3D Mapping of the DMEK Detachment Area from OCT Scans of the Anterior Segment of the Eye - Clinical Applications.

3D-Kartierung der DMEK-Abhebungsfläche aus OCT-Scans des vorderen Augensegmentes mit klinischen Anwendungen.

Journal

Klinische Monatsblatter fur Augenheilkunde
ISSN: 1439-3999
Titre abrégé: Klin Monbl Augenheilkd
Pays: Germany
ID NLM: 0014133

Informations de publication

Date de publication:
30 Apr 2024
Historique:
medline: 1 5 2024
pubmed: 1 5 2024
entrez: 30 4 2024
Statut: aheadofprint

Résumé

Graft detachment is the most common complication after Descemet membrane endothelial keratoplasty (DMEK). To assess the amount of graft detachment, precision is limited when using slit-lamp biomicroscopy. Detachment of DMEK grafts can be assessed automatically on anterior segment optical coherence tomography (AS OCT) images and allows visualization of the area and volume of detachment using 3D maps. This article provides an overview of its applications such as accurately assessing the course of natural graft attachment, identification of potential risk factors for detachment and evaluation of the long-term effect of graft detachment. The 3D map of DMEK detachment may support researchers and clinicians in precise quantification of the area and volume of graft detachment even in large data sets, and the intuitive, fast and reliable evaluation. Die häufigste Komplikation nach Descemet-Membran-Endothel-Keratoplastik (DMEK) ist die Transplantatabhebung. Ausmaß und Vergleich der Abhebung sind mittels Spaltlampenmikroskopie jedoch nur eingeschränkt beurteilbar. Eine präzise Quantifizierung und Möglichkeit zur longitudinalen Beurteilung bietet eine 3-D-Höhenkarte mittels Segmentierung und Zusammenführung der VAA-OCT-Aufnahmen durch ein neuronales Netzwerk. Ziel dieses Artikels ist es, einen Überblick über die neu etablierte 3-D-Kartierung der DMEK-Abhebungsfläche und ihre bisherigen Anwendungsgebiete zu geben. Die 3-D-Kartierung konnte bereits genutzt werden, um den Verlauf der natürlichen Transplantatanlage, den Einfluss möglicher Risikofaktoren wie der postoperativen Lagerung oder den Langzeiteffekt der Transplantatabhebung zu beurteilen. Die Deep-Learning-basierte Abhebungskarte zeichnet sich durch ihre Genauigkeit, die standardisierte Bestimmung von Abhebungsfläche und -volumen auch bei größeren Datensätzen, und die intuitive, schnelle und verlässliche Auswertbarkeit aus.

Autres résumés

Type: Publisher (ger)
Die häufigste Komplikation nach Descemet-Membran-Endothel-Keratoplastik (DMEK) ist die Transplantatabhebung. Ausmaß und Vergleich der Abhebung sind mittels Spaltlampenmikroskopie jedoch nur eingeschränkt beurteilbar. Eine präzise Quantifizierung und Möglichkeit zur longitudinalen Beurteilung bietet eine 3-D-Höhenkarte mittels Segmentierung und Zusammenführung der VAA-OCT-Aufnahmen durch ein neuronales Netzwerk. Ziel dieses Artikels ist es, einen Überblick über die neu etablierte 3-D-Kartierung der DMEK-Abhebungsfläche und ihre bisherigen Anwendungsgebiete zu geben. Die 3-D-Kartierung konnte bereits genutzt werden, um den Verlauf der natürlichen Transplantatanlage, den Einfluss möglicher Risikofaktoren wie der postoperativen Lagerung oder den Langzeiteffekt der Transplantatabhebung zu beurteilen. Die Deep-Learning-basierte Abhebungskarte zeichnet sich durch ihre Genauigkeit, die standardisierte Bestimmung von Abhebungsfläche und -volumen auch bei größeren Datensätzen, und die intuitive, schnelle und verlässliche Auswertbarkeit aus.

Identifiants

pubmed: 38688303
doi: 10.1055/a-2219-1010
doi:

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Journal Article

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eng ger

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Thieme. All rights reserved.

Déclaration de conflit d'intérêts

K. W. entwickelte das V-FUCHS-Instrument, das durch die Mayo Clinic an Aerie, Inc., Iris Medicine, Inc., Santen, Inc., Trefoil, Inc. und Kowa lizensiert wurde. K. W. und D. B. Z. entwickelten ein Prädiktionsinstrument zur Ödemabnahme, das durch die Uniklinik Freiburg an Oculus Optikgeräte lizensiert wurde. K. W. war Beraterin für ProQR Therapeutics. D. B. ist Berater für GSK. A. G., A. S. K., J.-L. L. und T. R. gaben an, dass keine Interessenskonflikte bestehen./K.W. developed V-FUCHS, a PROM for Fuchs endothelial dystrophy, which was licensed by the Mayo Clinic to Aerie, Inc., Iris Medicine, Inc., Santen, Inc., Trefoil, Inc. and Kowa. K.W. and D.B.Z. developed a prediction tool for edema reduction, which was licensed by the Universitätsklinikum Freiburg (Germany) to Oculus Optikgeräte GmbH. K.W. worked as consultant for ProQR Therapeutics. D.B. is consultat for GSK. The remaining authors declare that no conflict of interest exists.

Auteurs

Anne-Marie S Kladny (AS)

Klinik für Augenheilkunde, Universitätsklinikum Freiburg, Deutschland.

Andreas Glatz (A)

Lohfert & Lohfert AG, Hamburg, Deutschland.

Daniel Böhringer (D)

Klinik für Augenheilkunde, Universitätsklinikum Freiburg, Deutschland.

Daniel Bernhard Zander (DB)

Klinik für Augenheilkunde, Universitätsklinikum Freiburg, Deutschland.

Judith-Lisa Lieberum (JL)

Klinik für Augenheilkunde, Universitätsklinikum Freiburg, Deutschland.

Thomas Reinhard (T)

Klinik für Augenheilkunde, Universitätsklinikum Freiburg, Deutschland.

Katrin Wacker (K)

Klinik für Augenheilkunde, Universitätsklinikum Freiburg, Deutschland.

Classifications MeSH