or easier access via mail-order pharmacies, do not appear to influence use. HINTERGRUND: Publizierte Daten zum Pro-Kopf-Gebrauch von Schmerzmitteln in Deutschland liegen nur bis zum Jahr 2005 vor. In der vorliegenden Analyse wurden Daten für die Jahre 2008 bis 2019 ausgewertet. Es wurde der Gebrauch von rezeptpflichtigen wie rezeptfreien Analgetika untersucht, mögliche Einflussgrößen wurden diskutiert. Der Pro-Kopf-Gebrauch von verschreibungspflichtigen und rezeptfreien Analgetika wurde auf Basis von verlässlichen Daten zu Rezepten und Bareinkäufen in Apotheken ermittelt (IMS Pharmascope®). Für rezeptfreie Präparate wurde zudem eine Auswertung nach Wirkstoffen vorgenommen. Zusätzlich wurden Werbeaufwendungen pharmazeutischer Hersteller und Veränderungen der Abgabewege als mögliche Einflussgrößen analysiert. Innerhalb des Beobachtungszeitraums ist der Gebrauch von verschreibungspflichtigen Analgetika angestiegen, während der Gebrauch von rezeptfreien Analgetika gesunken ist. Monopräparate machen den Großteil des Absatzes von rezeptfreien Schmerzmitteln aus. Der Anteil von Kombinationspräparaten war in den letzten Jahren rückläufig. Der Gebrauch von rezeptfreien Analgetika in Deutschland war zwischen 2008 und 2019 rückläufig. Damit setzt sich der Trend ab 1995, der in einer vorherigen Untersuchung beobachtet wurde, fort. Externe Faktoren wie der Anstieg von Werbeausgaben oder der leichtere Zugang über Versandapotheken scheinen den Gebrauch nicht zu beeinflussen.
Sections du résumé
BACKGROUND
BACKGROUND
There are previously published data on the per capita use of analgesics in Germany, but only to 2005. In the present analysis, data for the years 2008-2019 were evaluated. The use of prescription and nonprescription analgesics was investigated and possible influencing factors were discussed.
MATERIALS AND METHODS
METHODS
The per capita use of prescription and nonprescription analgesics was determined based on data on prescriptions and cash purchases in pharmacies (IMS Pharmascope®, Wiener Neudorf, Austria). Moreover, an evaluation according to active substances was performed for nonprescription drugs. In addition, pharmaceutical manufacturers' advertising expenditures and changes in distribution channels were analyzed as possible influencing factors.
RESULTS
RESULTS
During the observation period 2008-2019, the use of prescription analgesics in Germany increased, while the use of nonprescription analgesics decreased. Single-agent drugs constitute the majority of sales of nonprescription analgesics. The share of combination drugs has decreased in recent years.
CONCLUSION
CONCLUSIONS
The use of nonprescription analgesics in Germany decreased between 2008 and 2019. The trend as of 1995, which was observed in a previous investigation, is therefore continuing. External factors, such as the increase in advertising expenses or easier access via mail-order pharmacies, do not appear to influence use.
ZUSAMMENFASSUNG
UNASSIGNED
HINTERGRUND: Publizierte Daten zum Pro-Kopf-Gebrauch von Schmerzmitteln in Deutschland liegen nur bis zum Jahr 2005 vor. In der vorliegenden Analyse wurden Daten für die Jahre 2008 bis 2019 ausgewertet. Es wurde der Gebrauch von rezeptpflichtigen wie rezeptfreien Analgetika untersucht, mögliche Einflussgrößen wurden diskutiert.
METHODIK
METHODS
Der Pro-Kopf-Gebrauch von verschreibungspflichtigen und rezeptfreien Analgetika wurde auf Basis von verlässlichen Daten zu Rezepten und Bareinkäufen in Apotheken ermittelt (IMS Pharmascope®). Für rezeptfreie Präparate wurde zudem eine Auswertung nach Wirkstoffen vorgenommen. Zusätzlich wurden Werbeaufwendungen pharmazeutischer Hersteller und Veränderungen der Abgabewege als mögliche Einflussgrößen analysiert.
ERGEBNISSE
UNASSIGNED
Innerhalb des Beobachtungszeitraums ist der Gebrauch von verschreibungspflichtigen Analgetika angestiegen, während der Gebrauch von rezeptfreien Analgetika gesunken ist. Monopräparate machen den Großteil des Absatzes von rezeptfreien Schmerzmitteln aus. Der Anteil von Kombinationspräparaten war in den letzten Jahren rückläufig.
DISKUSSION
CONCLUSIONS
Der Gebrauch von rezeptfreien Analgetika in Deutschland war zwischen 2008 und 2019 rückläufig. Damit setzt sich der Trend ab 1995, der in einer vorherigen Untersuchung beobachtet wurde, fort. Externe Faktoren wie der Anstieg von Werbeausgaben oder der leichtere Zugang über Versandapotheken scheinen den Gebrauch nicht zu beeinflussen.
Autres résumés
Type: Publisher
(ger)
HINTERGRUND: Publizierte Daten zum Pro-Kopf-Gebrauch von Schmerzmitteln in Deutschland liegen nur bis zum Jahr 2005 vor. In der vorliegenden Analyse wurden Daten für die Jahre 2008 bis 2019 ausgewertet. Es wurde der Gebrauch von rezeptpflichtigen wie rezeptfreien Analgetika untersucht, mögliche Einflussgrößen wurden diskutiert.
Identifiants
pubmed: 35861889
doi: 10.1007/s00482-022-00661-x
pii: 10.1007/s00482-022-00661-x
pmc: PMC10663189
doi:
Substances chimiques
Analgesics
0
Nonprescription Drugs
0
Types de publication
English Abstract
Journal Article
Langues
ger
Sous-ensembles de citation
IM
Pagination
461-466Commentaires et corrections
Type : ErratumIn
Informations de copyright
© 2022. The Author(s).
Références
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pubmed: 18618072
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pubmed: 23645858
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pubmed: 26428626
Cochrane Database Syst Rev. 2015 Nov 04;(11):CD010794
pubmed: 26544675