Injuries and Overuse Syndromes in Rink Hockey Players.

Typische Verletzungen und Überlastungssyndrome bei Rollhockeyspielern.

Journal

Sportverletzung Sportschaden : Organ der Gesellschaft fur Orthopadisch-Traumatologische Sportmedizin
ISSN: 1439-1236
Titre abrégé: Sportverletz Sportschaden
Pays: Germany
ID NLM: 8904133

Informations de publication

Date de publication:
08 2023
Historique:
medline: 2 8 2023
pubmed: 1 8 2023
entrez: 31 7 2023
Statut: ppublish

Résumé

Rink Hockey is a high-speed low-contact sport with a widely recognized injury potential. Played with a hard ball by players wearing little or no protective gear, the rates of concussions and head injuries are of high interest. In this study, we reviewed and investigated injuries sustained by 108 German National League rink hockey players. We conducted an epidemiological cross-sectional study to determine sport-specific injuries and injury patterns in female and male rink hockey players. Data were collected by a standardized questionnaire. A total of 108 players participated in the study. The combined rate of injuries were 9.4/1000 athlete exposures. There was no significant difference between injury rates during games and practice. A sexspecific difference was not detected. Head injuries were the most frequent type (20.8 % of all injuries). Concussions made up 7 % of all head injuries with a rate of 0.76/1000 athlete exposure. Ball contact was the cause for 31 % of injuries, while player contact generated 26.2 % of all injuries. High rates of ball-contact-related injuries resulted in time loss and medical consultations. Head injuries were frequent, however did not result in significant time loss as compared to other injuries. The use of protective gear should be recommended. Rollhockey ist eine Hochgeschwindigkeitssportart mit geringem Körperkontakt zwischen den Spielern, das mit einem erheblichen Verletzungspotenzial assoziiert ist. Das Spiel wird mit einem harten Ball gespielt und nur wenige Spieler tragen leichte Schutzausrüstung, wobei Helme, außer vom Torhüter, nicht getragen werden. Auf Grund einer zunehmenden Zahl von Kopfverletzungen wird eine allgemeine Helmpflicht immer wieder diskutiert. In dieser Studie präsentieren wir die Verletzungsdaten von 108 Rollhockeyspielern der Deutschen Bundesliga. In einer epidemiologischen Querschnittsstudie ermittelten wir die sportartspezifischen Verletzungen und Verletzungsmuster bei weiblichen und männlichen Rollhockeyspielern.Die Daten wurden mittels eines standardisierten Fragebogens erhoben. Die Gesamtrate der Verletzungen lag bei 9,4/1000 Athleten. Es wurden kein signifikanter Unterschied zwischen den Verletzungsraten in Wettkampfspielen und Trainingsspielen beobachtet. Ein geschlechtsspezifischer Unterschied wurde ebenfalls nicht festgestellt. Der Kopf war die am häufigsten betroffene Körperregion (20,8% aller Verletzungen). 7% aller Kopfverletzungen waren mit einer Gehirnerschütterung assoziiert, was einer Rate von 0,8/1000 Athleten entspricht.Direkter Ballkontakt war die Ursache für 31% der Verletzungen, während direkter Kontakt zwischen Spielern 26,2% aller Verletzungen verursachte. Hohe Raten von Ballkontakt-bedingten Verletzungen führten zu Zeitverlusten und ärztlichen Konsultationen. Kopfverletzungen waren häufig, hatten jedoch im Vergleich zu anderen Verletzungen keine nennenswerten individuellen Spielzeitverluste zur Folge. Die Verwendung von Schutzkleidung und das Tragen von Helmen, auch durch Feldspieler, sollte erwogen werden.

Autres résumés

Type: Publisher (ger)
Rollhockey ist eine Hochgeschwindigkeitssportart mit geringem Körperkontakt zwischen den Spielern, das mit einem erheblichen Verletzungspotenzial assoziiert ist. Das Spiel wird mit einem harten Ball gespielt und nur wenige Spieler tragen leichte Schutzausrüstung, wobei Helme, außer vom Torhüter, nicht getragen werden. Auf Grund einer zunehmenden Zahl von Kopfverletzungen wird eine allgemeine Helmpflicht immer wieder diskutiert. In dieser Studie präsentieren wir die Verletzungsdaten von 108 Rollhockeyspielern der Deutschen Bundesliga. In einer epidemiologischen Querschnittsstudie ermittelten wir die sportartspezifischen Verletzungen und Verletzungsmuster bei weiblichen und männlichen Rollhockeyspielern.Die Daten wurden mittels eines standardisierten Fragebogens erhoben. Die Gesamtrate der Verletzungen lag bei 9,4/1000 Athleten. Es wurden kein signifikanter Unterschied zwischen den Verletzungsraten in Wettkampfspielen und Trainingsspielen beobachtet. Ein geschlechtsspezifischer Unterschied wurde ebenfalls nicht festgestellt. Der Kopf war die am häufigsten betroffene Körperregion (20,8% aller Verletzungen). 7% aller Kopfverletzungen waren mit einer Gehirnerschütterung assoziiert, was einer Rate von 0,8/1000 Athleten entspricht.Direkter Ballkontakt war die Ursache für 31% der Verletzungen, während direkter Kontakt zwischen Spielern 26,2% aller Verletzungen verursachte. Hohe Raten von Ballkontakt-bedingten Verletzungen führten zu Zeitverlusten und ärztlichen Konsultationen. Kopfverletzungen waren häufig, hatten jedoch im Vergleich zu anderen Verletzungen keine nennenswerten individuellen Spielzeitverluste zur Folge. Die Verwendung von Schutzkleidung und das Tragen von Helmen, auch durch Feldspieler, sollte erwogen werden.

Identifiants

pubmed: 37524094
doi: 10.1055/a-2036-8107
doi:

Types de publication

Journal Article Research Support, Non-U.S. Gov't

Langues

eng

Sous-ensembles de citation

IM

Pagination

141-147

Subventions

Organisme : IFORES research grant (Faculty of Medicine, University of Duisburg-Essen, Germany)
ID : Awarded to MDK

Informations de copyright

Thieme. All rights reserved.

Déclaration de conflit d'intérêts

The authors declare that they have no conflict of interest.

Auteurs

Martin Husen (M)

Trauma, Hand and Reconstructive Surgery, University Hospital Essen, Essen, Germany.

Lars Burgsmüller (L)

Trauma, Hand and Reconstructive Surgery, University Hospital Essen, Essen, Germany.

Manuel Burggraf (M)

Trauma, Hand and Reconstructive Surgery, University Hospital Essen, Essen, Germany.

Marcus Jaeger (M)

Trauma, Hand and Reconstructive Surgery, University Hospital Essen, Essen, Germany.

Marcel Dudda (M)

Trauma, Hand and Reconstructive Surgery, University Hospital Essen, Essen, Germany.

Max Kauther (M)

Trauma, Hand and Reconstructive Surgery, University Hospital Essen, Essen, Germany.

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