[Resilient Children: Evaluation of a Programme to Promote Resilience in Kindergarten and Elementary School].
Resiliente Kinder: Evaluation eines Programms zur Förderung der Resilienz in der Elementar- und Primarpädagogik.
COVID-19 crisis
COVID-19-Krise
Intervention
Kinder
Resilienz
children
intervention
resilience
socio-emotional skills
sozio-emotionale Kompetenzen
Journal
Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie
ISSN: 0032-7034
Titre abrégé: Prax Kinderpsychol Kinderpsychiatr
Pays: Germany
ID NLM: 0404246
Informations de publication
Date de publication:
May 2023
May 2023
Historique:
medline:
24
5
2023
pubmed:
23
5
2023
entrez:
23
5
2023
Statut:
ppublish
Résumé
In the project "Resilient Children", a resilience promotion program for kindergartens and elementary schools was directly applied and evaluated during the COVID-19-crisis.The aim of the study was to strengthen the three sources of resilience according to Grotberg (1995) I HAVE, I AM and I CAN through targeted exercises and resilience-promoting communication (transfer to everyday life). Additionally, gender differences with regard to the effect of the programme were addressed. "Resilient Children" was evaluated at the impact level (pre-post design) and process level. Eight kindergartens and three elementary schools with 125 children participated. A total of 122 teachers and 70 parents provided information about the children. The results at the impact level showed that from the parent and teacher perspective, and from the self-perspective (children), the three sources of resilience were significantly strengthened. With regard to gender differences, the results from the perspective of teachers and parents showed that girls were characterised by greater changes than boys. Compared to the girls, the physical andmental well-being of the boys improved fromthe parents' point of view. The results of the process evaluation revealed a high level of motivation and enthusiasm for participation in the programme on the part of participating children and teachers. The success of "Resilient Children" depends on the identification of the teachers with the program. Zusammenfassung Im Projekt „Resiliente Kinder“ wurde ein Resilienzförderprogramm für Kindergärten und Volksschulen direkt in der COVID-19-Krise angewandt und evaluiert. Ziel der Studie war es, die drei Resilienzquellen nach Grotberg (1995) Ich HABE, Ich BIN und Ich KANN durch gezielte Übungen und durch eine resilienzfördernde Kommunikation (Transfer in den Alltag) zu stärken. Zusätzlich wurde auf Geschlechtsunterschiede im Hinblick auf die Wirkung des Programms eingegangen. „Resiliente Kinder“ wurde auf der Wirkungsebene (Prä-Post-Design) und Prozessebene evaluiert. Es nahmen acht Kindergärten und drei Volksschulen mit 125 Kindern teil. Insgesamt gaben 122 Pädagoginnen und 70 Eltern Auskunft zu den Kindern. Die Ergebnisse auf derWirkungsebene zeigten, dass aus der Eltern- und Pädagoginnenperspektive sowie aus der Eigenperspektive (Kinder) die drei Resilienzquellen signifikant gestärkt wurden. Hinsichtlich der Geschlechtsunterschiede zeigten die Ergebnisse aus Fachkräfte- und Elternsicht, dass sich Mädchen durch größere Veränderungen auszeichneten als Jungen. Im Vergleich zu den Mädchen verbesserte sich aus Sicht der Eltern das körperliche und seelische Wohlbefinden der Jungen. Die Ergebnisse der Prozessevaluation machen eine hohe Motivation und Begeisterung der Teilnahme am Resilienzförderprogramm seitens teilnehmender Kinder und Fachkräfte deutlich. Das Gelingen von „Resiliente Kinder“ hängt sehr stark von der Identifikation der Fachkräfte mit dem Programm zusammen.
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Type: Publisher
(ger)
Zusammenfassung Im Projekt „Resiliente Kinder“ wurde ein Resilienzförderprogramm für Kindergärten und Volksschulen direkt in der COVID-19-Krise angewandt und evaluiert. Ziel der Studie war es, die drei Resilienzquellen nach Grotberg (1995) Ich HABE, Ich BIN und Ich KANN durch gezielte Übungen und durch eine resilienzfördernde Kommunikation (Transfer in den Alltag) zu stärken. Zusätzlich wurde auf Geschlechtsunterschiede im Hinblick auf die Wirkung des Programms eingegangen. „Resiliente Kinder“ wurde auf der Wirkungsebene (Prä-Post-Design) und Prozessebene evaluiert. Es nahmen acht Kindergärten und drei Volksschulen mit 125 Kindern teil. Insgesamt gaben 122 Pädagoginnen und 70 Eltern Auskunft zu den Kindern. Die Ergebnisse auf derWirkungsebene zeigten, dass aus der Eltern- und Pädagoginnenperspektive sowie aus der Eigenperspektive (Kinder) die drei Resilienzquellen signifikant gestärkt wurden. Hinsichtlich der Geschlechtsunterschiede zeigten die Ergebnisse aus Fachkräfte- und Elternsicht, dass sich Mädchen durch größere Veränderungen auszeichneten als Jungen. Im Vergleich zu den Mädchen verbesserte sich aus Sicht der Eltern das körperliche und seelische Wohlbefinden der Jungen. Die Ergebnisse der Prozessevaluation machen eine hohe Motivation und Begeisterung der Teilnahme am Resilienzförderprogramm seitens teilnehmender Kinder und Fachkräfte deutlich. Das Gelingen von „Resiliente Kinder“ hängt sehr stark von der Identifikation der Fachkräfte mit dem Programm zusammen.
Identifiants
pubmed: 37218558
doi: 10.13109/prkk.2023.72.4.361
doi:
Types de publication
English Abstract
Journal Article
Langues
ger
Sous-ensembles de citation
IM