A simulation-based OSCE with case presentation and remote rating - development of a prototype.


Journal

GMS journal for medical education
ISSN: 2366-5017
Titre abrégé: GMS J Med Educ
Pays: Germany
ID NLM: 101676086

Informations de publication

Date de publication:
2023
Historique:
received: 06 10 2022
revised: 14 12 2022
accepted: 10 01 2023
entrez: 16 3 2023
pubmed: 17 3 2023
medline: 21 3 2023
Statut: epublish

Résumé

Simulation-based examination formats improve the possibility to assess medical students' competences during their performance. Additionally, videotaping of simulations allows for remote rating, providing advantages for raters, students, and exam organizers. We describe a simulation-based OSCE prototype with remote rating of students' competences, developed to replace a conventional OSCE at Hamburg Medical Faculty. The assessment consists of two phases: a consultation phase with four simulated patient encounters and a case presentation phase where four students present two cases each. All encounters from the consultation and the presentation phase are to be videotaped and remotely rated by clinical raters. Advanced medical students (year 4) are to be assessed regarding their clinical knowledge as well as physician-patient-communication, clinical reasoning competence, and patient management competence. We provide detailed schedules for the simulation-based OSCE procedure and a roster for organization. When piloting the assessment, we encountered two major obstacles with respect to legal obligations regarding examination time and videotaping which allowed us to provide tips on how to successfully implement this assessment prototype. Remote rating will, when successfully implemented, help students to concentrate on their consultation or presentation tasks, reduce raters' time constraints and also allow for randomized rating. Using established instruments for competence-rating rather than OSCE checklists provides an additional feature for this simulation-based OSCE prototype. Legal issues can be avoided by using the prototype for formative assessment but should be addressed in advance when it is planned to be used as summative assessment. Simulationsbasierte Prüfungsformate verbessern die Möglichkeit, Kompetenzen von Medizinstudierenden während ihrer Performanz bewerten zu können. Zusätzlich ermöglicht die Videoaufzeichnung von Simulationen eine Bewertung ohne Anwesenheit von Prüfenden (Fernbewertung), was Vorteile für Prüfende, Studierende und Prüfungsorganisierende bietet. Wir beschreiben den simulationsbasierten Prototyp einer OSCE inklusive Bewertung der Kompetenzen der Studierenden ohne Anwesenheit von Prüfenden, welcher entwickelt wurde, um eine konventionelle OSCE an der medizinischen Fakultät der Universität Hamburg zu ersetzen. Die Prüfung beinhaltet zwei Phasen: eine Sprechstundenphase mit vier simulierten Patient*innen und eine Fallpräsentationsphase, in der vier Studierende jeweils zwei Fälle vorstellen. Alle Gespräche aus der Sprechstunden- und Fallpräsentationsphase sollen auf Video aufgenommen und von klinischen Prüfenden nach Anschauen der Videos bewertet werden. Fortgeschrittene Medizinstudierende (8. Semester) sollen hinsichtlich ihres klinischen Wissens sowie ihrer Ärzt*innen-Patient*innen-Kommunikation, Clinical-Reasoning-Kompetenz und Patient*innenmanagement-Kompetenz bewertet werden. Wir stellen detaillierte Pläne für die simulationsbasierte OSCE und einen Ablaufplan für die Organisation zur Verfügung. Bei der Pilotierung des Projektes trafen wir auf zwei größere Hindernisse in Bezug auf rechtliche Einschränkungen hinsichtlich der Prüfungsdauer und der Videoaufzeichnung. Dadurch können wir Tipps für die erfolgreiche Implementierung dieses Prüfungsprototyps geben. Wenn erfolgreich umgesetzt, wird eine Abwesenheit der Prüfenden und spätere Bewertung der Videos den Studierenden dabei helfen, sich auf ihr Anamnesegespräch oder die Fallpräsentation zu konzentrieren, die zeitlichen Einschränkungen von Prüfenden reduzieren und außerdem eine randomisierte Bewertung ermöglichen. Etablierte Instrumente für die Kompetenzbewertung statt OSCE-Checklisten zu verwenden ist ein weiteres Merkmal dieses simulationsbasierten OSCE-Prototyps. Rechtliche Fragen können vermieden werden, wenn man den Prototypen als formative Prüfung einsetzt, sollten aber im Vorfeld geklärt werden, wenn die OSCE als summative Prüfung geplant wird.

Autres résumés

Type: Publisher (ger)
Simulationsbasierte Prüfungsformate verbessern die Möglichkeit, Kompetenzen von Medizinstudierenden während ihrer Performanz bewerten zu können. Zusätzlich ermöglicht die Videoaufzeichnung von Simulationen eine Bewertung ohne Anwesenheit von Prüfenden (Fernbewertung), was Vorteile für Prüfende, Studierende und Prüfungsorganisierende bietet. Wir beschreiben den simulationsbasierten Prototyp einer OSCE inklusive Bewertung der Kompetenzen der Studierenden ohne Anwesenheit von Prüfenden, welcher entwickelt wurde, um eine konventionelle OSCE an der medizinischen Fakultät der Universität Hamburg zu ersetzen. Die Prüfung beinhaltet zwei Phasen: eine Sprechstundenphase mit vier simulierten Patient*innen und eine Fallpräsentationsphase, in der vier Studierende jeweils zwei Fälle vorstellen. Alle Gespräche aus der Sprechstunden- und Fallpräsentationsphase sollen auf Video aufgenommen und von klinischen Prüfenden nach Anschauen der Videos bewertet werden. Fortgeschrittene Medizinstudierende (8. Semester) sollen hinsichtlich ihres klinischen Wissens sowie ihrer Ärzt*innen-Patient*innen-Kommunikation, Clinical-Reasoning-Kompetenz und Patient*innenmanagement-Kompetenz bewertet werden. Wir stellen detaillierte Pläne für die simulationsbasierte OSCE und einen Ablaufplan für die Organisation zur Verfügung. Bei der Pilotierung des Projektes trafen wir auf zwei größere Hindernisse in Bezug auf rechtliche Einschränkungen hinsichtlich der Prüfungsdauer und der Videoaufzeichnung. Dadurch können wir Tipps für die erfolgreiche Implementierung dieses Prüfungsprototyps geben. Wenn erfolgreich umgesetzt, wird eine Abwesenheit der Prüfenden und spätere Bewertung der Videos den Studierenden dabei helfen, sich auf ihr Anamnesegespräch oder die Fallpräsentation zu konzentrieren, die zeitlichen Einschränkungen von Prüfenden reduzieren und außerdem eine randomisierte Bewertung ermöglichen. Etablierte Instrumente für die Kompetenzbewertung statt OSCE-Checklisten zu verwenden ist ein weiteres Merkmal dieses simulationsbasierten OSCE-Prototyps. Rechtliche Fragen können vermieden werden, wenn man den Prototypen als formative Prüfung einsetzt, sollten aber im Vorfeld geklärt werden, wenn die OSCE als summative Prüfung geplant wird.

Identifiants

pubmed: 36923319
doi: 10.3205/zma001594
pii: zma001594
pmc: PMC10010768
doi:

Types de publication

Journal Article Research Support, Non-U.S. Gov't

Langues

eng

Sous-ensembles de citation

IM

Pagination

Doc12

Informations de copyright

Copyright © 2023 Bußenius et al.

Déclaration de conflit d'intérêts

The authors declare that they have no competing interests.

Références

Patient Educ Couns. 2022 Mar;105(3):750-755
pubmed: 34112546
Med Educ. 2004 Feb;38(2):199-203
pubmed: 14871390
BMC Med Educ. 2020 Oct 19;20(1):368
pubmed: 33076879
GMS J Med Educ. 2019 Oct 15;36(5):Doc52
pubmed: 31815162
GMS Z Med Ausbild. 2015;32(3):Doc35
pubmed: 26677513
Med Educ. 2009 Oct;43(10):989-92
pubmed: 19769648
Patient Educ Couns. 2022 Apr;105(4):1004-1008
pubmed: 34389227
GMS J Med Educ. 2020 Dec 03;37(7):Doc94
pubmed: 33364373
Adv Health Sci Educ Theory Pract. 2021 Dec;26(5):1659-1673
pubmed: 33779895
Arthritis Rheum. 2007 Jun 15;57(5):869-76
pubmed: 17530689
BMC Med Educ. 2020 Jan 7;20(1):6
pubmed: 31910843
Perspect Med Educ. 2022 Oct;11(5):266-272
pubmed: 35864296
Med Educ. 2019 Mar;53(3):250-263
pubmed: 30575092
BMJ Open. 2014 Mar 06;4(3):e004339
pubmed: 24604483
BMC Med Educ. 2021 May 7;21(1):263
pubmed: 33962606

Auteurs

Lisa Bußenius (L)

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, III. Medizinische Klinik, Hamburg, Germany.

Sigrid Harendza (S)

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, III. Medizinische Klinik, Hamburg, Germany.

Articles similaires

[Redispensing of expensive oral anticancer medicines: a practical application].

Lisanne N van Merendonk, Kübra Akgöl, Bastiaan Nuijen
1.00
Humans Antineoplastic Agents Administration, Oral Drug Costs Counterfeit Drugs

Smoking Cessation and Incident Cardiovascular Disease.

Jun Hwan Cho, Seung Yong Shin, Hoseob Kim et al.
1.00
Humans Male Smoking Cessation Cardiovascular Diseases Female
Humans United States Aged Cross-Sectional Studies Medicare Part C
1.00
Humans Yoga Low Back Pain Female Male

Classifications MeSH