[Rheumatology training positions in Germany].

Rheumatologische Weiterbildungsstellen in Deutschland.
Advanced training Clinical sector Outpatient sector Speciality of internal medicine and rheumatology Training location

Journal

Zeitschrift fur Rheumatologie
ISSN: 1435-1250
Titre abrégé: Z Rheumatol
Pays: Germany
ID NLM: 0414162

Informations de publication

Date de publication:
Sep 2023
Historique:
accepted: 18 09 2022
medline: 12 9 2023
pubmed: 21 10 2022
entrez: 20 10 2022
Statut: ppublish

Résumé

In the next few years many general practitioners and specialists will retire. As in other disciplines the question arises in rheumatology whether sufficient training positions are available to maintain or expand the supply of care according to demand. Therefore, the German Society of Rheumatology (DGRh) has assigned its committee for education and training to review the currently available training opportunities in Germany. The aim of this work is the quantitative survey of the training capacity to become a specialist in internal medicine and rheumatology. Within the framework of this study, a survey was conducted via the homepages of the 17 state medical associations to determine the postgraduate medical officers, their place of work and the duration of their postgraduate training capabilities. Based on the data, a nationwide survey of training positions was conducted. Specialized rheumatology training is established at 229 training centers in Germany, whereby data from 187 training sites were available for analysis. The training locations are distributed as followed: 52.4% clinical sector and 47.6% outpatient sector. In total, 478.4 training positions are available in Germany (clinical sector: 391.4 and outpatient sector: 87) and 17.2% of the positions (clinical sector: 11.4% and outpatient sector: 43.1%) are not occupied. Based on this study, it can be shown that most of the continuing education positions are available in the clinical sector. In contrast, half of the training positions in the outpatient area are not filled. In order to improve the training situation, it is essential to integrate outpatient colleagues into the training program. This presupposes that further training is supported or financed by the healthcare system. In this context, optimal rheumatological care must be permanently guaranteed throughout Germany in order to provide sufficient care for the approximately 2 million patients with inflammatory rheumatic diseases. HINTERGRUND: In den nächsten Jahren gehen viele Haus- bzw. Fachärzt:innen in den Ruhestand. Wie in anderen Disziplinen stellt sich in der Rheumatologie die Frage, ob ausreichend Weiterbildungsstellen zur Verfügung stehen, um das Versorgungsangebot bedarfsgerecht aufrechterhalten bzw. ausweiten zu können. Daher hat die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) ihre Kommission Fort- und Weiterbildung beauftragt, die aktuell zur Verfügung stehenden Weiterbildungsmöglichkeiten in Deutschland zu überprüfen. Ziel dieser Arbeit ist die Erfassung der Weiterbildungskapazität zur Fachärztin bzw. zum Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie. Im Rahmen dieser Studie erfolgte die Erhebung der Weiterbildungsbefugten, deren Tätigkeitsort und die Dauer von deren Weiterbildungsbefugnis über die Homepages der 17 Landesärztekammern. Basierend auf diesen Daten erfolgte dann eine deutschlandweite Umfrage zu den Weiterbildungsstellen. Die Weiterbildung zum/zur Facharzt/Fachärztin für Rheumatologie erfolgte in Deutschland im Jahr 2021 an 229 Weiterbildungsorten. Dabei standen von 187 Weiterbildungsorten nähere Daten für eine Analyse zur Verfügung (81,7 %). Die Weiterbildungsorte verteilten sich dabei auf Kliniken (52,4 %) und Niederlassungen (47,6 %), wobei der Großteil (81,8 %) der insgesamt 478,4 Weiterbildungsstellen (Klinik: 391,4 und Niederlassung: 87) im Krankenhausbereich lag. Insgesamt waren zum Erhebungszeitpunkt 17,2 % aller Weiterbildungsstellen (Klinik: 11,4 % und Niederlassung: 43,1 %) nicht besetzt. Die Studie zeigt, dass die meisten Weiterbildungsstellen in klinischen Einrichtungen vorhanden sind. Demgegenüber gibt es im niedergelassenen Bereich vergleichsweise wenige Weiterbildungsstellen, die zudem zur Hälfte nicht besetzt sind. Für eine optimale Nutzung bereits bestehender Weiterbildungskapazitäten müssen sektorübergreifende Weiterbildungskonzepte entwickelt und v. a. muss auch eine eigenständige Vergütung des Weiterbildungsaufwandes etabliert werden. In diesem Kontext muss eine gute rheumatologische Versorgung in ganz Deutschland dauerhaft gewährleistet sein, um den betroffenen ca. 2 Mio. Patienten mit entzündlich rheumatischen Erkrankung gerecht werden zu können.

Sections du résumé

BACKGROUND BACKGROUND
In the next few years many general practitioners and specialists will retire. As in other disciplines the question arises in rheumatology whether sufficient training positions are available to maintain or expand the supply of care according to demand. Therefore, the German Society of Rheumatology (DGRh) has assigned its committee for education and training to review the currently available training opportunities in Germany. The aim of this work is the quantitative survey of the training capacity to become a specialist in internal medicine and rheumatology.
METHODS METHODS
Within the framework of this study, a survey was conducted via the homepages of the 17 state medical associations to determine the postgraduate medical officers, their place of work and the duration of their postgraduate training capabilities. Based on the data, a nationwide survey of training positions was conducted.
RESULTS RESULTS
Specialized rheumatology training is established at 229 training centers in Germany, whereby data from 187 training sites were available for analysis. The training locations are distributed as followed: 52.4% clinical sector and 47.6% outpatient sector. In total, 478.4 training positions are available in Germany (clinical sector: 391.4 and outpatient sector: 87) and 17.2% of the positions (clinical sector: 11.4% and outpatient sector: 43.1%) are not occupied.
CONCLUSION CONCLUSIONS
Based on this study, it can be shown that most of the continuing education positions are available in the clinical sector. In contrast, half of the training positions in the outpatient area are not filled. In order to improve the training situation, it is essential to integrate outpatient colleagues into the training program. This presupposes that further training is supported or financed by the healthcare system. In this context, optimal rheumatological care must be permanently guaranteed throughout Germany in order to provide sufficient care for the approximately 2 million patients with inflammatory rheumatic diseases.
ZUSAMMENFASSUNG UNASSIGNED
HINTERGRUND: In den nächsten Jahren gehen viele Haus- bzw. Fachärzt:innen in den Ruhestand. Wie in anderen Disziplinen stellt sich in der Rheumatologie die Frage, ob ausreichend Weiterbildungsstellen zur Verfügung stehen, um das Versorgungsangebot bedarfsgerecht aufrechterhalten bzw. ausweiten zu können. Daher hat die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) ihre Kommission Fort- und Weiterbildung beauftragt, die aktuell zur Verfügung stehenden Weiterbildungsmöglichkeiten in Deutschland zu überprüfen. Ziel dieser Arbeit ist die Erfassung der Weiterbildungskapazität zur Fachärztin bzw. zum Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie.
METHODIK METHODS
Im Rahmen dieser Studie erfolgte die Erhebung der Weiterbildungsbefugten, deren Tätigkeitsort und die Dauer von deren Weiterbildungsbefugnis über die Homepages der 17 Landesärztekammern. Basierend auf diesen Daten erfolgte dann eine deutschlandweite Umfrage zu den Weiterbildungsstellen.
ERGEBNISSE UNASSIGNED
Die Weiterbildung zum/zur Facharzt/Fachärztin für Rheumatologie erfolgte in Deutschland im Jahr 2021 an 229 Weiterbildungsorten. Dabei standen von 187 Weiterbildungsorten nähere Daten für eine Analyse zur Verfügung (81,7 %). Die Weiterbildungsorte verteilten sich dabei auf Kliniken (52,4 %) und Niederlassungen (47,6 %), wobei der Großteil (81,8 %) der insgesamt 478,4 Weiterbildungsstellen (Klinik: 391,4 und Niederlassung: 87) im Krankenhausbereich lag. Insgesamt waren zum Erhebungszeitpunkt 17,2 % aller Weiterbildungsstellen (Klinik: 11,4 % und Niederlassung: 43,1 %) nicht besetzt.
DISKUSSION CONCLUSIONS
Die Studie zeigt, dass die meisten Weiterbildungsstellen in klinischen Einrichtungen vorhanden sind. Demgegenüber gibt es im niedergelassenen Bereich vergleichsweise wenige Weiterbildungsstellen, die zudem zur Hälfte nicht besetzt sind. Für eine optimale Nutzung bereits bestehender Weiterbildungskapazitäten müssen sektorübergreifende Weiterbildungskonzepte entwickelt und v. a. muss auch eine eigenständige Vergütung des Weiterbildungsaufwandes etabliert werden. In diesem Kontext muss eine gute rheumatologische Versorgung in ganz Deutschland dauerhaft gewährleistet sein, um den betroffenen ca. 2 Mio. Patienten mit entzündlich rheumatischen Erkrankung gerecht werden zu können.

Autres résumés

Type: Publisher (ger)
HINTERGRUND: In den nächsten Jahren gehen viele Haus- bzw. Fachärzt:innen in den Ruhestand. Wie in anderen Disziplinen stellt sich in der Rheumatologie die Frage, ob ausreichend Weiterbildungsstellen zur Verfügung stehen, um das Versorgungsangebot bedarfsgerecht aufrechterhalten bzw. ausweiten zu können. Daher hat die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) ihre Kommission Fort- und Weiterbildung beauftragt, die aktuell zur Verfügung stehenden Weiterbildungsmöglichkeiten in Deutschland zu überprüfen. Ziel dieser Arbeit ist die Erfassung der Weiterbildungskapazität zur Fachärztin bzw. zum Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie.

Identifiants

pubmed: 36264331
doi: 10.1007/s00393-022-01284-4
pii: 10.1007/s00393-022-01284-4
pmc: PMC10495514
doi:

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English Abstract Journal Article

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ger

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539-551

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© 2022. The Author(s).

Références

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Auteurs

Alexander Pfeil (A)

Kommission Fort- und Weiterbildung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie, Berlin, Deutschland. alexander.pfeil@med.uni-jena.de.
Klinik für Innere Medizin III, Funktionsbereich Rheumatologie und Osteologie, Universitätsklinikum Jena, Am Klinikum 1, 07747, Jena, Deutschland. alexander.pfeil@med.uni-jena.de.

Martin Krusche (M)

Kommission Fort- und Weiterbildung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie, Berlin, Deutschland.
Sektion für Rheumatologie und Entzündliche Systemerkrankungen, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), Hamburg, Deutschland.

Fabian Proft (F)

Kommission Fort- und Weiterbildung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie, Berlin, Deutschland.
Abteilung für Rheumatologie, Medizinische Klinik für Gastroenterologie, Infektiologie und Rheumatologie, Campus Benjamin Franklin, Charité Universitätsmedizin, Berlin, Deutschland.

Diana Vossen (D)

Kommission Fort- und Weiterbildung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie, Berlin, Deutschland.
Rheinisches Rheumazentrum Meerbusch-Lank, St. Elisabeth Hospital, Meerbusch, Deutschland.

Jürgen Braun (J)

Rheumazentrum Ruhrgebiet, Ruhr-Universität Bochum, Herne, Deutschland.

Xenofon Baraliakos (X)

Kommission Fort- und Weiterbildung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie, Berlin, Deutschland.
Rheumazentrum Ruhrgebiet, Ruhr-Universität Bochum, Herne, Deutschland.

Michael N Berliner (MN)

Kommission Fort- und Weiterbildung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie, Berlin, Deutschland.
Rheumatologie und Geriatrie, Helios Klinikum Berlin-Buch, Berlin, Deutschland.

Gernot Keyßer (G)

Kommission Fort- und Weiterbildung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie, Berlin, Deutschland.
Department für Innere Medizin, Klinik für Innere Medizin II, Universitätsklinikum Halle, Halle (Saale), Deutschland.

Andreas Krause (A)

Kommission Fort- und Weiterbildung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie, Berlin, Deutschland.
Klinik für Innere Medizin, Abteilung Rheumatologie, klinische Immunologie und Osteologie, Immanuel Krankenhaus Berlin, Berlin, Deutschland.

Hanns-Martin Lorenz (HM)

Kommission Fort- und Weiterbildung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie, Berlin, Deutschland.
Sektion Rheumatologie, Medizinische Klinik V, Universitätsklinikum Heidelberg, Heidelberg, Deutschland.

Bernhard Manger (B)

Kommission Fort- und Weiterbildung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie, Berlin, Deutschland.
Medizinische Klinik 3, Rheumatologie und Immunologie, Universitätsklinikum Erlangen, Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen, Deutschland.

Florian Schuch (F)

Kommission Fort- und Weiterbildung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie, Berlin, Deutschland.
Internistische Praxisgemeinschaft Rheumatologie - Nephrologie, Erlangen, Deutschland.

Christof Specker (C)

Kommission Fort- und Weiterbildung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie, Berlin, Deutschland.
Klinik für Rheumatologie und Klinische Immunologie, Evangelisches Krankenhaus Kliniken Essen-Mitte, Essen, Deutschland.

Jürgen Wollenhaupt (J)

Kommission Fort- und Weiterbildung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie, Berlin, Deutschland.
Immunologikum Hamburg, Hamburg, Deutschland.

Anna Voormann (A)

Kommission Fort- und Weiterbildung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie, Berlin, Deutschland.
Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie, Berlin, Deutschland.

Martin Fleck (M)

Kommission Fort- und Weiterbildung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie, Berlin, Deutschland.
Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I, Universitätsklinikum Regensburg, Regenburg, Deutschland.
Asklepios Klinikum Bad Abbach, Klinik und Poliklinik für Rheumatologie/Klinische Immunologie, Bad Abbach, Deutschland.

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