Epidemiology of Surgically Treated Spinal Tumors: A Multicenter Surveillance Study of 9686 Patients from the German Spine Registry (DWG Register).

Epidemiologie von chirurgisch behandelten Wirbelsäulentumoren: Eine multizentrische Überwachungsstudie mit 9686 Patienten aus dem Deutschen Wirbelsäulenregister (DWG-Register).

Journal

Zeitschrift fur Orthopadie und Unfallchirurgie
ISSN: 1864-6743
Titre abrégé: Z Orthop Unfall
Pays: Germany
ID NLM: 101308227

Informations de publication

Date de publication:
12 Jun 2023
Historique:
medline: 13 6 2023
pubmed: 13 6 2023
entrez: 12 6 2023
Statut: aheadofprint

Résumé

Tumors of the spine are challenging in terms of diagnoses and interdisciplinary treatment. This study was conducted to evaluate and characterize a large multicenter cohort of surgically treated spine tumor patients.Data of the German Spine Society (DWG) were used to characterize a cohort of all surgically treated spine tumor cases that were registered between 2017 and 2021. Subgroup analysis was performed for tumor entity, tumor localization, height of most severely affected segments, surgical treatment, and demographic parameters.In total, there were 9686 cases, of which 6747 were "malignant", 1942 were "primary benign", 180 were "tumor-like lesions", and 488 were "other" spinal tumors. Subgroups showed differences in number of affected segments as well as localization. There were further significant differences in surgical complication rates (p = 0.003), age (p < 0.001), morbidity (p < 0.001), and duration of surgery (p = 0.004).This is a representative study on spinal tumors from a large spine registry and allows for the epidemiological characterization of surgically treated tumor subgroups and quality control of registry data. Tumoren der Wirbelsäule stellen eine große Herausforderung hinsichtlich Diagnose und interdisziplinärer Behandlung dar. Diese Studie wurde durchgeführt, um eine große, multizentrische Kohorte chirurgisch behandelter Wirbelsäulentumorpatienten zu charakterisieren.Anhand des Registers der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG) wurde eine Kohorte aller chirurgisch behandelten Wirbelsäulentumorfälle charakterisiert, die zwischen 2017 und 2021 dokumentiert wurden. Eine Subgruppenanalyse wurde für die Tumorentität, die Tumorlokalisation, die Höhe der am stärksten betroffenen Segmente, die chirurgische Behandlung und demografische Parameter durchgeführt.Insgesamt gab es 9686 Fälle, von denen 6747 als „maligne“, 1942 als „primär gutartig“, 180 als „tumorähnliche Läsionen“ und 488 als „andere“ Wirbelsäulentumore klassifiziert wurden. Die Untergruppen unterschieden sich hinsichtlich der Anzahl der betroffenen Segmente und der Lokalisation. Weitere signifikante Unterschiede gab es bei der Komplikationsrate (p = 0,003), dem Alter (p < 0,001), der Morbidität (p < 0,001) und der Dauer der Operation (p = 0,004).Dies ist eine repräsentative Studie chirurgisch therapierter Wirbelsäulentumore aus einem multizentrischen Wirbelsäulenregister und ermöglicht eine epidemiologische Charakterisierung dieser Fälle und Qualitätskontrolle der Registerdaten.

Autres résumés

Type: Publisher (ger)
Tumoren der Wirbelsäule stellen eine große Herausforderung hinsichtlich Diagnose und interdisziplinärer Behandlung dar. Diese Studie wurde durchgeführt, um eine große, multizentrische Kohorte chirurgisch behandelter Wirbelsäulentumorpatienten zu charakterisieren.Anhand des Registers der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG) wurde eine Kohorte aller chirurgisch behandelten Wirbelsäulentumorfälle charakterisiert, die zwischen 2017 und 2021 dokumentiert wurden. Eine Subgruppenanalyse wurde für die Tumorentität, die Tumorlokalisation, die Höhe der am stärksten betroffenen Segmente, die chirurgische Behandlung und demografische Parameter durchgeführt.Insgesamt gab es 9686 Fälle, von denen 6747 als „maligne“, 1942 als „primär gutartig“, 180 als „tumorähnliche Läsionen“ und 488 als „andere“ Wirbelsäulentumore klassifiziert wurden. Die Untergruppen unterschieden sich hinsichtlich der Anzahl der betroffenen Segmente und der Lokalisation. Weitere signifikante Unterschiede gab es bei der Komplikationsrate (p = 0,003), dem Alter (p < 0,001), der Morbidität (p < 0,001) und der Dauer der Operation (p = 0,004).Dies ist eine repräsentative Studie chirurgisch therapierter Wirbelsäulentumore aus einem multizentrischen Wirbelsäulenregister und ermöglicht eine epidemiologische Charakterisierung dieser Fälle und Qualitätskontrolle der Registerdaten.

Identifiants

pubmed: 37308096
doi: 10.1055/a-2077-7155
doi:

Types de publication

Journal Article

Langues

eng

Sous-ensembles de citation

IM

Informations de copyright

Thieme. All rights reserved.

Déclaration de conflit d'intérêts

The authors declare that they have no conflict of interest.

Auteurs

Sebastian G Walter (SG)

Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Universitätsklinikum Köln, Köln, Germany.

Christopher Gaisendrees (C)

Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie, Uniklinik Köln, Koln, Germany.

Nikolaus Kernich (N)

Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Universitätsklinikum Köln, Köln, Germany.

Maximilian Weber (M)

Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Universitätsklinikum Köln, Köln, Germany.

Max J Scheyerer (MJ)

Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Universitätsklinikum Köln, Köln, Germany.
Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Universitätsklinikum Düsseldorf, Düsseldorf, Germany.

Peer Eysel (P)

Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Universitätsklinikum Köln, Köln, Germany.

Jan Siewe (J)

Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Universitätsklinikum Köln, Köln, Germany.
Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Klinikum Leverkusen gGmbH, Leverkusen, Germany.

Kourosh Zarghooni (K)

Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Universitätsklinikum Köln, Köln, Germany.

Classifications MeSH