["…Not Even in The Corridor!" - Subjective Perception Of Institutional Measures During The Covid-19 Pandemic Of Nursing Home Residents: A Qualitative Study].
„…nicht mal auf den Gang!“ – Das subjektive Empfinden institutioneller Maßnahmen während der Covid-19 Pandemie von Pflegeheimbewohnern. Eine qualitative Studie.
Journal
Gesundheitswesen (Bundesverband der Arzte des Offentlichen Gesundheitsdienstes (Germany))
ISSN: 1439-4421
Titre abrégé: Gesundheitswesen
Pays: Germany
ID NLM: 9204210
Informations de publication
Date de publication:
09 Feb 2024
09 Feb 2024
Historique:
medline:
10
2
2024
pubmed:
10
2
2024
entrez:
9
2
2024
Statut:
aheadofprint
Résumé
In the context of the Covid-19 pandemic, institutional measures were decreed to protect nursing home residents from infection. Their appropriateness has been a subject of controversy. The aim of this work was to better understand the subjective perception of the protective measures during the Covid-19 pandemic by the nursing home residents in Bavaria and to shed light on the role of nursing staff and general practitioners in coping with the crisis. Semi-structured interviews were conducted with residents of inpatient long-term care facilities. Data analysis was carried out by means of structured content analysis according to Kuckartz. A total of ten nursing home residents with various degrees of care were interviewed, five of whom had already been infected with Covid-19 at the time of the survey. The respondents reported, on the one hand, their need for protection and, on the other hand, the isolation they experienced during the pandemic. Trust in the care provided by the nursing staff was emphasized. A reliable personal contact to already known general practitioners was missing. The role of nurses and general practitioners deserves more attention and may be a key to better acceptance and management of such crisis situations. Im Rahmen der Covid-19 Pandemie wurden zum Infektionsschutz von Pflegeheimbewohner*innen institutionelle Maßnahmen angeordnet. Diese wurden im Hinblick auf ihre Angemessenheit kontrovers diskutiert. Ziel dieser Arbeit war es, das subjektive Erleben institutioneller Maßnahmen zum Zwecke des Infektionsschutzes während der Covid-19 Pandemie von Pflegeheimbewohner*innen in Bayern besser zu verstehen und die Rolle des Pflegefachpersonals und der Hausärzt*innen für die Bewältigung der Krisensituation zu beleuchten. Es wurden semistrukturierte Interviews mit Bewohner*innen der stationären Langzeitpflege geführt. Die Datenanalyse erfolgte mittels inhaltlich-strukturierender Inhaltsanalyse nach Kuckartz. Insgesamt wurden in fünf Pflegeheimen zehn Pflegeheimbewohner*innen mit verschiedenen Pflegegraden befragt, von denen zum Befragungszeitpunkt fünf bereits eine Covid-19 Infektion durchgemacht hatte. Die Befragten berichteten einerseits von ihrer Schutzbedürftigkeit, andererseits von der erlebten Isolation während der Pandemie. Betont wurde das Vertrauen in die Fürsorge durch die Pflegefachpersonen. Ein verlässlicher persönlicher Kontakt zu bereits bekannten Hausärzt*innen wurde hingegen vermisst. Die Rolle des Pflegefachpersonals und der Hausärzt*innen verdient mehr Aufmerksamkeit und ist möglicherweise ein Schlüssel für die bessere Akzeptanz und Bewältigung solcher Krisensituationen.
Sections du résumé
BACKGROUND
BACKGROUND
In the context of the Covid-19 pandemic, institutional measures were decreed to protect nursing home residents from infection. Their appropriateness has been a subject of controversy. The aim of this work was to better understand the subjective perception of the protective measures during the Covid-19 pandemic by the nursing home residents in Bavaria and to shed light on the role of nursing staff and general practitioners in coping with the crisis.
METHODS
METHODS
Semi-structured interviews were conducted with residents of inpatient long-term care facilities. Data analysis was carried out by means of structured content analysis according to Kuckartz.
RESULTS
RESULTS
A total of ten nursing home residents with various degrees of care were interviewed, five of whom had already been infected with Covid-19 at the time of the survey. The respondents reported, on the one hand, their need for protection and, on the other hand, the isolation they experienced during the pandemic. Trust in the care provided by the nursing staff was emphasized. A reliable personal contact to already known general practitioners was missing.
CONCLUSION
CONCLUSIONS
The role of nurses and general practitioners deserves more attention and may be a key to better acceptance and management of such crisis situations.
EINLEITUNG
UNASSIGNED
Im Rahmen der Covid-19 Pandemie wurden zum Infektionsschutz von Pflegeheimbewohner*innen institutionelle Maßnahmen angeordnet. Diese wurden im Hinblick auf ihre Angemessenheit kontrovers diskutiert. Ziel dieser Arbeit war es, das subjektive Erleben institutioneller Maßnahmen zum Zwecke des Infektionsschutzes während der Covid-19 Pandemie von Pflegeheimbewohner*innen in Bayern besser zu verstehen und die Rolle des Pflegefachpersonals und der Hausärzt*innen für die Bewältigung der Krisensituation zu beleuchten.
METHODIK
METHODS
Es wurden semistrukturierte Interviews mit Bewohner*innen der stationären Langzeitpflege geführt. Die Datenanalyse erfolgte mittels inhaltlich-strukturierender Inhaltsanalyse nach Kuckartz.
ERGEBNISSE
UNASSIGNED
Insgesamt wurden in fünf Pflegeheimen zehn Pflegeheimbewohner*innen mit verschiedenen Pflegegraden befragt, von denen zum Befragungszeitpunkt fünf bereits eine Covid-19 Infektion durchgemacht hatte. Die Befragten berichteten einerseits von ihrer Schutzbedürftigkeit, andererseits von der erlebten Isolation während der Pandemie. Betont wurde das Vertrauen in die Fürsorge durch die Pflegefachpersonen. Ein verlässlicher persönlicher Kontakt zu bereits bekannten Hausärzt*innen wurde hingegen vermisst.
SCHLUSSFOLGERUNG
UNASSIGNED
Die Rolle des Pflegefachpersonals und der Hausärzt*innen verdient mehr Aufmerksamkeit und ist möglicherweise ein Schlüssel für die bessere Akzeptanz und Bewältigung solcher Krisensituationen.
Autres résumés
Type: Publisher
(ger)
Im Rahmen der Covid-19 Pandemie wurden zum Infektionsschutz von Pflegeheimbewohner*innen institutionelle Maßnahmen angeordnet. Diese wurden im Hinblick auf ihre Angemessenheit kontrovers diskutiert. Ziel dieser Arbeit war es, das subjektive Erleben institutioneller Maßnahmen zum Zwecke des Infektionsschutzes während der Covid-19 Pandemie von Pflegeheimbewohner*innen in Bayern besser zu verstehen und die Rolle des Pflegefachpersonals und der Hausärzt*innen für die Bewältigung der Krisensituation zu beleuchten.
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