Einarbeitung in der Intensivmedizin.

Journal

Deutsche medizinische Wochenschrift (1946)
ISSN: 1439-4413
Titre abrégé: Dtsch Med Wochenschr
Pays: Germany
ID NLM: 0006723

Informations de publication

Date de publication:
28 Aug 2024
Historique:
medline: 31 8 2024
pubmed: 31 8 2024
entrez: 28 8 2024
Statut: aheadofprint

Résumé

As staff shortage in intensive care medicine increases, sustainable recruitment and retention of qualified professionals becomes increasingly crucial. Current surveys indicate that sufficient onboarding is a key element to success in this context. The recommendations outlined in the position paper "Onboarding in intensive care medicine" aim to address this issue by guiding towards comprehensive, structured onboarding of professionals. The primary goal of providing such structured onboarding is to increase employee satisfaction, ensure the well-being and safety of both care providers and patients, and guarantee long-term supply of intensive care medicine for the population. This paper was developed under the leadership of the Junge DIVI, a multidisciplinary and multiprofessional initiative of young professionals, within the German Interdisciplinary Association of Critical Care and Emergency Medicine (DIVI). It was based on a systematic literature research and consensus-building among various professional groups and disciplines, offering - for the first time - uniform, standardized, practical guidance for implementing structured onboarding for different professionals in intensive care units in Germany. In Anbetracht des zunehmenden Fachkräftemangels in der Intensivmedizin gilt es, umgehend Maßnahmen zu ergreifen, um auch zukünftig eine gute Versorgungsqualität sowie die Fokussierung der Behandlung auf Patient*innenwohl und -sicherheit gewährleisten zu können. Besondere Bedeutung erlangt hierbei die nachhaltige Gewinnung und Bindung qualifizierter Fachkräfte. Die Einarbeitung ist gemäß aktuellen Umfragen ein wichtiger Aspekt, den es in diesem Kontext zu verbessern gilt. Im vorliegenden Positionspapier zur „Einarbeitung in der Intensivmedizin“ werden daher Empfehlungen formuliert, die zu einer umfangreichen, strukturierten Einarbeitung und dadurch langfristig zu einer Verbesserung der Einarbeitung, Steigerung der Mitarbeitenden-Zufriedenheit, Versorgungsqualität und Fokussierung der Therapie auf das Patient*innenwohl und die Patient*innen-Sicherheit beitragen sollen. Das Papier entstand unter Leitung der Jungen DIVI, einer multidisziplinären und multiprofessionellen Initiative von jungen Fachkräften innerhalb der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e. V. (DIVI). Es wurde basierend auf einer systematischen Literaturrecherche sowie einer Konsensfindung aller beteiligten Berufsgruppen und Fachrichtungen erstellt und bietet erstmals einheitliche, konkrete Hinweise für die strukturierte Umsetzung der Einarbeitung verschiedener Berufsgruppen auf der Intensivstation.

Autres résumés

Type: Publisher (ger)
In Anbetracht des zunehmenden Fachkräftemangels in der Intensivmedizin gilt es, umgehend Maßnahmen zu ergreifen, um auch zukünftig eine gute Versorgungsqualität sowie die Fokussierung der Behandlung auf Patient*innenwohl und -sicherheit gewährleisten zu können. Besondere Bedeutung erlangt hierbei die nachhaltige Gewinnung und Bindung qualifizierter Fachkräfte. Die Einarbeitung ist gemäß aktuellen Umfragen ein wichtiger Aspekt, den es in diesem Kontext zu verbessern gilt. Im vorliegenden Positionspapier zur „Einarbeitung in der Intensivmedizin“ werden daher Empfehlungen formuliert, die zu einer umfangreichen, strukturierten Einarbeitung und dadurch langfristig zu einer Verbesserung der Einarbeitung, Steigerung der Mitarbeitenden-Zufriedenheit, Versorgungsqualität und Fokussierung der Therapie auf das Patient*innenwohl und die Patient*innen-Sicherheit beitragen sollen. Das Papier entstand unter Leitung der Jungen DIVI, einer multidisziplinären und multiprofessionellen Initiative von jungen Fachkräften innerhalb der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e. V. (DIVI). Es wurde basierend auf einer systematischen Literaturrecherche sowie einer Konsensfindung aller beteiligten Berufsgruppen und Fachrichtungen erstellt und bietet erstmals einheitliche, konkrete Hinweise für die strukturierte Umsetzung der Einarbeitung verschiedener Berufsgruppen auf der Intensivstation.

Identifiants

pubmed: 39197464
doi: 10.1055/a-2381-5424
doi:

Types de publication

English Abstract Journal Article

Langues

ger

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IM

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The Author(s). This is an open access article published by Thieme under the terms of the Creative Commons Attribution-NonDerivative-NonCommercial-License, permitting copying and reproduction so long as the original work is given appropriate credit. Contents may not be used for commercial purposes, or adapted, remixed, transformed or built upon. (https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/).

Déclaration de conflit d'intérêts

Neben der im Titel genannten Zugehörigkeit aller Autor*innen zur Fachgesellschaft DIVI erklären die Autor*innen, dass keine Interessenkonflikte bestehen.

Auteurs

David Josuttis (D)

Klinik für Anästhesiologie, Intensiv- und Schmerzmedizin, BG-Klinikum Unfallkrankenhaus, Berlin.

Aileen Spieckermann (A)

Chirurgische Universitätsklinik und Poliklinik, BG-Universitätsklinikum Bergmannsheil, Bochum.

Janina Henneberg (J)

Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin, Klinikum Ernst von Bergmann, Potsdam.

Pia-Katariina Fischer (PK)

Abteilung für Physiotherapie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg.

Angelina Beer (A)

Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, TU Dresden, Dresden.

Sabine Riedel (S)

Physikalische Therapie und Rehabilitation, Universitätsklinikum Leipzig, Leipzig.

Frida Regner (F)

Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, TU Dresden, Dresden.

Sophie Peter (S)

Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universitätsklinik Magdeburg, Magdeburg.

Lilly Koppelkamm (L)

Medizinische Klinik m.S. Nephrologie und internistische Intensivmedizin, Charité - Universitätsmedizin Berlin, Berlin.

Sindy Albrecht (S)

Klinik für Intensivmedizin, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg.

Tobias Klier (T)

Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II, Universitätsklinikum Regensburg, Regensburg.

Adina Bathel (A)

Klinik für Anästhesiologie, Intensiv- und Schmerzmedizin, BG-Klinikum Unfallkrankenhaus, Berlin.

Leonie Renzewitz (L)

Internistische Intensivstation KMT 3, Universitätsmedizin Essen, Essen.

Dennis Flügge (D)

Klinikum Würzburg-Mitte, Würzburg.

Aileen Hill (A)

Klinik für Anästhesiologie und Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care, Uniklinik RWTH Aachen, Aachen.

Anke Hierundar (A)

Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie, Universitätsmedizin Rostock, Rostock.

Laura Borgstedt (L)

Department of Clinical Medicine, Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Technische Universität München, TUM School of Medicine and Health, München.

Teresa Deffner (T)

Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Universitätsklinikum Jena, Jena.

Matthias Manfred Deininger (MM)

Klinik für Anästhesiologie und Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care, Uniklinik RWTH Aachen, Aachen.

Classifications MeSH