[Monitoring of cardiovascular emergencies in the emergency department].
Monitoring kardiovaskulärer Notfälle in der Notaufnahme.
Journal
Deutsche medizinische Wochenschrift (1946)
ISSN: 1439-4413
Titre abrégé: Dtsch Med Wochenschr
Pays: Germany
ID NLM: 0006723
Informations de publication
Date de publication:
Aug 2024
Aug 2024
Historique:
medline:
16
8
2024
pubmed:
16
8
2024
entrez:
15
8
2024
Statut:
ppublish
Résumé
In the emergency department, patients with potential or confirmed cardiovascular diseases constitute a significant portion of the overall patient population. Monitoring for cardiovascular surveillance of these patients, until and during the diagnostics and acute therapy often presents an interdisciplinary and interprofessional challenge. This is partly due to the limited number of monitoring spaces in emergency departments. Therefore, it is crucial to establish a differentiated indication for cardiovascular monitoring. Despite limited monitoring resources, ensuring high patient safety is paramount. The correct approach holds significant prognostic importance. For patients requiring extended monitoring, especially using invasive systems, close personnel monitoring is essential, in addition to appropriate staffing and medical equipment. The overarching goal for such patients is to ensure prompt transfer to a suitable destination unit. The provision of an intensive care bed for further care within one hour is aimed for according to the directive of the Federal Joint Committee on staged emergency care in hospitals. Often, at the beginning of the emergency department visit, a definitive diagnosis is not yet established - this is addressed accordingly with symptom-oriented considerations. The present review article focuses on the practical Implementation and modalities of monitoring, as well as its application in a selection of cardiovascular diagnoses in the emergency department. SOFORTMAßNAHMEN UND ERSTEINSCHäTZUNG: Das übergreifende Ziel für kardiovaskuläre Notfallpatienten ist die rasche Einschätzung des Zustandes und ggf. die zügige Verlegung in eine geeignete Zielstation. Dabei ist es eine differenzierte Indikation für das kardiovaskuläre Monitoring entscheidend, um trotz begrenzter Überwachungsressourcen eine hohe Patientensicherheit gewährleisten zu können. Nach der Ersteinschätzung wird unter Nutzung des evaluierten Leitsymptoms ein Basismonitoring etabliert, das nach weiterer differenzialdiagnostischer Abklärung eskaliert oder deeskaliert wird. BASISMONITORING: Ein klinikeinheitlicher Standard wird empfohlen. Je nach ergänzend vorliegenden Pathologien und Störungen der Vitalfunktionen kann das Basismonitoring durch geeignete Maßnahmen ergänzt werden. SYMPTOMORIENTIERTES MONITORING: Der Umfang des erweiterten Monitorings ist abhängig vom Leitsymptom. In der Notaufnahme werden Patienten primär mit einem führenden Leitsymptom vorstellig, und erst sekundär (nach erfolgter Differenzialdiagnostik) lässt sich eine Arbeitsdiagnose zuordnen.
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Type: Publisher
(ger)
SOFORTMAßNAHMEN UND ERSTEINSCHäTZUNG: Das übergreifende Ziel für kardiovaskuläre Notfallpatienten ist die rasche Einschätzung des Zustandes und ggf. die zügige Verlegung in eine geeignete Zielstation. Dabei ist es eine differenzierte Indikation für das kardiovaskuläre Monitoring entscheidend, um trotz begrenzter Überwachungsressourcen eine hohe Patientensicherheit gewährleisten zu können. Nach der Ersteinschätzung wird unter Nutzung des evaluierten Leitsymptoms ein Basismonitoring etabliert, das nach weiterer differenzialdiagnostischer Abklärung eskaliert oder deeskaliert wird. BASISMONITORING: Ein klinikeinheitlicher Standard wird empfohlen. Je nach ergänzend vorliegenden Pathologien und Störungen der Vitalfunktionen kann das Basismonitoring durch geeignete Maßnahmen ergänzt werden. SYMPTOMORIENTIERTES MONITORING: Der Umfang des erweiterten Monitorings ist abhängig vom Leitsymptom. In der Notaufnahme werden Patienten primär mit einem führenden Leitsymptom vorstellig, und erst sekundär (nach erfolgter Differenzialdiagnostik) lässt sich eine Arbeitsdiagnose zuordnen.
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