[State-organized healthcare instead of patient-organized?]

Staatsmedizin statt Selbstverwaltung?
Federal Joint Committee Federal Ministry of Health Healthcare Micromanagement Statutory health insurance

Journal

Urologie (Heidelberg, Germany)
ISSN: 2731-7072
Titre abrégé: Urologie
Pays: Germany
ID NLM: 9918384886606676

Informations de publication

Date de publication:
25 Jun 2024
Historique:
accepted: 22 05 2024
medline: 26 6 2024
pubmed: 26 6 2024
entrez: 25 6 2024
Statut: aheadofprint

Résumé

The previous concept of self-administration as a regulatory body in healthcare in Germany has been repeatedly called into question by politicians. Different approaches can be recognized in various examples. In the author's view, healthcare provision based on legal ordinances and action geared towards legislative periods cannot replace the solutions found by self-administration-neither in terms of content, expertise nor quality. It is precisely the separation of roles and responsibilities between the state and self-administration that has so far ensured that decisions are made close to the healthcare system in order to further develop the healthcare system in Germany based on evidence and without losing sight of the costs. Das bisherige Konzept der Selbstverwaltung als Regelungsinstanz in der Gesundheitsversorgung in Deutschland wird von politischer Seite wiederholt in Frage gestellt. An verschiedenen Beispielen lassen sich unterschiedliche Vorgehensweisen erkennen. Aus Sicht des Autors kann eine Gesundheitsversorgung auf Basis von Rechtsverordnungen und ein an Legislaturperioden ausgerichtetes Agieren die gefundenen Lösungen der Selbstverwaltung nicht ersetzen – weder inhaltlich-fachlich, noch qualitativ. Gerade die Trennung der Rollen und Verantwortlichkeiten von Staat und Selbstverwaltung gewährleistet bisher, dass versorgungsnahe Entscheidungen getroffen werden, um das Gesundheitssystem in Deutschland evidenzbasiert weiterzuentwickeln und die Kosten nicht aus dem Blick zu verlieren.

Autres résumés

Type: Publisher (ger)
Das bisherige Konzept der Selbstverwaltung als Regelungsinstanz in der Gesundheitsversorgung in Deutschland wird von politischer Seite wiederholt in Frage gestellt. An verschiedenen Beispielen lassen sich unterschiedliche Vorgehensweisen erkennen. Aus Sicht des Autors kann eine Gesundheitsversorgung auf Basis von Rechtsverordnungen und ein an Legislaturperioden ausgerichtetes Agieren die gefundenen Lösungen der Selbstverwaltung nicht ersetzen – weder inhaltlich-fachlich, noch qualitativ. Gerade die Trennung der Rollen und Verantwortlichkeiten von Staat und Selbstverwaltung gewährleistet bisher, dass versorgungsnahe Entscheidungen getroffen werden, um das Gesundheitssystem in Deutschland evidenzbasiert weiterzuentwickeln und die Kosten nicht aus dem Blick zu verlieren.

Identifiants

pubmed: 38918205
doi: 10.1007/s00120-024-02377-5
pii: 10.1007/s00120-024-02377-5
doi:

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Références

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doi: 10.1007/978-3-663-10188-8_4
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Auteurs

Josef Hecken (J)

Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA), Gutenbergstraße 13, 10587, Berlin, Deutschland. info@g-ba.de.

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