[Acceptance by and evaluation of unidirectional hearing systems by patients in outpatient and (partial) inpatient geriatric psychiatric care].
Akzeptanz und Bewertung unidirektionaler Höranlagen im Rahmen ambulanter sowie (teil-)stationärer gerontopsychiatrischer Versorgung.
Journal
Fortschritte der Neurologie-Psychiatrie
ISSN: 1439-3522
Titre abrégé: Fortschr Neurol Psychiatr
Pays: Germany
ID NLM: 8103137
Informations de publication
Date de publication:
12 Jun 2024
12 Jun 2024
Historique:
medline:
13
6
2024
pubmed:
13
6
2024
entrez:
12
6
2024
Statut:
aheadofprint
Résumé
The aim of the present study was to investigate the use and subjective benefit of specific temporary hearing-improvement measures (unidirectional hearing aids) in hearing-impaired, geriatric psychiatric patients. Simultaneously, employees evaluated the handling and acceptance of the hearing-improving measures. Between October 2022 and July 2023, subjective hearing ability and use of conventional hearing aids were recorded in outpatients and in those in partial inpatient care (n=151) based on a self-assessment questionnaire. After using unidirectional hearing aids in diagnostics and treatment for four to six weeks, the hearing ability of 21 patients who had not used the hearing-improving measures was surveyed again and the experiences of active users (n=34) and employees (n=24) with the hearing-improving measures were analyzed via questionnaires. Of the 151 included patients (79.2 years, 62.1% female), 147 patients and 24 employees (79.2% female) took part in the study. Subjective hearing impairments were reported by 50 patients (34.0%). The hearing of 93 patients (63.2%) had already been assessed once. Treatment with conventional hearing aids was recommended for 34 of those surveyed (23.1%). Likewise, 34 patients (23.1%) took advantage of the offer of hearing-improving measures. All 34 users and all participating employees rated the hearing-improving measures used as mostly positive. Hearing impairment in geriatric psychiatric patients is common and often not adequately treated with conventional hearing aids, yet hearing-improving measures are only used to a limited extent. Mostly positive results among the users of hearing-improving measures favor their implementation in patients in routine outpatient and (partial) inpatient geriatric psychiatric care. In der der vorliegenden Arbeit wurden Nutzung und subjektiver Gewinn bei unter Hörbeeinträchtigung im Alter leidenden Patient:innen in der gerontopsychiatrischen Versorgung, die temporär angebotene hörverbessernde Maßnahmen in Form unidirektionaler Höranlagen zur Verfügung gestellt bekommen haben, untersucht. Gleichzeitig bewerteten die Mitarbeiter:innen die Handhabung und Akzeptanz der hörverbessernden Maßnahmen. Bei ambulanten und (teil-)stationären Patient:innen (n=151) wurden im Zeitraum von Oktober 2022 bis Juli 2023 das aktuelle subjektive Hörvermögen sowie die Nutzung von konventionellen Hörgeräten mit einem Selbstbeurteilungs-Fragebogen erfasst. Nach Einsatz unidirektionaler Höranlagen in Diagnostik und Behandlung für vier bis sechs Wochen wurde bei 21 Patient:innen, die die Höranlagen nicht genutzt hatten, nochmals das Hörvermögen erfragt sowie bei aktiven Nutzer:innen (n=34) und Mitarbeitenden (n=24) die Erfahrungen mit den hörverbessernden Maßnahmen mittels Fragebögen untersucht. Von 151 eingeschlossenen Patient:innen (79,2 Jahre, 62,1% weiblich) nahmen 147 Patient:innen und 24 Mitarbeitende (79,2% weiblich) an der Untersuchung teil. Subjektive Hörbeeinträchtigungen wurden von 50 Patient:innen (34,0%) angegeben. Bei 93 Patient:innen (63,2%) war das Hörvermögen bereits einmal abgeklärt worden. Eine empfohlene Behandlung mit konventionellen Hörgeräten erfolgte bei 34 der Befragten (23,1%). Ebenfalls 34 Patient:innen (23,1%) nutzten das Angebot hörverbessernder Maßnahmen. Alle 34 Nutzer:innen sowie alle teilnehmenden Mitarbeitenden bewerteten die eingesetzten Höranlagen, wobei die Bewertung überwiegend positiv ausfiel. Hörschädigungen bei gerontopsychiatrischen Patient:innen sind häufig und oftmals nicht ausreichend mit konventionellen Hörgeräten behandelt, hörverbessernde Maßnahmen werden aber nur begrenzt in Anspruch genommen. Die überwiegend positiven Ergebnisse bei Nutzer:innen hörverbessernder Maßnahmen sprechen für deren Implementierung in die ambulante und (teil-)stationäre gerontopsychiatrische Routineversorgung.
Autres résumés
Type: Publisher
(ger)
In der der vorliegenden Arbeit wurden Nutzung und subjektiver Gewinn bei unter Hörbeeinträchtigung im Alter leidenden Patient:innen in der gerontopsychiatrischen Versorgung, die temporär angebotene hörverbessernde Maßnahmen in Form unidirektionaler Höranlagen zur Verfügung gestellt bekommen haben, untersucht. Gleichzeitig bewerteten die Mitarbeiter:innen die Handhabung und Akzeptanz der hörverbessernden Maßnahmen.
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English Abstract
Journal Article
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ger
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