S2k Guideline for Tibial Plateau Fractures - Classification, Diagnosis, and Treatment.
S2k-Leitlinie Tibiakopffraktur – Klassifikation, Diagnostik und Therapie.
Journal
Zeitschrift fur Orthopadie und Unfallchirurgie
ISSN: 1864-6743
Titre abrégé: Z Orthop Unfall
Pays: Germany
ID NLM: 101308227
Informations de publication
Date de publication:
06 Sep 2023
06 Sep 2023
Historique:
medline:
7
9
2023
pubmed:
7
9
2023
entrez:
6
9
2023
Statut:
aheadofprint
Résumé
Tibial plateau fractures are mostly complex and surgically demanding joint fractures, which require a comprehensive understanding of the fracture morphology, ligamentous and neurovascular injuries, as well as the diagnostic and therapeutic options for an optimal clinical outcome. Therefore, a standardised and structured approach is required. The success of the treatment of tibial plateau fractures relies on the interdisciplinary cooperation between surgical and conservative physicians in an outpatient and inpatient setting, physical therapists, patients and service providers (health insurance companies, statutory accident insurance, pension providers). On behalf of the German Society for Orthopaedics and Trauma Surgery (DGOU), the German Trauma Society (DGU) and the Society for Arthroscopy and Joint Surgery (AGA), under the leadership of the Fracture Committee of the German Knee Society (DKG), a guideline for tibial plateau fractures was created, which was developed in several voting rounds as part of a Delphi process. Based on the current literature, this guideline is intended to make clear recommendations and outline the most important treatment steps in diagnostics, therapy and follow-up treatment. Additionally, 25 statements were revised by the authors in several survey rounds using the Likert scale in order to reach a final consensus. Tibiakopffrakturen stellen mehrheitlich komplexe und chirurgisch anspruchsvolle Gelenkfrakturen dar, die für ein zufriedenstellendes Ergebnis ein umfassendes Verständnis der Frakturmorphologie, der ligamentären und neurovaskulären Begleitverletzungen sowie der diagnostischen und therapeutischen Optionen erfordern. Hierzu ist ein standardisiertes und strukturiertes Vorgehen erforderlich. Der Erfolg einer Behandlung von Tibiakopffrakturen liegt zu großen Teilen auch an der interdisziplinären Zusammenarbeit von operativ und konservativ tätigen Behandlern im ambulanten und stationären Bereich, Physiotherapeuten, Patienten und Leistungserbringern (Krankenkassen, gesetzliche Unfallversicherung, Rentenversicherungsträger). Im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e. V. (DGOU), der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und der Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie (AGA) wurde unter Federführung des Frakturen-Komitees der Deutschen Kniegesellschaft (DKG) ein leitliniengerechter Behandlungspfad zur Tibiakopffraktur erstellt, der im Rahmen eines Delphi-Prozesses in mehreren Abstimmungsrunden erarbeitet wurde. Dieser Behandlungspfad soll unter Berücksichtigung der aktuellen Literatur Empfehlungen aussprechen und die wichtigsten Behandlungsschritte der Diagnostik, Therapie und Nachbehandlung darlegen. Mit dem Ziel einer Konsensbildung wurden zudem 25 Aussagen unter Anwendung der Likert-Skala durch die Autoren in mehreren Befragungsrunden revidiert.
Autres résumés
Type: Publisher
(ger)
Tibiakopffrakturen stellen mehrheitlich komplexe und chirurgisch anspruchsvolle Gelenkfrakturen dar, die für ein zufriedenstellendes Ergebnis ein umfassendes Verständnis der Frakturmorphologie, der ligamentären und neurovaskulären Begleitverletzungen sowie der diagnostischen und therapeutischen Optionen erfordern. Hierzu ist ein standardisiertes und strukturiertes Vorgehen erforderlich. Der Erfolg einer Behandlung von Tibiakopffrakturen liegt zu großen Teilen auch an der interdisziplinären Zusammenarbeit von operativ und konservativ tätigen Behandlern im ambulanten und stationären Bereich, Physiotherapeuten, Patienten und Leistungserbringern (Krankenkassen, gesetzliche Unfallversicherung, Rentenversicherungsträger). Im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e. V. (DGOU), der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und der Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie (AGA) wurde unter Federführung des Frakturen-Komitees der Deutschen Kniegesellschaft (DKG) ein leitliniengerechter Behandlungspfad zur Tibiakopffraktur erstellt, der im Rahmen eines Delphi-Prozesses in mehreren Abstimmungsrunden erarbeitet wurde. Dieser Behandlungspfad soll unter Berücksichtigung der aktuellen Literatur Empfehlungen aussprechen und die wichtigsten Behandlungsschritte der Diagnostik, Therapie und Nachbehandlung darlegen. Mit dem Ziel einer Konsensbildung wurden zudem 25 Aussagen unter Anwendung der Likert-Skala durch die Autoren in mehreren Befragungsrunden revidiert.
Types de publication
Journal Article
Langues
eng
ger
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