[Closure of a prostatocutaneous urinary fistula while preserving sexual function using a perineal approach with Gracilis flap interposition].
Funktionsprotektiver Verschluss einer urethrokutanen Fistel der prostatischen Harnröhre über einen perinealen Zugang mit Gracilis-Flap.
Journal
Aktuelle Urologie
ISSN: 1438-8820
Titre abrégé: Aktuelle Urol
Pays: Germany
ID NLM: 0421406
Informations de publication
Date de publication:
04 Dec 2023
04 Dec 2023
Historique:
medline:
5
12
2023
pubmed:
5
12
2023
entrez:
4
12
2023
Statut:
aheadofprint
Résumé
We present the case of a 36-year-old man suffering from perianal loss of urine through a cutaneous pore while urinating. Appropriate diagnostic investigation showed a urethrocutaneous fistula of the prostatic urethra of unclear aetiology. Because of the patient's young age and sexual activity, surgical treatment was challenging. The fistula was isolated via a perineal access and ligated close to the prostate without endangering the neurovascular bundles. In order to achieve a secure closure of the fistula, a Gracilis flap was placed as an interposition between the dorsal prostate and the percutaneous fistula outlet. To date, no case has been described of a successful, function-preserving surgical treatment of a prostatocutaneous urinary fistula. Es wird von einem 36-jährigen Patienten berichtet, der beim Miktionieren Urin perianal aus einem kutanen Porus verliert. Nach entsprechender Diagnostik wird die Diagnose einer urethrokutanen Fistel aus der prostatischen Harnröhre unklarer Ätiologie gestellt. Aufgrund des jungen Alters und der sexuellen Aktivität, stellt die chirurgische Therapie eine Herausforderung dar. Über einen perinealen Zugang wird die Fistel isoliert und prostatanah ligiert, ohne die Gefäßnervenbündel zu gefährden. Um einen sicheren Fistelverschluss zu erzielen, wird anschließend ein Gracilis-Flap als Zwischenschicht zwischen Prostatahinterfläche und perkutanem Fistelausgang gelegt. Bis dato ist kein Fall einer erfolgreichen chirurgischen Therapie einer prostatokutanen Urinfistel beschrieben, die funktionserhaltend durchgeführt werden konnte.
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Type: Publisher
(ger)
Es wird von einem 36-jährigen Patienten berichtet, der beim Miktionieren Urin perianal aus einem kutanen Porus verliert. Nach entsprechender Diagnostik wird die Diagnose einer urethrokutanen Fistel aus der prostatischen Harnröhre unklarer Ätiologie gestellt. Aufgrund des jungen Alters und der sexuellen Aktivität, stellt die chirurgische Therapie eine Herausforderung dar. Über einen perinealen Zugang wird die Fistel isoliert und prostatanah ligiert, ohne die Gefäßnervenbündel zu gefährden. Um einen sicheren Fistelverschluss zu erzielen, wird anschließend ein Gracilis-Flap als Zwischenschicht zwischen Prostatahinterfläche und perkutanem Fistelausgang gelegt. Bis dato ist kein Fall einer erfolgreichen chirurgischen Therapie einer prostatokutanen Urinfistel beschrieben, die funktionserhaltend durchgeführt werden konnte.
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