[Patient Preferences for Exercise Therapy in People with Severe Mental Illness in Germany].
Der subjektive Stellenwert von Bewegungs- und Sporttherapie bei Menschen mit schwerer psychischer Erkrankung in Deutschland.
Journal
Fortschritte der Neurologie-Psychiatrie
ISSN: 1439-3522
Titre abrégé: Fortschr Neurol Psychiatr
Pays: Germany
ID NLM: 8103137
Informations de publication
Date de publication:
May 2023
May 2023
Historique:
medline:
18
5
2023
pubmed:
13
8
2022
entrez:
12
8
2022
Statut:
ppublish
Résumé
Assessing the experience with and the attitudes towards exercise therapy in persons with severe mental illness (SMI). Furthermore, potential variables of high preference towards exercise therapy are investigated. Cross-sectional observational study of SMI patients aged between 18 and 65 years (n=385). Patients were interviewed by trained staff using standardised instruments. Potential variables were analysed using a hierarchic binary logistic regression model. 84,4% of SMI patients had a high preference for exercise therapy; of these, 44,1% exercised regularly. Among patients with severe mental illness especially a higher value in the GAF-assessment (p=0,041) and living in a metropolitan area (p=0,011) predict a high preference for exercise therapy. Most of the patients with severe mental illness interviewed in this study place a surprisingly high value on sports and exercise therapy. Due to the increasing evidence with regard to positive effects of these therapies, it may be an excellent starting point to expand sports and exercise therapy as part of a comprehensive treatment plan. At the same time, strategies for everyday transfer need to be implemented more rigorously. Untersucht werden der subjektive Stellenwert und Erfahrungen mit der Bewegungs- und Sporttherapie (BST) bei Patienten mit schweren psychischen Erkrankungen. Querschnittserhebung bei Patienten mit schweren psychischen Erkrankungen (18 bis 65 Jahre, N=385). Untersuchung möglicher Zusammenhänge zwischen dem subjektiven Stellenwert der BST und soziodemografischen und krankheitsassoziierten Variablen durch eine binäre logistische Regression. 84,4% der Befragten (n=325) schätzen den Stellenwert einer BST als hoch ein. Ein noch größerer Anteil der Befragten (90,6%, n=349) konnte bereits Erfahrungen mit einer entsprechenden Therapie sammeln. Studienteilnehmende mit einem höheren Funktionsniveau (höherer GAF-Wert, p=0,041) und wohnhaft in einem großstädtischem Wohnumfeld (p=0,011) maßen der BST einen höheren subjektiven Stellenwert bei. 44,1% (n=143) der Befragten, die den BST einen hohen subjektiven Stellenwert beimessen, treiben regelmäßig Sport. Die meisten der hier befragten schwer psychisch kranken Menschen messen den BST einen überraschend hohen Stellenwert bei. Dies erweist sich vor dem Hintergrund der zunehmenden Evidenz zu den positiven Effekten dieser Therapien als exzellenter Ansatzpunkt, diese im Gesamtbehandlungsplan fester zu verankern. Gleichzeitig gilt es, Strategien für einen Alltagstransfer stärker zu implementieren.
Autres résumés
Type: Publisher
(ger)
Untersucht werden der subjektive Stellenwert und Erfahrungen mit der Bewegungs- und Sporttherapie (BST) bei Patienten mit schweren psychischen Erkrankungen.
Types de publication
Observational Study
English Abstract
Journal Article
Langues
ger
Sous-ensembles de citation
IM
Pagination
191-198Subventions
Organisme : Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) unterstützt Förderkennzeichen
ID : 01VSF17017
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Alkomiet Hasan ist Herausgeber der AWMF S3-Leitlinie Schizophrenie. Er erhielt Vortragshonorare von Janssen, Otsuka, Lundbeck und Recordati und war Mitglied in Advisory Boards dieser Firmen und bei Rovi. Karel Frasch hat Kongressreiseunterstützungen von Janssen erhalten. Er ist außerdem Mitglied des Geschäftsführenden Ausschusses von ackpa. Stephan Heres hat in den zurückliegenden drei Jahren Vortragshonorare der Firmen Johnson & Johnson und Otsuka/Lundbeck erhalten, ferner Honorare für wissenschaftliche Beratertätigkeit in klinischen Studien der Firmen TEVA, ROVI und KYE.