[Therapy of esophageal motility disorders].

Therapieoptionen von primären Motilitätsstörungen des Ösophagus.

Journal

Laryngo- rhino- otologie
ISSN: 1438-8685
Titre abrégé: Laryngorhinootologie
Pays: Germany
ID NLM: 8912371

Informations de publication

Date de publication:
11 2023
Historique:
medline: 6 11 2023
pubmed: 2 6 2023
entrez: 1 6 2023
Statut: ppublish

Résumé

Esophageal motility disorders are diseases in which there are malfunctions of the act of swallowing due to a change in neuromuscular structures. The main symptom is therefore dysphagia for solid and/or liquid foods, often accompanied by symptoms such as chest pain, regurgitation, heartburn, and weight loss. Esophageal manometry is the gold standard in diagnostics. Endoscopy and radiology serve to exclude inflammatory or malignant changes. With the introduction of high-resolution esophageal manometry (HRM), the diagnosis of esophageal motility disorders has improved and led to a new classification with the Chicago Classification, which has been modified several times in the last decade, most recently in 2020 with the Chicago Classification v4.0. Compared to the previous version 3.0, there are some important changes that are presented based on the most important esophageal motility disorders in everyday clinical practice. Ösophagusmotilitätsstörungen sind Erkrankungen, bei denen es aufgrund einer Veränderung der neuromuskulären Strukturen zu Fehlfunktionen des Schluckakts kommt. Das Leitsymptom ist daher die Dysphagie für feste und/oder flüssige Speisen, häufig begleitet von Symptomen wie Thoraxschmerz, Regurgitation, Sodbrennen, und Gewichtsverlust. Die Ösophagusmanometrie ist der Goldstandard in der Diagnostik. Endoskopie und Radiologie dienen dem Ausschluss entzündlicher oder maligner Veränderungen.Durch die Einführung der hochauflösenden Ösophagusmanometrie (HRM) hat sich die Diagnostik der Ösophagusmotilitätsstörungen verbessert und mit der Chicago-Klassifikation zu einer neuen Einteilung geführt, die im letzten Jahrzehnt mehrfach modifiziert wurde, zuletzt 2020 mit der Chicago-Klassifikation v4.0. Verglichen mit der Vorversion v3.0 finden sich einige wichtige Änderungen, die anhand der im klinischen Alltag wichtigsten Ösophagusmotilitätsstörungen vorgestellt werden.

Autres résumés

Type: Publisher (ger)
Ösophagusmotilitätsstörungen sind Erkrankungen, bei denen es aufgrund einer Veränderung der neuromuskulären Strukturen zu Fehlfunktionen des Schluckakts kommt. Das Leitsymptom ist daher die Dysphagie für feste und/oder flüssige Speisen, häufig begleitet von Symptomen wie Thoraxschmerz, Regurgitation, Sodbrennen, und Gewichtsverlust. Die Ösophagusmanometrie ist der Goldstandard in der Diagnostik. Endoskopie und Radiologie dienen dem Ausschluss entzündlicher oder maligner Veränderungen.Durch die Einführung der hochauflösenden Ösophagusmanometrie (HRM) hat sich die Diagnostik der Ösophagusmotilitätsstörungen verbessert und mit der Chicago-Klassifikation zu einer neuen Einteilung geführt, die im letzten Jahrzehnt mehrfach modifiziert wurde, zuletzt 2020 mit der Chicago-Klassifikation v4.0. Verglichen mit der Vorversion v3.0 finden sich einige wichtige Änderungen, die anhand der im klinischen Alltag wichtigsten Ösophagusmotilitätsstörungen vorgestellt werden.

Identifiants

pubmed: 37263277
doi: 10.1055/a-1949-3583
doi:

Types de publication

English Abstract Journal Article

Langues

ger

Sous-ensembles de citation

IM

Pagination

824-838

Informations de copyright

Thieme. All rights reserved.

Déclaration de conflit d'intérêts

Die Autorinnen/Autoren geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Auteurs

Ulrike Denzer (U)

Gastroenterologie, Endokrinologie, Stoffwechsel und klinische Infektiologie, Universitätsklinikum Gießen und Marburg - Standort Marburg, Marburg, Germany.

Michaela Müller (M)

Klinik und Poliklinik für Gastroenterologie, Endokrinologie, Stoffwechsel und klinische Infektiologie, Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Marburg, Germany.

Nicole Kreuser (N)

Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Universitatsklinikum Leipzig, Leipzig, Germany.

René Thieme (R)

Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Universitatsklinikum Leipzig, Leipzig, Germany.

Albrecht Hoffmeister (A)

Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Universitatsklinikum Leipzig, Leipzig, Germany.

Juergen Feisthammel (J)

Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Universitatsklinikum Leipzig, Leipzig, Germany.

Stefan Niebisch (S)

Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Universitatsklinikum Leipzig, Leipzig, Germany.

Ines Gockel (I)

Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Universitatsklinikum Leipzig, Leipzig, Germany.

Articles similaires

[Redispensing of expensive oral anticancer medicines: a practical application].

Lisanne N van Merendonk, Kübra Akgöl, Bastiaan Nuijen
1.00
Humans Antineoplastic Agents Administration, Oral Drug Costs Counterfeit Drugs

Smoking Cessation and Incident Cardiovascular Disease.

Jun Hwan Cho, Seung Yong Shin, Hoseob Kim et al.
1.00
Humans Male Smoking Cessation Cardiovascular Diseases Female
Humans United States Aged Cross-Sectional Studies Medicare Part C
1.00
Humans Yoga Low Back Pain Female Male

Classifications MeSH