[Study section "From Symptom to Disease"-steps towards an integrated dentistry program].
Studienabschnitt „Vom Symptom zur Erkrankung“ – Schritte in ein integriertes Zahnmedizincurriculum.
Communication
Dentistry
Early patient contact
Integration
Science track
Journal
Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz
ISSN: 1437-1588
Titre abrégé: Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz
Pays: Germany
ID NLM: 101181368
Informations de publication
Date de publication:
Dec 2023
Dec 2023
Historique:
received:
09
06
2023
accepted:
20
10
2023
medline:
27
11
2023
pubmed:
10
11
2023
entrez:
9
11
2023
Statut:
ppublish
Résumé
Based on the integrated medicine program (iMED) at the University Medical Center Hamburg-Eppendorf, the dental education concept was fundamentally revised and an integrated dentistry program (iMED DENT) was developed. During this process, reform goals such as interdisciplinarity between dentistry and medicine, early patient contact, and psychosocial and communicative competencies as well as a scientific orientation were defined. The second study section "From Symptom to Disease" during the second and third years of study form a link between "Normal Function" in the first year and the final training section "Therapy". The modular structure of the integrated dentistry program allows topics to be taken up repetitively and deepened as well as strengthen dental skills during the preclinical practical training in preparation for patient treatment. Here, the implementation of dental prophylaxis, assisting in the clinic, and the assessment of patients' findings create an early link to the practice. Newly integrated are the science and communication tracks, which are also modular and closely interlinked with dentistry. So far, the results of the first three cohorts indicate a successful implementation of the new concept, but it should be continuously developed and improved. In Anlehnung an den am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf bereits etablierten Modellstudiengang Humanmedizin (iMED) wurde das zahnmedizinische Ausbildungskonzept grundlegend überarbeitet und der Modellstudiengang Zahnmedizin (iMED DENT) entwickelt. Hierbei wurden Reformziele wie Interdisziplinarität zwischen Zahnmedizin und Medizin, früher Patient:innenkontakt, psychosoziale und kommunikative Kompetenzen sowie eine wissenschaftliche Orientierung festgelegt. Der zweite Studienabschnitt „Vom Symptom zur Erkrankung“ im 2. und 3. Studienjahr stellt das Bindeglied zwischen der „Normalfunktion“ im 1. Studienjahr und dem letzten klinischen Ausbildungsabschnitt „Therapie“ dar. Der modulare Aufbau des Modellstudiengangs ermöglicht es, Themen repetitiv aufzugreifen und zu vertiefen sowie in der präklinisch praktischen Ausbildung zahnärztliche Fertigkeiten als Vorbereitung auf die Behandlung von Patient:innen zu verfestigen. Die zahnärztliche Prophylaxe, das Assistieren in der Klinik und die Befunderhebung bei Patient:innen schaffen in diesem Ausbildungsabschnitt den frühen Bezug zur Praxis. Neu integriert sind der Wissenschafts- und Kommunikationsstrang, die ebenfalls modular und in enger Verzahnung mit der Zahnmedizin stattfinden. Die bisherigen Ergebnisse der jährlichen Lehrevaluationen der ersten 3 Kohorten des Modellstudiengangs sprechen für eine erfolgreiche Umsetzung, zeigen aber auch, dass die kontinuierliche Weiterentwicklung und Verbesserung des Konzeptes anzustreben sind.
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Type: Publisher
(ger)
In Anlehnung an den am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf bereits etablierten Modellstudiengang Humanmedizin (iMED) wurde das zahnmedizinische Ausbildungskonzept grundlegend überarbeitet und der Modellstudiengang Zahnmedizin (iMED DENT) entwickelt. Hierbei wurden Reformziele wie Interdisziplinarität zwischen Zahnmedizin und Medizin, früher Patient:innenkontakt, psychosoziale und kommunikative Kompetenzen sowie eine wissenschaftliche Orientierung festgelegt. Der zweite Studienabschnitt „Vom Symptom zur Erkrankung“ im 2. und 3. Studienjahr stellt das Bindeglied zwischen der „Normalfunktion“ im 1. Studienjahr und dem letzten klinischen Ausbildungsabschnitt „Therapie“ dar. Der modulare Aufbau des Modellstudiengangs ermöglicht es, Themen repetitiv aufzugreifen und zu vertiefen sowie in der präklinisch praktischen Ausbildung zahnärztliche Fertigkeiten als Vorbereitung auf die Behandlung von Patient:innen zu verfestigen. Die zahnärztliche Prophylaxe, das Assistieren in der Klinik und die Befunderhebung bei Patient:innen schaffen in diesem Ausbildungsabschnitt den frühen Bezug zur Praxis. Neu integriert sind der Wissenschafts- und Kommunikationsstrang, die ebenfalls modular und in enger Verzahnung mit der Zahnmedizin stattfinden. Die bisherigen Ergebnisse der jährlichen Lehrevaluationen der ersten 3 Kohorten des Modellstudiengangs sprechen für eine erfolgreiche Umsetzung, zeigen aber auch, dass die kontinuierliche Weiterentwicklung und Verbesserung des Konzeptes anzustreben sind.
Identifiants
pubmed: 37945772
doi: 10.1007/s00103-023-03800-6
pii: 10.1007/s00103-023-03800-6
pmc: PMC10667460
doi:
Types de publication
English Abstract
Journal Article
Review
Langues
ger
Sous-ensembles de citation
IM
Pagination
1363-1371Informations de copyright
© 2023. The Author(s).
Références
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